Events der letzten Jahre


La Clèda - Bal Folk

10. September - 20:00 (2017)

La Clèda

Lasst uns den Sommer verlängern und mit “La Cleda“ ein Stück Frankreich ins KFZ holen!

Die vier virtuosen Musiker aus der Auvergne, dem Limousin, dem Béarn und den Cévennen lassen die unterschiedlichen musikalischen Einflüsse dieser Regionen verschmelzen. Geige, Drehleier und Chabrette treten an, um zusammen mit dem treibenden, magisch-archaischen Bordunsaiten-Tamburin und dem Gesang in okzitanischer Sprache die ganze poetische und klangvolle Intensität in der traditionellen Musik zum Vibrieren zu bringen. Tradition, die nah an den Wurzeln und zugleich innovativ und kreativ ist.
Und dazu muss man tanzen, Bourrée, Mazurka, Polka oder Rondeau: Tanzen „wie Gott in Frankreich“ eben.

Basile Brémaud: Geige & Gesang
Matèu Baudoin: Geige, tambourin à cordes (Tamburin mit Bordunsaiten), pandero (baskische Schellentrommel) & Gesang
Yann Gourdon: Drehleier
Nicolas Rouzier: Chabrette (eine Form des französischen Dudelsacks) & Gesang

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die  Tanzfläche. Mit Live-Musik. Dieses Mal mit Schwerpunkt Auvergne. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!


Benoit Guerbigny (F) - Bal Folk

25. Juni - 20:00 (2017)

Komplexe Tonfolgen, die rhythmisch zerfallen und in clusterartigen Klangteppichen sich auflösen? Nein!
Benoit Guerbigny steht für klares, melodisches und virtuoses Akkordeonspiel.
Energiegeladen und filigran zugleicht, entführt er die Tanzenden mit seinen wunderbaren rhythmischen Melodien in den siebten Himmel.
Seine große Erfahrung als Musiker, Tanz- und Musiklehrer lockt auch den letzten Tanzmuffel auf die Tanzfläche. Die schwungvollen, kraftvollen Tänze aus dem Poitou sind seine Spezialität. Zwischen den BalFolk Tänzen tauchen sie immer wieder auf: Wenn Benoit Guerbigny laut „Mar-di-gras“ ruft, strömen die Tanzbegeisterten aus allen Ecken auf die Tanzfläche, um in wilder Ekstase zu seiner Musik zu tanzen. Was für ein Spaß!

Am Nachmittag gibt Benoit Guerbigny einen langen Tanzworkshop mit Poitoutänzen – mehr Infos und Anmeldung: siehe oben.

Kurz-Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne-aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!
 
Bal Folk + Kurztanzworkshop: 13,- €; ermäßigt 9,- €
Bal Folk + Langer Tanzworkshop + Kurztanzworkshop: 26,- €; ermäßigt 16,- €

 


Benoit Guerbigny (F) - Tanzworkshop

25. Juni - 15:00 bis 18:00 (2017)

Benoit Guerbigny

Benoit Guerbigny

Tänze aus dem Poitou

Eine seltene Gelegenheit! Wir haben einen der besten Tanzlehrer und Musiker aus dem Poitou von der Westküste Frankreichs bei uns zu Gast in Marburg!
Seine kompetente und sympathische Art die abwechslungsreichen Tänze zu erklären, ermöglicht es auch Anfängern, die Kettentänze, Reihentänze und Paartänze schnell und einfach zu erlernen. Während er sich mit seinem herausragenden Akkordeonspiel begleitet, leitet er die Tänze per Zuruf an, was einen ganz besonderen Reiz ausmacht. Musiker und Tänzer sind noch mehr in Kontakt miteinander. Zeit neue, alte Tänze zu erlernen und unser Tanzrepertoire zu erweitern!
 
Es werden keine Vorkenntnisse benötigt. Man kann, aber braucht niemanden mitzubringen: Es findet sich immer jemand zum Tanzen. Am Abend werden die Tänze auf dem Bal Folk auch getanzt.
 
Langer Tanzworkshop 15:00 – 18:00 Uhr: Nachmittagskasse: 16,- €; ermäßigt: 10,- €
Langer Tanzworkshop + Bal Folk:          Abendkasse 26,- €; ermäßigt 16,- €
 
Anmeldung langer Tanzworkshop mit Benoit Guerbigny:
Bitte meldet euch vorher zwecks besserer Planung mit einer e-mail an: email hidden; JavaScript is required
unbedingt angeben:  Betreff: „Tanzworkshop“ Der Workshop findet nur statt, wenn es genug Teilnehmende gibt. Und so können wir euch auch informieren, falls er schon voll ist.
 


38. Harfenfestival - Internationales Jubiläumskonzert der Vielsaitigen - Universitätskirche

18. Juni - 20:00 (2017)

Marburgs einzigartiges Konzert in Sachen Harfe mit Harriet Earis (Wales), Cristine Mérienne Bretagne, Daniela Heiderich, Deutschland/Frankreich, Monika Stadler Österreich

Auch in diesem Jahr spielt wieder die Creme der internationalen Harfenszene in Marburg ein unvergessliches Konzert.

Harriet Earis

Harriet Earis

Harriet Earis, Wales
Ihre Ausbildung in klassischer Harfe endete in dem Moment, als sie in London mit einer irischen Band zusammen spielen sollte. Ihre Leidenschaft für die keltische Musik war geweckt. Nach einem Abschluss in »Celtic Studies« in Cambridge hat sie die Keltische Harfe – irische, walisische und schottische Musik – zu ihrem Beruf gemacht. Heute lebt sie in Wales, und reist für Auftritte um die ganze Welt. Mit ihrem »Harriet Earis Trio« (Harfe, Bass und Schlagzeug) mischt sie keltische Musik mit jazzigen Elementen. 2007 gewann sie den Open Stage Award beim „Celtic Connections Festival“ in Glasgow.  

Cristine Mérienne

Cristine Mérienne

Cristine Mérienne Bretagne
 gehört zu den Künstlern, die die keltische Harfe in den neunziger Jahren verbreitet haben. Entdeckt von Hervé Lemeur, dem Gründer der Plattenlabels Keltia Musique, bildete sie zusammen mit Elisa Vellia das Duo „Sedrenn“ und erfand eine eigenen Stil, der heute noch als beispielhaft gilt.
Cristine hat in Paris bei Carolie Rempp Harfe gelernt. Ausgezeichnet mit dem „Prix d’Excellence“, studierte sie traditionelle Musik bei Dominig Bouchaud in Quimper. Diese Ausbildung ergänzte sie durch Kurse bei bekannten Harfenspielern aus Schottland, Irland und Wales. Bei der Mission Bretonne in Paris lerne sie die bretonischen Tänze. 2004 erhielt Cristine einen Preis der SACEM (französisches Pendant der GEMA) als Liedermacherin und Komponistin. Sie schreibt französische Lieder und etabliert als erste die keltische Harfe in diesem Musikstil. Sie hat drei CDs veröffentlicht und wurde mit dem „Grand Prix du Disque du Télégramme“ ausgezeichnet.

Daniela Heiderich

Daniela Heiderich

Daniela Heiderich, Deutschland/Frankreich
In vielen Teilen Frankreichs ist die gesellige und vor Lebensfreude strahlende Tradition des Bal Folks und »bal traditionnel« bereits seit einigen Jahrzehnten wieder generationsübergreifender Bestandteil der Kultur. Auch in Deutschland gibt es viele Musiker und Tänzer, die sich von diesem Genre mitreißen lassen. Sie wuchs in Südhessen auf und entdeckte im Alter von 8 Jahren die Harfe, wenig später auch eine französische Dudelsackart, die »Cornemuse du Centre«.
2012 führte sie die Musik nach Frankreich, wo sie sich im Studiengang für traditionelle Musik am Centre d’Etudes Supérieures de Musique et de Danse in Poitiers mit Repertoire und Kultur der Musik aus Zentralfrankreich beschäftigte. In diesem Zusammenhang begann sie auch, sich für Volksmusik, Spieltechniken und Stile im deutschsprachigen Raum zu interessieren. Sie steht im Austausch mit verschiedenen Harfenisten und anderen Musikern aus der Szene, beschäftigt sich mit alten Quellen und sucht selbst nach Spielarten und Klangfarben, die es erlauben, die Harfe in diesem Genre passend einzusetzen. Musikalisch ist sie seither viel zwischen Frankreich und Deutschland unterwegs und zieht ihre Einflüsse unter anderem aus diesen beiden Kulturen.

Monika Stadler

Monika Stadler

Monika Stadler Österreich
„Mit ihren Kompositionen, in denen Monika Stadler in einer sehr persönlichen musikalischen Handschrift Elemente des Jazz mit Klassik,
World-, Folk- und Improvisations-Musik kombiniert, bringt diese vielfach international ausgezeichnete Harfenistin frischen Wind und neue Dimensionen in die Harfenmusik. Ihr Ziel ist es immer, die Techniken des Harfenspiels ständig zu erweitern sowie den Tiefen der Seele nachzuspüren. In genialer Weise verbindet Monika Stadler höchste Musikalität mit technischer Brillanz.
Monika Stadler zählt heute zu den wichtigsten und interessantesten Solo-Harfenistinnen Europas. Sie studierte an der Wiener Musikhochschule (Klassik; Diplom mit
Auszeichnung) und in Boston (Jazz), USA, wo sie u.a. mehrere Preise bei internationalen Jazzharfenwettbewerben gewann. Nach Engagements bei den Wiener Symphonikern tritt sie heute nur noch solistisch, im Duo oder Trio mit ausschließlich ihren eigenen Projekten auf. Neben ihrer regen Konzerttätigkeit im Inland, sowie in Deutschland, England, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Schweiz, Italien, Slowenien, Ungarn, Serbien, Kroatien, Rumänien, Israel, Marokko, Algerier, USA, Kanada und Japan unterrichtet sie Improvisationsworkshops
für Harfenisten. Seit 2010 Gastprofessur an der Guildhall School of Music in London/UK.
Durch ihre Virtuosität, ihren innovativen Eigenkompositionen und der Vielfalt an Stilrichtungen ist die Künstlerin mit ihrer Harfe sowohl in der traditionellen Konzert – als auch Jazz – und Folkszene in Europa und Amerika ein gern gesehener Gast. Bisher veröffentlichte sie 10 CD´S …

Vorverkauf:  € 12,-  (+ Geb.)
Abendkasse: € 15,- (Normalerweise sind genug Karten an der Abendkasse verfügbar)

Ort: Universitätskirche Marburg !!!
Karte: https://osm.org/go/0GgapOVuU

 

 


LyraDanz - Bal Folk

28. Mai - 20:00 (2017)

LyraDanz

LyraDanz

Italo-Folk mit Streichpsalter

Streichpsalter? Eher aus der retro-mittelalterlichen Musik für betuliche Melodien bekannt erscheint er unter den Händen von Caterina Sangineto förmlich zu explodieren. In der Bal Folk Szene ist das Instrument absolut einzigartig. Jetzt ist es gesagt. Aber es wäre wirklich schade, die Band auf diese eine Sache zu reduzieren.  
Da ist zum Beispiel das ungewöhnlich dynamische und rhythmische Harfenspiel von Adriano Sangineto. Er hat gleich zwei Harfen dabei um immer die passende Klangfarbe wählen zu können. Manchmal singt er auch – nur für die Bassklarinette muss er die Harfe beiseitelegen. Aber sein  Harfenspiel mit mediterraner Seele ist wirklich herausragend und das Fundament der Band.
Die Sängerin Caterina Sangineto ist ein wahres Multiintrumentalgenie – Streichpsalter, Querflöte, Blockflöte, Bodhran – in einem Stück auch Harfe. Aber am schönsten aber ist ihr Gesang – klar und ausdrucksstark.
Der Gitarrist Jacopo Ventura bringt seine Rumba, Flamenco, Manouche und Jazz Erfahrungen ein – Vielfalt ist ein wesentliches Element dieser Bal Folk Combo.
Insgesamt eine vielfältige, unkonventionelle Band die ungewöhnliche Klänge ins Neo-Trad-Genre bringt. Voller Dynamik, Energie und Frische.

Adriano Sangineto: keltische Harfe mit Nylon und Metallsaiten. Bassklarinette, Gesang
Caterina Sangineto: Streichpsalter, Querflöte, Blockflöte, Bodhran, keltische Harfe.
Jacopo Ventura: Akustische und klassische Gitarre, Charango, Gesang

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die  Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

http://www.lyradanz.com/?lang=en

 

 


Snaarmaarwaar - BalFolk

19. März - 20:00 (2017)

Snaarmaarwaar

Snaarmaarwaar

Akustischer PowerFolk!

Verschachtelte Melodien auf Basis rasender Gitarrenriffs explodieren zu einer umwerfenden Klangwelle, einem neuen Sound, einer neuen Welt. Feine zarte leuchtend blühende Pflänzchen gibt es da, aber auch reißende Stromschnellen und krachende Wasserfälle. Snaarwaarwaar erweitern den Folk des 21. Jahrhunderts mit ungehörten Melodien, unabsehbaren und dennoch fließenden Arrangements – und vor allem mit ungeheurer Spielfreude!
Die energetisch pumpenden Gitarrenriffs von Jeroen Geerinck alleine klingen schon nach einem Trio. Aber zusammen mit Maarten Decombels teils verspielten teils reißenden Mandola-Soli umflossen von Ward Dhoores cleveren Mandolinenpattern klingt Snaarmaarwaar eher nach einer 6-Leute-Band unter Starkstrom. Looper? Ja, auch, aber so natürlich eingesetzt, dass man danach suchen muss.
Doch auch im stillen Wasser fühlt Snaarmaarwaar sich zu Hause. Ihre Melodien erzählen Geschichten, Legenden, Träume. Manche nachdenklich, manche melancholisch, aber alle mit Happy End. So schön, dass sie schon jetzt in der Szene in ganz Europa nachgespielt werden.
Wenn Snaarmaarwaar auf der Bühne stehen ist das Dialog. In der Band und mit dem Publikum. Sie spielen ihre Stücke live anders als auf CD, experimentieren, improvisieren. Sichtbar mit Konzentration und Freude. Absolut grandiose Musik – im Saitenbereich das größte Highlight seit Jahren!

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 13,- € , ermäßigt 9,- € . (incl. Tanzworkshop)

http://www.snaarmaarwaar.be/


Sous le Pont - Bal Folk

26. Februar - 20:00 (2017)

Sous le Pont

Sous le Pont

Französischer Neo-Trad

Sous le Pont ist eine der beliebtesten jungen BalFolk-Bands Frankreichs. Mit Posaune, Xylophon und Akkordeon ziehen sie die Zuhörer mit eigentümlichen Melodien und spukhaften Harmoniefolgen in ihren Bann. Sie haben keine Angst im traditionellen Repertoire zu fischen und die Stücke durch die Mühle SousLePont zu schicken. Dann noch gewürzt mit den Kadenzen und Motiven ihrer Lieblingskomponisten Prokofiev und Bartók – et voilá! Das Ergebnis läßt aufhorchen und ist in der BalFolk-Welt absolut einmalig.

Ausgehend von konventionelleren Genres (Jazz, Rock, Chanson, Trip Hop) entdeckten Guillaume Viala (Xylophon, Glockenspiel) und Raphaël André (Posaune) bei ihren Sessions die Freude daran, Musik zum Tanzen zu machen. Da ihnen dies mit zwei Instrumenten zu anstrengend wurde, begeisterten sie die Akkordeonistin Léa Lachat für die Sache. Sie entwickeln die Stücke gemeinsam, meist fußend auf Ideen von Raphaël André. Dabei haben die einzelnen Instrumente keine festgelegten Rollen, vielmehr wechseln sie sich mit Bass, Begleitung, Solo und Rhythmus ab. Sie spielen mit Freiheiten, Improvisationen und Soli, aber immer mit der „begeisternden Verpflichtung“ den Tänzern gegenüber: „Wie Abenteurer, mit einer Machete in der Faust, die in den reichen Tropenwald eindringen, so entdecken wir die traditionelle Musik und die traditionellen Tänze aus dem Blickwinkel des Walzers.“

Sous le Pont zu hören ist wie ein Weg über einen verspielten Jahrmarkt europäischer Traditionen. Ein frecher Zwiefacher im Spiegelkabinett merkwürdig verzerrt, ein bonbonbunter Schottisch zwischen schwebenden Luftballons, ein wirbelnder Walzer umringt von bizarren Tieren, die man irgendwo schon mal gesehen hat …

s.a: http://souslepont.org/

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Schwerpunkt diesmal: Walzer+Zwiefache. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 14,-; ermäßigt 10,- (incl. Tanzworkshop)

 


Zlabya - Bal Folk

22. Januar - 20:00 (2017)

Zlabya

Zlabya

Dichter starker grooviger Folk

Dichte mitreißende Rhythmen, Melodiefragmente, eingängig weiterentwickelt, die sich dann in einen Klangteppich auflösen – ein Trompetensolo – ist das noch Folk? Kein Takt ohne Veränderung, ausgeklügelte Arrangements – man kommt beim Zuhören kaum mit. Ja, das ist Folk, und zwar von der besten Sorte. Beeinflusst von Gypsi Swing über Klezmer und südamerikanische Rhythmen bis zu Irish Folk entsteht Zlabya. Keine Mischung, keine einfache Kombination verschiedener Stile sondern etwas ganz Neues.
Wenn man sich darauf einlässt, einhört, dann muss man sich bewegen. Und dabei wird man den Spaß bemerken, die Freude, die aus jeder Pore der Musik herausquillt. Das ist kein Zufall – was Zlabya mit vielen Bands der Szene verbindet ist der Wunsch, richtig gute Bal Folk Tanzmusik zu machen.
Das diatonische Akkordeon ist das Herz der Band – klar, dynamisch, sehr rhythmisch, aber auch melancholisch, wechselnd zwischen Rhythmusbegleitung und Melodie. Dazu dann Bass und Schlagzeug – alle zusammen verschmelzen zu einem festen Groove. Höhepunkt sind die Trompetensoli  – aber nicht nur wegen der Soli sondern auch wegen des Raumes, den Akkordeon, Bass und Percussion aufspannen.  Zlabya spielen zusammen, als ob sie ein einziges Instrument wären: Folk Musik zum Abtanzen!

Raphael Decoster: Accordeon Diatonique
Theo Kaiser : Trompette, Guitares
Pierre Droual: Violon
Jean Baptiste Guerrier: Contrebasse
Florian Huygebaert: Percussions

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze. Mit Live-Musik. Dieses Mal mit Schwerpunkt auf Folgen, Führen und Figuren. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 13,- , ermäßigt 9,- (incl. Tanzworkshop)

http://zlabya.com


Andreas Neumann - Bal Folk

17. Dezember - 20:00 (2016)

Andreas Neumann

Andreas Neumann

Zwischen den Tönen liegt die Zeit

Seine Musik atmet. Rhythmus, Zeit, Gefühl, die Stille zwischen den Tönen. Perfektion mit einem Lächeln. Er spielt bretonische Fest Noz Musik wie ein Bretone – mit punktgenauen Rhythmen und doch mit einer virtuosen Leichtigkeit. Dies kommt dann auch allen anderen Stücken zugute, darunter diversen Eigenkompositionen.
Große Soli spielen? Ja, kann er – aber das können viele. Das Besondere an seinem Spiel liegt in den kleinen Nuancen verborgen, mit denen sich die Musik immer weiter entwickelt. Genaues Hinhören wird belohnt – das Wie und Wann der einzelnen Töne erzählt Geschichten, die man nicht verpassen möchte.
Fugengleich verweben sich seine Basslinien mit den Melodien – oft leicht swingend, immer kleinen Veränderungen aufgeschlossen.
Der Ausnahmeakkordeonist Andreas Neumann beherrscht die ganze Bandbreite der Bal Folk Musik – aber auch in Deutschland seltenere Wünsche kann er erfüllen. Wir wünschen uns eine Gavotte du Bas Léon!
Mit Auftritten in Frankreich, Italien, Schweiz, Niederlande, Belgien und immer wieder der Bretagne greift er auf vielseitige Erfahrung und Austausch mit anderen Musikern zurück. Wer sich auf seine Akkordeon Klangwelten einlässt, möchte nur noch zuhören, dem Rhythmus folgen, weiter und weiter. So kann es vorkommen, dass sich eine Kette von Tanzenden der inneren Musik folgend weiter bewegt, obwohl das Stück schon längst zu Ende ist.

Andreas Neumann: Diatonisches Akkordeon

Ort: Freie Schule Marburg, Anne-Frank-Straße 2

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen k urz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Dieses Mal mit bretonischem Schwerpunkt – u.a. Gavotte du Bas Léon. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 11,-; ermäßigt 8,- (incl. Tanzworkshop)


Trio Dhoore - BalFolk (Biegenstr. 13)

27. November - 20:00 (2016)

Fein tanzbarer Folk

Trio Dhoore

Trio Dhoore

Endlich! Dass Trio Dhoore am 1. Advent zum BalFolk nach Marburg kommen, ist fast wie ein vorweg genommenes Weihnachtsgeschenk. Die drei Brüder aus Flandern begeistern mit ihrer wunderbaren Musik – mitreißende Grooves, swingende Melodien und ein ungemein dichtes Spiel. Ob Mazurka, Walzer, Schottisch, oder Hanter Dro, alles ist fein tanzbar und sprüht nur so vor Spielfreude.
Frankreich, Schweden, Kanada, England – weit über Ihre belgische Heimat hinaus sind die drei auf den Bühnen und Festivals unterwegs und gefeiert, und wir können uns darauf freuen, zu den wundervollen Melodien, die fast alle eigene Kompositionen von Hartwin Dhoore sind, träumend tanzend zu schweben…

Koen Dhoore: Drehleier
Hartwin Dhoore: Diatonisches Akkordeon
Ward Dhoore: Gitarre + Mandoline

http://www.triodhoore.com

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 13,-; ermäßigt 9,- (incl. Tanzworkshop)

 

 

 

 


Jeroen Geerinck & Aurélien Claranbaux – Bal Folk

16. Oktober - 20:00 (2016)

Jeroen Geerinck & Aurélien Claranbaux

Jeroen Geerinck & Aurélien Claranbaux

Power and Passion

Ein soundgewaltiger Gitarrist zusammen mit einem fein romantischen Akkordeonisten – mit Kraft und Leidenschaft spielen sie zusammen, als ob es immer schon so gewesen wäre. Beide kennt man von den angesagtesten Bands der Szene: Jeroen Geernick vor allem als Rhythmusmaschine und Klangspezialist sowohl von Snaarmaarwaar (KFZ 31.1.16) als auch von Hot Griselda und Triple-X. Mit leidenschaftlichem Ausdruck und klanglicher Perfektion ist  Aurélien Claranbaux vor allem durch Duo Absynthe (KFZ 14.6.15) berühmt geworden – aber auch Zef oder Féo mit ihren verrückten Melodien wären nichts ohne ihn.
Als Duo kombinieren sie ihre Stärken und spielen damit, experimentieren, probieren. Zum Zuhören, aber vor allem zum Tanzen – denn stillstehen mag man dabei nicht. Von der intimen leisen Mazurka bis zur schallmauerdurchbrechenden Chappeloise ist alles dabei. Mit grandiosem Sound – das versteht sich bei zwei folkophilen Tontechnikern von selbst.

Jeroen Geerinck (Belgien): Gitarre
Aurélien Claranbaux (Frankreich): Akkordeon

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 13,-; ermäßigt 9,- (incl. Tanzworkshop)


262. Marburger Abend (Biegenstr. 13)

25. September - 20:00 (2016)

Stuhl mit Gitarre im SpotlichtFreie Bühne, freier Eintritt

Die älteste ohne Unterbrechung existierende freie Bühne Deutschlands: Hier präsentieren sich seit 1977 Künstler und Talente aller Art vor einem immer gut gelaunten Publikum. Euch erwartet ein immer wieder überraschendes und abwechslungsreiches Programm. Musiker, Akrobaten, Jongleure, Zauberkünstler, Tierbändiger, Imitatoren, etc. nutzen den Marburger Abend, um Bühnenerfahrung zu sammeln, das Publikum zu begeistern und neue Fans zu gewinnen. Jeder, der sich traut und auf der Bühne Schönes, Lustiges, Trauriges, Lautes oder Leises zum Besten geben möchte, ist herzlich eingeladen, sich vorher an der Theke zu melden. Pro Act stehen bis zu 10 Minuten freie Bühne zur Verfügung und wer in 30 Sekunden einen Gag vorführen möchte, ist ebenfalls gerne gesehen. Beifall ist garantiert. Lieber nur zuschauen? Auch nicht schlimm. Decke dich und deine Freunde mit Getränken ein und genieße den Abend. Für die Moderation und Ansagen fühlen wir uns zuständig. Auch ein Klavier ist vorhanden. Mit Neugier erwarten wir Euch: Künstler und Publikum. Und sind gespannt auf neue Talente und Entdeckungen.

Eintritt frei!

Event-URL http://www.facebook.com/marburgerabend


Bal de l'éphémère - Bal Folk

11. September - 20:00 (2016)

Bal Folk with Bal de l'Ephémère

Bal Folk with Bal de l’Ephémère

Stark und mit viel Gesang

Ist es Trad? Neo Trad? Französischer Chanson? Weltmusik?

Wenn vier KünstlerInnen mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen – von Impro-Theater über rumänischen Tanzgesang bis zu Ska – zusammenfinden um Bal Folk zu spielen, dann muss das einen Grund haben. Beflügelt vom gemeinsamen Wunsch, zum Tanzen zu musizieren, umarmen sie den Rhythmus, fliegen den Melodien entgegen und singen, singen!
Durch die Schule der Straßenmusik ist ihr Auftritt stark, abwechslungsreich und immer nach vorne gerichtet. Die Melodien von Akkordeon und Geige umschwärmen sich in einem tollkühnen Tanz, aufgeputscht durch die Beats von Gitarre und Schlagzeug. Aber es gibt auch ruhige Zeiten, mit gefühlvoll langsamen Mazurkas, immer buhlend um die Aufmerksamkeit der Tanzenden.

Bal de l'Ephémère

Bal de l’Ephémère

Lasst uns tanzen – tanzen, also ob es kein morgen gäbe!

Cathy Donin: Akkordeon, Gesang
Gérard Thevenet: Gitarre, Gesang
Raphaelle Yaffee: Geige, Gesang
Gilles Roy: Bass, Batterie

http://www.facebook.com/BalDeLephemere/



Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 13,-; ermäßigt 9,- (incl. Tanzworkshop)

Was ist Bal Folk?


ba.fnu - BalFolk (Biegenstr. 13)

12. Juni - 20:00 (2016)

bafnuWUMMMM. Drehleier, Zister, Akkordeon – das wird also ein ganz traditioneller Abend. ZOCK. Denkt man vielleicht , aber da DINGDONG denkt man falsch. KRRRATZ! BA.FNU mixen den Bal Folk neu: Beats, Samples und andere elektronische Spielereien werden mit den traditionellen Tanzrhythmen verschmolzen. Inspiriert von Tango Nuevo und Electroswing erschaffen BA.FNU ihre eigene Variante von Bal Folk.
Dabei achten sie genau auf die Tanzbarkeit ihrer Kreationen und erweisen so den traditionellen Rhythmen den gebührenden Respekt. Wenn sie dann noch im Wechselgesang bretonische Melodien mit elektronischen Beats darbieten, versteht man, warum auch auch die traditionellen Größen der Szene wie Yann-Fañch Kemener diese neue Mischung zu schätzen wissen.
BA.FNU sind diesen Sommer auf den wichtigsten Festivals der Szene zu hören – und in Marburg!
Sowohl mit ihrer Verbindung von Alt und Neu als auch durch ihre mitreißenden Beats sind BA.FNU die perfekte Besetzung für unsere Abschiedsfeier: Dies wird wohl der letzte Bal Folk und die letzte Folkclub-Veranstaltung im geliebten alten KFZ Gebäude sein. Lasst uns die Nacht durchtanzen!

Mikuláš Bryan – Zister, Kobza, Gesang
Šimon Vojtík – Perkussion, Programmierung
Daniel Kahuda – Drehleier

https://www.facebook.com/bafnu

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 13,-; ermäßigt 9,- (incl. Tanzworkshop)

Achtung – geänderter Ort:
im KFZ im Erwin-Piscator-Haus, Biegenstr. 13


261. Marburger Abend (Biegenstr. 13)

5. Juni - 20:00 (2016)

Stuhl mit Gitarre im SpotlichtFreie Bühne, freier Eintritt

Die älteste ohne Unterbrechung existierende freie Bühne Deutschlands: Hier präsentieren sich seit 1977 Künstler und Talente aller Art vor einem immer gut gelaunten Publikum. Euch erwartet ein immer wieder überraschendes und abwechslungsreiches Programm. Musiker, Akrobaten, Jongleure, Zauberkünstler, Tierbändiger, Imitatoren, etc. nutzen den Marburger Abend, um Bühnenerfahrung zu sammeln, das Publikum zu begeistern und neue Fans zu gewinnen. Jeder, der sich traut und auf der Bühne Schönes, Lustiges, Trauriges, Lautes oder Leises zum Besten geben möchte, ist herzlich eingeladen, sich vorher an der Theke zu melden. Pro Act stehen bis zu 10 Minuten freie Bühne zur Verfügung und wer in 30 Sekunden einen Gag vorführen möchte, ist ebenfalls gerne gesehen. Beifall ist garantiert. Lieber nur zuschauen? Auch nicht schlimm. Decke dich und deine Freunde mit Getränken ein und genieße den Abend. Für die Moderation und Ansagen fühlen wir uns zuständig. Auch ein Klavier ist vorhanden. Mit Neugier erwarten wir Euch: Künstler und Publikum. Und sind gespannt auf neue Talente und Entdeckungen.

Eintritt frei!

Event-URL http://www.facebook.com/marburgerabend


Internationales Jubiläumskonzert der Vielsaitigen - 37. Harfenfestival

29. Mai - 20:00 (2016)

Auch in diesem Jahr spielt wieder die Creme der internationalen Harfenszene in Marburg ein unvergessliches Konzert.

Dou Ars Celtica

Dou Ars Celtica

Duo Ars Celtica: Myrdhin und Elisa Nicatra
Myrdhin, der bretonische Barde, gehört seit mehr als 30 Jahren und mit über 25 CD Veröffentlichungen zu den wichtigsten Musikern des Keltischen Harfen-Revivals. Er spielt mit der alten Technik, lange Fingernägel auf Metallsaiten.
Sein Vorbild ist der Barde, der traditionell aber doch kultiviert intonierte und mit einer samtenen und klaren Stimme zur Harfe sang. Sein intensives Studium der Druidenkultur fließt nicht nur in seine Philosophie, sondern auch in sein Spiel und seinen faszinierenden Gesang ein. Die Musik von Myrdhin ist gleichzeitig Verwurzelung und Lockerung. Tradition und Neuschöpfung verflechten sich zu einer Musik, die nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Nachdenken auffordert.

Rachel Hair

Rachel Hair

Elisa Nicotra stammt aus einer sizilianischen Familie, begann ihre musikalische Karriere am Klavier und entdeckte bald darauf die keltische Harfe für sich. Ihr Harfenspiel ergänzt kongenial das Spiel des Meisters zu einem außerordentlich schönen, silberhellen Metallsaitenklang.

Rachel Hair
Kommt aus den schottischen Highlands und gilt als eine der innovativsten jungen Musikerinnen der letzten Jahre.
“Fresh arrangements, jazz elements and sheer virtuosity. . . This is an artist who understands her instrument, and plays it with such mastery that she is not locked into any genre” (Rambles)
Sie mischt die traditionelle Musik ihrer Heimat mit Jazz und Rock Elementen. Ihre unglaubliche Virtuosität machen sie zu einer einzigartigen Künstlerin. Als Solokünstlerin  und mit ihrem Trio tourt sie durch ganz Europa.
Sie war bereits auf vielen Festivals zu Gast, unter anderem auf dem Edinburgh International Harp Festival, den Keltischen Tagen am Bodensee, in Russland, der Schweiz, den Celtic Connections in Glasgow,…

The Birdhouse

The Birdhouse

The BirdHouse: Katja Hütte, Jochen Vogel
Zwei große Irische Metallsaitenharfen sind fast wie ein Orchester in vier Händen:
Unendlicher Klang und die Möglichkeit wirklich ausdrucksvoll zu spielen, mit Vibrato und mächtigen Bässen.
TheBirdhaus spinnt aus diesem reichhaltigen Klangvorrat filigrane Gewebe, spielen herzzerreißend schöne Melodien und geben auch mal richtig Gas mit Bluegrass-Klassikern und Keltischer Tanzmusik. Beide singen und haben das Talent Ohrwürmer zu komponieren. Katja Hütte spielt zusätzlich noch Finnische Kantele und Schwedische Nycelharpa; Jochen Vogel seit neustem Singende Säge.

Vorverkauf:  € 10,-  (+ Geb.)
Abendkasse: € 13,-

Veranstalter: Folk Club

 


Cassard - BalFolk

22. Mai - 20:00 (2016)

duo cassard

Die FolkTanzNacht im KFZ

Welches Duo spielt den fettesten und groovigsten BalFolk-Sound Deutschlands? Wie können zwei Musiker allein so klanggewaltig und abwechslungsreich spielen?
Christoph Pelgen und Johannes Mayr sind (nicht nur) als Duo Cassard ein Highlight in der deutschen Folk-Szene. Nachdem die beiden Herzblut-Musiker in den verschiedensten

Besetzungen (Adaro, Hölderlin Express, La Marmotte, Estampie, DÁN…) in Erscheinung traten, haben sie ihre Erfahrungen aus den Bereichen Folk, Weltmusik, Mittelalter etc. bei „Cassard“ als Essenz zu einem gleichsam filigranen und doch wuchtigen Musikerlebnis gebündelt.
Ein ganzes Arsenal an Instrumenten (u. a. Akkordeon, Dudelsäcke, Bombarde, Low Whistle, Mandoline, Schlüsselfidel) wird hier aufgefahren, oft ergänzt durch harmonischen Gesang; Traditionelle Melodien wechseln sich mit hörenswerten Eigenkompositionen ab, intelligente Arrangements, tänzerischer Beat, das passt sowohl auf den Dancefloor als auch in den Konzertsaal. Man könnte ihnen also auch den ganzen Abend einfach nur zuhören – wenn der Groove nur nicht so mitreißend zum Tanzen verführen würde!

Im besten Sinne – Traditionelle Musik von morgen

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!


Malinky

17. Mai - 20:00 (2016)

Scotland’s Finest Folksong Group

Malinky

Malinky sind zurück!
Mit einem neuen Album „Far Better Days“ (2015) sind sie auf einer exklusiven Tour und geben dem FolkClub Marburg die Ehre!
Nachdem sie 2008 für ihr Album „Flower & Iron“ phantastische Kritiken eingefahren haben und 2010 die Scots Trad Music Awards als „Folk Band of the year“ gewannen, waren sie überraschend von der Bildfläche verschwunden.
Was haben sie in der Zwischenzeit getrieben? Nun, Fiona Hunter und Mike Vass haben je eine Solo-CD veröffentlicht (Fiona: „Scots Singer oft he Year“, Mike: „Album of the year 2015“ beides bei Scots Trad Music Awards) und Steve Byrne und Mark Dunlop haben je eine Familie gegründet.
Steve hat außerdem an einem Schottisch-deutschen Forschungsprojekt zu Sir Walter Scotts Tätigkeit als Balladensammler mitgearbeitet (und zwar als Teil des deutschen Teams! Ein Multitalent…)

Na, und jetzt sind sie wieder zusammen unterwegs, und zwar mit einem Bombenalbum.
Für Liebhaber von Folksongs auf „Scots“ (Schottischem Englisch) ist dieses schottische Quartett das Beste, was die internationale keltische Szene zu bieten hat. Sie verbinden eine tiefe Anerkennung der Tradition mit einem frischen und lebendigen Ansatz: ihr Song-Repertoire beinhaltet neben klassische Balladen und Instrumentalstücken auch herausragende Eigenkompositionen.

Malinkys aktuelle Besetzung brilliert vor allem durch die verschiedenen folkmusikalischen Hintergründe, mit welchen die einzelnen Mitglieder das Repertoire der Band bereichern:
Da wären Steve Byrnes klare Verbundenheit mit der Angus-Folksong-Tradition der Ostküste, sowie sein reiches Wissen an schottischer Folkhistorie dank des Uniabschlusses in Scottish Ethnology (siehe oben); auch seine Qualitäten als Gitarrist und Bouzoukispieler machen ihn zu einem allseits begehrten Musiker.
Fiona Hunters große Verbundenheit mit der Liedtradition der Travellers, des fahrenden Volks, welchem Schottland einen Großteil seines Folkrepertoires verdankt, bereichert auch das aktuelle Malinky-Set mit einigen seltenen Juwelen. Außerdem sorgt sie mit ihrem vielseitigen Cellospiel für den orchestralen Sound der Band.
Wer bei dem Namen „Dunlop“ an etwas Kreisrundes mit schottisch-irischem Ursprung denkt, der liegt bei Mark Dunlop ziemlich richtig: Seit der Band-Gründung sorgt er bei Malinky mit der Rahmentrommel namens „Bodhrán“  für den richtigen Groove. Von Anfang an hat er sich auch darin hervorgetan, den Gesang seiner Bandkollegen mit filigranen Flöten-Improvisationen auf  Tin-Whistle und Low-Whistle zu umspinnen. Aber am bemerkenswertesten ist, dass Mark Dunlop sich inzwischen als beeindruckender Lead-Sänger entpuppt hat, der Balladen auf dem gleichen hohen Niveau interpretiert wie Fiona und Steve.
Schließlich ist auch Mike Vass endlich wieder mit von der Partie – nach wie vor ein genialer Fiddler, ist auch er inzwischen viel mehr als nur das, sondern auch anerkannter Komponist, Gitarrist, Arrangeur… ach ja, und einer der wenigen Musiker, die bei einer Tournee auch mal auf Vaters Segelboot von Gig zu Gig fahren

Bei aller edlen Musik, wird es zu allem Überfluss auch noch lustig werden… Unbedingt kommen!

MALINKY LINE-UP
Steve Byrne – Bouzouki, Cister, Gitarre, Lead & Backing Vocals
Fiona Hunter – Lead Vocals, Cello
Mark Dunlop – Whistles, Bodhrán, Lead & Backing Vocals,
Mike Vass.- Geige, Backing Vocals

Hörbeispiele auf: http://www.malinky.com

Abendkasse: 14,-; ermäßigt 8,-

Termin: Dienstag der 17.5.

Veranstalter: FolkClub Marburg in Zusammenarbeit mit „Quest for Scottish Culture“


Javallon - BalFolk

17. April - 20:00 (2016)

JavallonBalFolk aus Berlin

Javallon spielen klassischen BalFolk, mitreißend und hingebungsvoll. Das variationsreiche Zwiegespräch zwischen Geige und Akkordeon untermalt vom sehnsuchtsvollen Surren der Drehleier macht den besonderen Klang von Javallon aus. Dabei begleiten sie das Publikum mit viel Spielfreude quer durch Frankreich: Auf eine temperamentvolle Bourrée aus der Auvergne folgt ein gemütlicher Schottisch aus dem Berry; ein Rondeau aus der Gascogne erzählt die Geschichte einer heimlichen Liebschaft und ein leidenschaftlicher Pariser Walzer lädt zum Träumen ein. Vom schwungvollen Fröhlichen Kreis bis zum meditativem Hanter Dro spielen sie als erfahrene Tanzband die gesamte BalFolk Palette – auf Wunsch auch mal ein energetisches Fandango.

Jeannette Klein: Drehleier, Stimme
Dirk Niemeier: 5-saitige Geige
Herman Waldner: Akkordeon

Abendkasse: 12,-; ermäßigt 8,-

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Javallon

Javallon

Was ist Bal Folk?: Hier treffen sich  TänzerInnen, MusikerInnen und Interessierte, um  intensiv Musik und Tanz miteinander zu genießen.

Die Musik und die Tänze basieren auf europäischen Traditionen aus Frankreich, England, Schweden und anderen Ländern. Innige Paartänze (Walzer, Polka, Mazurka, Polska…) wechseln sich mit dynamischen Reihen- und magischen Kreistänzen ab, sodass auch immer neu Gelegenheit besteht, netten Leuten zu begegnen.
Es wird einfach getanzt (ohne Show oder Kostüm) – und die offene und herzliche Atmosphäre lädt dazu ein teilzunehmen, sich zu bewegen, zuzuhören, zu plaudern…
Die Grundlage der Tänze ist ziemlich einfach, so dass jeder spontan mittanzen kann! Es gibt aber auch viel Platz für Spiel und Improvisation – langweilig wird es nie.
Oft gibt es nach der Band noch eine Musik-Session, die solange spielt, bis die TänzerInnen nicht mehr können. Für MusikerInnen macht es also Sinn, das Instrument sicherheitshalber dabei zu haben.

 

 


MaNo: BR!NDEZ!NGUE + Urtyp - BalFolk

5. März - 16:00 bis 18:00 (2016)

Br!ndez!ngue (F)

Br!ndez!ngue (F)

Das MaNo Festival lädt dieses Jahr auch zum BalFolk ein: BR!NDEZ!NGUE entstand aus einem „netten Aufeinanderprallen“ von zwei klassischen GeigerInnen und einem Klavier/Trompetenspieler aus Poitiers. Ihr Stil ist ein wenig ungewöhnlich, sie mischen verschiedene Bal-Folk Elemente und bringen somit eine wohl klingende Unruhe in ihre Musik.
Urtyp spielt Tanzmusik vieler Herren Länder in neuem Anstrich – eigensinnige Sound Fiction, ein experimentelles Musikprojekt, das in die Beine geht.

Am Samstag den 5.3. spielen beide Bands nacheinander und es wird auch einen kleinen Tanzworkshop geben. Sie spielen auch zu anderen Zeiten – mehr dazu im MaNo Programm.

Ort: Waggonhalle (Rudolf-Bultmann-Straße 2a, 35039 Marburg)

Keine FolkClub Veranstaltung, sondern MaNo!

 


Snaarmaarwaar - BalFolk

31. Januar - 20:00 (2016)

Snaarmaarwaar

Snaarmaarwaar

Akustischer PowerFolk!

Verschachtelte Melodien auf Basis rasender Gitarrenriffs explodieren zu einer umwerfenden Klangwelle, einem neuen Sound, einer neuen Welt. Feine zarte leuchtend blühende Pflänzchen gibt es da, aber auch reißende Stromschnellen und krachende Wasserfälle. Snaarwaarwaar erweitern den Folk des 21. Jahrhunderts mit ungehörten Melodien, unabsehbaren und dennoch fließenden Arrangements – und vor allem mit ungeheurer Spielfreude!
Die energetisch pumpenden Gitarrenriffs von Jeroen Geerinck alleine klingen schon nach einem Trio. Aber zusammen mit Maarten Decombels teils verspielten teils reißenden Mandola-Soli umflossen von Ward Dhoores cleveren Mandolinenpattern klingt Snaarmaarwaar eher nach einer 6-Leute-Band unter Starkstrom. Looper? Ja, auch, aber so natürlich eingesetzt, dass man danach suchen muss.
Doch auch im stillen Wasser fühlt Snaarmaarwaar sich zu Hause. Ihre Melodien erzählen Geschichten, Legenden, Träume. Manche nachdenklich, manche melancholisch, aber alle mit Happy End. So schön, dass sie schon jetzt in der Szene in ganz Europa nachgespielt werden.
Wenn Snaarmaarwaar auf der Bühne stehen ist das Dialog. In der Band und mit dem Publikum. Sie spielen ihre Stücke live anders als auf CD, experimentieren, improvisieren. Sichtbar mit Konzentration und Freude. Absolut grandiose Musik – im Saitenbereich das größte Highlight seit Jahren!

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 13,- € , ermäßigt 9,- € . (incl. Tanzworkshop)

http://www.snaarmaarwaar.be/


Bal là - BalFolk

6. Dezember - 20:00 (2015)

Bal làFrischer Folk aus Frankfurt

„Bal là“ ist eine frische, junge Balfolk Band aus dem Raum Frankfurt. Zusammengewürfelt aus vier erfahrenen Musikern mit verschiedenen stilistischen Hin-­- tergründen wie Folk, Jazz, Pop und Klassik, vereint diese Band ihre Einflüsse in einem vielschichtigen und subtilen Sound.

Absolut tanzbar und mitreißend, so begeistern „Bal là“ ihr Publikum mit traditionellen Songs, sowie modernen Eigenkomposition.
Da bleibt kein Fuß still und kein Herz unberührt.

Marianne Blau: Dudelsack
Johanna Jung: Akkordeon
Julia Poplawski: Bass
Daniel Schmidt: Klavier

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 12,- € , ermäßigt 8,- € . (incl. Tanzworkshop)

https://www.facebook.com/bal.lafolk


WÖR - BalFolk

1. November - 20:00 (2015)

Wör„Die Idee ist im Grunde einfach: Vier Freunde entdecken traditionelle Musik aus dem Flandern des 18. Jahrhunderts in Glockenspielhandschriften. Auf dieser Basis interpretieren sie ihr Repertoire auf ihre eigene, neue Art und Weise.
Es entsteht sozusagen Volksmusik 2.0 – ein neues Leben für alte Melodien, die unglaublich swingen und grooven können…“
Der FolkClub freut sich nach dem mitreißenden Auftritt vor zwei Jahren eine der vielen jungen Bands, die gerade in Belgien und den Niederlanden für einen Folk-Boom sorgen, erneut ins KFZ holen zu können. Naomi Vercauteren (Geige), Bert Ruymbeek (chromatisches Akkordeon), Pieterjan Van Kerckhoven (Dudelsäcke und Sax) und Jeroen Knapen (Gitarre), diesmal noch verstärkt durch Fabio Di Meo (Baritonsaxophon), spielen auf handwerklich exzellentem Niveau und sprühen vor musikalischen Ideen und Spiellust. Lassen wir uns die Carillons der flämischen Glockentürme um die Ohren wirbeln ….

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 14,- € , ermäßigt 10,- € . (incl. Tanzworkshop)


Die FolkTanzNacht im FolkClub - BalFolk

18. Oktober - 20:00 (2015)

HavoK+DieZWEI

HavoK+DieZWEI

HavoK  + Die ZWEI + Urtyp + Session

HavoK fasziniert mit knackigen Eigenkompositionen, die genau treffen und mitreißen. „Wir tanzen am Liebsten zu schöner abwechslungsreicher Musik“ sagen HavoK. Und so ist auch ihre Musik. Tanzen und geniessen!
Akkordeon: Ulrike Alles, Klarinette: Thomas Raisch
Die ZWEI – das bedeutet einen intensiven musikalischen Dialog zwischen Gitarre und Klarinette. Das Sichzuspielen und Verwandeln, Verschlingen und wieder Lösen der Stimmen und Klangfarben, die Verzahnung in den Rhythmen des Bal Folk. Ein Spiel im eigentlichen Sinn. Zwiegespräche, die jedesmal neu sind und auf dem Tanzboden fortgesetzt werden wollen.
Klarinette: Eckart Dähnert, Gitarre: Michael Müller
Urtyp ist als Newcomer dabei: Das Instrumental-Trio ungewöhnlicher Art hat es sich zur Aufgabe gemacht, Tanzmusik vieler Herren Länder einen neuen Anstrich zu verpassen. Historische Aufführungspraxis trifft auf progressive Phantasie, traditionelle Tanzmusik auf kratzige Gitarrensounds und barocke bis verspielte Melodien. Heraus kommt eigensinnige Sound Fiction, ein experimentelles Musikprojekt, das in die Beine geht.
Drehleier: Thomas Zeuner, Klavier: Matthias Graf, Stromgitarre: Andreas Müller
Marburger BalFolk-Session: Die MusikerInnen der offenen Marburger BalFolk Session eröffnen die Session. Wer BalFolk spielt, sollte das Instrument dabei haben.

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die  Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 10,-; ermäßigt 8,- (incl. Tanzworkshop)

Was ist Bal Folk?: Hier treffen sich  TänzerInnen, MusikerInnen und Interessierte, um  intensiv Musik und Tanz miteinander zu genießen.

Die Musik und die Tänze basieren auf europäischen Traditionen aus Frankreich, England, Schweden und anderen Ländern. Innige Paartänze (Walzer, Polka, Mazurka, Polska…) wechseln sich mit dynamischen Reihen- und magischen Kreistänzen ab, sodass auch immer neu Gelegenheit besteht, netten Leuten zu begegnen.
Es wird einfach getanzt (ohne Show oder Kostüm) – und die offene und herzliche Atmosphäre lädt dazu ein teilzunehmen, sich zu bewegen, zuzuhören, zu plaudern…
Die Grundlage der Tänze ist ziemlich einfach, so dass jeder spontan mittanzen kann! Es gibt aber auch viel Platz für Spiel und Improvisation – langweilig wird es nie.
Oft gibt es nach der Band noch eine Musik-Session, die solange spielt, bis die TänzerInnen nicht mehr können. Für MusikerInnen macht es also Sinn, das Instrument sicherheitshalber dabei zu haben.

 


Duo Absynthe - BalFolk

14. Juni - 20:00 (2015)

Duo Absynthe

Duo Absynthe

Berauschend intensive Klänge aus Frankreich

Es ist nicht einfach „Akkorden mit Gitarre“, sondern ein neuer gemeinsamer Klang, der geheimnisvoll lockend das Verlangen weckt, dazu zu gehören, eins mit der Musik zu werden. Immer wieder entwinden sich aus dem perfekten Zusammenspiel solistische Phrasen und Improvisationen. Dabei tänzeln die Akkordeonklänge leichtfüßig über den sich immer verschiebenden Boden der Gitarrenrhythmen. Ein Genuss.
Ist es eine Flöte, eine Geige, eine Posaune? Das Akkordeonspiel von Aurélien Claranbaux ist vielseitig und erforscht die Möglichkeiten des Instruments bis in seine Extreme. Ob leise romantisch melancholische Mazurka, lässig coole Chapelloise,  kraftvolle Bourée oder glücklich meditativer Tricot:  Jedes Stück bietet Raum für fantasievolle Improvisationen und lädt zum Träumen ein.
Das Repertoire des französischen Duos speist sich aus der aktuellen BalFolk Szene. Durch die neuen einfühlsamen Interpretationen bekommen die Stücke jedoch ein vollkommen neues Gesicht. Zum Beispiel wird aus der eher im traditionellen Stil von Cyrille Brotto komponierten Mazurka „Nina“ (am 18.10. im Folkclub) bei Duo Absynthe eine Boom-Bal taugliche herzzerreißende Schmusemazurka.
Die auch mit anderen Bands wie Féo (Aurélien Claranbaux) oder POKE (Sylvain Letourneau) bekannten und geschätzten Musiker sind mit Herz und Seele bei der Sache. Musik die glücklich macht. Ein Abend zum Verlieben.

Aurélien Claranbaux : Diatonisches Akkordeon
Sylvain Letourneau : Gitarre

s.a: http://duoabsynthe.cabreretsprod.com

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 14,-; ermäßigt 10,- (incl. Tanzworkshop)

 


Internationales Konzert der Vielsaitigen - 36. Harfenfestival

7. Juni - 20:00 (2015)

Marburgs einzigartiges Konzert in Sachen Harfe mit Clotilde Trouillaud (Bretagne),
Takayoshi Sasano (Deutschland), Sylvia Reiß (Deutschland)

Auch in diesem Jahr spielt wieder die Creme der internationalen Harfenszene in Marburg ein unvergessliches Konzert.

Clotilde Trouillaud

Clotilde Trouillaud

Clotilde Trouillaud, Musik aus der Haute-Bretagne
Sie spielt seit 1998 in verschiedenen Besetzungen, Musikprojekten und Bretonischen Festivals.
In ihrer  Heimat, der Haute-Bretagne, ist die traditionelle Musik französisch- sprachig. Sie bringt uns aus dieser Region verschiedene musikalische Formen mit: Tänze (Ridées, Rond de Saint-Vincent, Tour, …), Märsche und Melodien. Einige dieser Tänze dürften den geneigten Tänzern des Bal Folk bekannt sein. Leider ist der Saal bestuhlt, somit wenig Platz zum tanzen.
Inspiriert von den vielen verschiedenen musikalischen Erfahrungen hat sie 2 Solo Alben herausgebracht: 2011 Solo; 2014 Lune Bleue.

Takayoshi Sasano

Takayoshi Sasano

Takayoshi Sasano, irisch/keltische Musik
Der aus einer Musikerfamilie stammende Takayoshi Sasano sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen als Fünfähriger auf dem Klavier. Mit neun Jahren erhielt er den ersten Unterricht auf der Konzertharfe.Als Jungstudent nahm er an der Musikschule Köln Unterricht bei Theresia Rieu und setzte seine Studien bei Runie Yamahata fort. Das Studium bei Prof.Edward Witsenburg am Mozarteum Salzburg sowie mehrere Meisterkurse bei Alice Giles rundeten seine Ausbildung ab.
Takayoshi Sasano ist Preisträger internationaler Wettbewerbe und konzertierte bereits mehrfach in Europa. Seit einigen Jahren widmet er sich intensiv der irisch/keltischen Musik auf der Harfe.

Sylvia Reiß

Sylvia Reiß

Sylvia Reiß,  „Lateinamerikanisches Feuer“
Leidenschaftlicher Tango Argentino, temperamentvolle Milongas, feurige Flamencos und mitreißende Lateinamerikanische Musik, u.a. von Astor Piazzolla und Deborah Henson-Connant
Sylvia Reiß liebt Experimente auf der Harfe. Vor 20 Jahren schon spielte sie den ersten Argentinischen Tango und ließ sich mitreißen von den lebensfrohen lateinamerikanischen Rhythmen wie z. B. Jorobos und Cumbias .
Sie entdeckt immer wieder Neues, von Jazz über Blues bis ….. und bearbeitet die Musik für die Harfe.

Vorverkauf:  € 10,-  (+ Geb.)
Abendkasse: € 13,-


Sous le Pont - BalFolk

17. Mai - 20:00 (2015)

Sous le Pont

Sous le Pont

Französischer Neo-Trad

Sous le Pont ist eine der beliebtesten jungen BalFolk-Bands Frankreichs. Mit Posaune, Xylophon und Akkordeon ziehen sie die Zuhörer mit eigentümlichen Melodien und spukhaften Harmoniefolgen in ihren Bann. Sie haben keine Angst im traditionellen Repertoire zu fischen und die Stücke durch die Mühle SousLePont zu schicken. Dann noch gewürzt mit den Kadenzen und Motiven ihrer Lieblingskomponisten Prokofiev und Bartók – et voilá! Das Ergebnis läßt aufhorchen und ist in der BalFolk-Welt absolut einmalig.

Ausgehend von konventionelleren Genres (Jazz, Rock, Chanson, Trip Hop) entdeckten Guillaume Viala (Xylophon, Glockenspiel) und Raphaël André (Posaune) bei ihren Sessions die Freude daran, Musik zum Tanzen zu machen. Da ihnen dies mit zwei Instrumenten zu anstrengend wurde, begeisterten sie die Akkordeonistin Léa Lachat für die Sache. Sie entwickeln die Stücke gemeinsam, meist fußend auf Ideen von Raphaël André. Dabei haben die einzelnen Instrumente keine festgelegten Rollen, vielmehr wechseln sie sich mit Bass, Begleitung, Solo und Rhythmus ab. Sie spielen mit Freiheiten, Improvisationen und Soli, aber immer mit der „begeisternden Verpflichtung“ den Tänzern gegenüber: „Wie Abenteurer, mit einer Machete in der Faust, die in den reichen Tropenwald eindringen, so entdecken wir die traditionelle Musik und die traditionellen Tänze aus dem Blickwinkel des Walzers.“

Sous le Pont zu hören ist wie ein Weg über einen verspielten Jahrmarkt europäischer Traditionen. Ein frecher Zwiefacher im Spiegelkabinett merkwürdig verzerrt, ein bonbonbunter Schottisch zwischen schwebenden Luftballons, ein wirbelnder Walzer umringt von bizarren Tieren, die man irgendwo schon mal gesehen hat …

s.a: http://souslepont.org/

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Schwerpunkt diesmal: Walzer+Zwiefache. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 14,-; ermäßigt 10,- (incl. Tanzworkshop)

 


Paul Millns

26. April - 20:00 (2015)

Paul Millns

Paul Millns

Die Stimme, die anfasst.

„Wenn es in dieser musikalischen Welt Gerechtigkeit gibt, würde er die größten Hallen des Landes füllen“, seufzte The Scotsman. Aber Paul Millns ist ein Musiker der leisen Art, der um seine Person nie viel Wirbel gemacht hat. Dabei zählt er schon lange zu den Favoriten der Musikspezialisten von Funk und Presse, die ihn mit Lorbeeren überhäufen.
Man hat ihn mit verschiedenen andern großen Stimmen verglichen. Auch könnte man ein Namedropping mit Musikern, neben denen er auf der Bühne oder im Studio gestanden hat, beginnen und bis zum Seitenende nicht aufhören.
Wer Paul Millns Stimme einmal gehört hat, wird sie wiedererkennen. Ja, es ist eine Soulstimme, und doch sagt dieses Etikett wenig. Sie entwaffnet einen unmittelbar und berührt körperlich. Und dies im Zusammenspiel mit seinem eigenen, ungemein sensiblen, aber auch kraftstrotzenden Pianospiel.
Die sämtlich aus seiner Feder stammenden Texte gehen oft von kleinen Beobachtungen aus, handeln von den Querschlägen des Lebens und der Liebe, resignieren und bäumen sich auf, reiben sich an  Gesellschaftlichem oder sehn augenzwinkernd in den Spiegel.
Ein längst überfälliger Gast, so wie man ihn am intensivsten erleben kann: Solo und live.

Vorverkauf:  12,-  (+ Geb.)
Abendkasse: 15,- / 12,- (ermäßigt)

http://www.paulmillns.com/


EmBRUN - BalFolk

12. April - 20:00 (2015)

Fetter BalFolk Sound aus Belgien

EmBrun

EmBrun

EmBrun steht für modernen fetten BalFolk-Sound. Sie können blowzabellalike den Saal zum Kochen bringen und danach mit einer romantischen leisen Mazurka fast zärtlich die Gemüter in innige fast zeitlupenartige Bewegungen versezten. Ihre Kompositionen klingen neu und erfrischend – sind jedoch auch so tanzbar, als ob sie 100 Jahre in einem verstecken französischen Dörflein gereift wären.
EmBrun ist eine der angesagtesten und bekanntesten Bands der Szene, dynamisch und abwechslungsreich. Sie in Marburg hören zu können ist ein Geschenk.

Bert Leemans (Akkordeon)
Ludo Stichelmeyer (Percussion/Schlagzeug)
Jonas Scheys (Bass)
Harald Baeweraerts (Drehleier)
Pieterjan Van Kerckhoven (Dudelsack)

Abendkasse: 14,-; ermäßigt 10,-

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

s.a: http://www.embrun.be/
http://www.youtube.com/watch?v=_zmePAhuh7Q

Bal Folk: Hier treffen sich Tänzer_innen, Musiker_innen und Interessierte, um intensiv Musik und Tanz miteinander zu genießen.
Die Musik und die Tänze basieren auf europäischen Traditionen aus Frankreich, England, Schweden und anderen Ländern. Innige Paartänze (Walzer, Polka, Mazurka, Polska…) wechseln sich mit dynamischen Reihen- und magischen Kreistänzen ab, sodass auch immer neu Gelegenheit besteht, netten Leuten zu begegnen.
Es wird einfach getanzt (ohne Show oder Kostüm) – und die offene und herzliche Atmosphäre lädt dazu ein teilzunehmen, sich zu bewegen, zuzuhören, zu plaudern…
Die Grundlage der Tänze ist ziemlich einfach, so dass jeder spontan mittanzen kann! Es gibt aber auch viel Platz für Spiel und Improvisation – langweilig wird es nie.
Oft gibt es nach der Band noch eine Musik-Session, die solange spielt, bis die Tänzer_innen nicht mehr können. Für Musiker_innen macht es also Sinn, das Intrument sicherheitshalber dabei zu haben.

 


Emily Smith

29. März - 20:00 (2015)

Emily Smith

Emily Smith

DIE junge schottische Sängerin / Liedermacherin und ihr „New Scottish Sound“

Vor ziemlich genau 13 Jahren ist Emily Smith praktisch aus dem Stand direkt in die erste Reihe der schottischen Sängerinnen gesprungen.
Das geschah damals in einem typischen Biotop für Folk-MusikerInnen (dem Rundfunk-Wettbewerb „BBC Radio Scotland’s Young Traditional Musician of the Year“), aber Allen, die damals Zeuge ihres überwältigenden Debüts werden durften, war sofort klar, dass diese (sehr junge) Musikerin mit ihrer professionellen und zugleich natürlichen Präsenz jedes Publikum erobern würde. (Sie gewann natürlich den Wettbewerb…)
Dies sollte sich bewahrheiten: In der gesamten englisch-sprachigen Welt wurde sie in alle führenden Rundfunkformate eingeladen, die irgendetwas mit Songwriting, „New-acoustic“ etc. zu tun hatten, na, und mit „Folk“ natürlich sowieso.

Von den USA bis Schottland gewann sie weiterhin alle Wettbewerbe, die das weite Feld von „Traditioneller Musik“ bis „Songwriting“ abdecken.
Und wenn Emily Smith sich nicht den Luxus bzw. ihre Gradlinigkeit leisten würde, ihre Musik am liebsten im Folk-/Trad.-/Bluegrass-Sound zum Besten zu geben, so hätte  sie problemlos zu einem echten Mainstream-Rock-/Pop-Star werden können.
Möglicherweise wäre ihr das zu langweilig geworden: Ihr Repertoire umschließt Material und Stilelemente, die von Folk, Unplugged-Pop, American-Oldtime, Bluegrass bis, nicht zuletzt (!) zu tradtioneller schottischer Musik reichen.

Natürlich kommt Emily Smith aus einem musikalischen Haushalt: ihre Mutter führte eine schottische Tanzschule, und so war es nur logisch, dass die junge Emily sich zunächst, außer durch Tanz natürlich, musikalisch mit schottischer Tanzmusik auf dem Akkordeon auslebte (womit sie, ganz nebenbei erwähnt, ebenfalls DEN einschlägigen Wettbewerb gewann, was sie auch heute noch, ebenfalls „nebenbei“, atemberaubend in ihren Konzerten unter Beweis stellt).
Da Emily Smith im Südwestzipfel Schottlands aufgewachsen ist, überrascht es nicht, dass sie u. A. eine der überzeugendsten Interpretinnen der Lieder jenes Bauerndichters aus ihrer Region wurde, der seit 200 Jahren Weltruhm genießt: Robert Burns.
Nicht nur den Burns-Songs, sondern den anonym überlieferten traditionellen Liedern allgemein ist sie treu geblieben: Ihre Stärke ist anerkanntermaßen, zu diesen Liedern eine persönliche Verbundenheit zu finden und zum Ausdruck zu bringen. Das ist ihr „New Scottish Sound“.
Diese Vertrautheit mit den besten Ergebnissen des Liedermaching der letzten ca. 300 Jahre bilden ein festes Fundament, auf dem Emily Smith bequem einen beeindruckenden „Handwerksbetrieb“ als Singer-/Songwriter-Meisterin aufbauen konnte.

Nachdem sie in den letzten Jahren mit Nashville-Größen wie Jerry Douglas, Mary Chapin Carpenter, Richard Thompson u. v. m. zusammengearbeitet hat, bringt sie nun ihr neues Solo-Album „Echoes“ (und einen Querschnitt durch ihr Repertoire) in einem kleinen intimen Kreis auf Tournee:
Emilys betörend-glockenhelle Stimme wird nur von ihrem Mann Jamie McClennan auf Fiddle und Gitarre und von ihr selber auf Klavier und Akkordeon begleitet. Und wilde Akkordeon-&-Fiddle-Instrumentals gibt es zwischendurch.
Die beiden schaffen es, auf höchstem Niveau an einem Abend fast alles auf die Bühne zu bringen, was mit „Folksong“ und „Scottish Music“ zu tun hat… fast:
Emily war auch mal Trommlerin in einer Dudelsackkapelle. Aber das ist eine andere Geschichte…

http://www.emilysmith.org/

Nur Abendkasse: 15 € / 10 €


Robin Huw Bowen

15. März - 20:00 (2015)

Robin Huw Bowen

Robin Huw Bowen

Harfengenuss hoch drei
Wer bei Harfe nur an sanft-säuselnde Wellness-Klangwolken denkt, wird bei diesem Konzert sein blaues Wunder erleben: Robin Huw Bowen aus Wales zaubert aus der „Welsh Triple Harp“ Kaskaden von wilden Jigs und Hornpipes, schwungvolle Walzer aus dem 19. Jahrhundert und walisische Volksmelodien, deren Schönheit die Seele anrührt.
Auf den drei Saiten-Reihen seines wahrhaft exotischen Instruments verwendet er Spieltechniken, die auf keiner anderen Harfe möglich sind und eine ungeahnte Klangfülle hervorbringen. Die walisische Tradition der Variationen hat er verfeinert und zu einer Perfektion gebracht, die weltweit ihresgleichen sucht.
Robin Huw Bowen steht in der jahrhundertelangen Tradition der walisischen Harfner. Er ist der einzige, der die Triple Harp professionell spielt, der einzige auch, der weltweit damit tourt. Zahlreiche Tourneen haben ihn in den letzten 30 Jahren nach USA und Kanada geführt, weiterhin nach Australien und Asien. Und natürlich auch in viele europäische Länder.

Robins Konzert-Moderationen sind zudem ausgesprochen unterhaltsam und humorvoll.
Er spricht gut deutsch und versteht es, bereits in den ersten Minuten das Publikum für sich zu begeistern. Harfengenuss hoch drei!

Nur Abendkasse: 15 € / 10 €
Veranstalter: Folkclub Marburg

http://www.teires.com/
http://en.wikipedia.org/wiki/Robin_Huw_Bowen


FÄLLT AUS - Brotto Lopez - BalFolk - VERSCHOBEN

8. Februar - 20:00 (2015)

Brotto Lopez sind jetzt schon Legende. Ihre Stücke werden überall nachgespielt und ihre Live-Auftritte sind grandios. Darum ganz besonders schade, sagen zu müssen:

Brotto Lopez am 8.2. FÄLLT AUS!

Es liegen dafür sehr verständliche Gründe vor – und wir hoffen den Abend mit Brotto Lopez im Herbst oder nächstes Jahr nachholen zu können.

UPDATE: Die gute Nachricht: Wahrscheinlich holen Brotto Lopez den Bal am 18.10.2015 nach.


Té - BalFolk

7. Dezember - 20:00 (2014)

Té

Filmmusik zum Tanzen

Té spielen engagierten zeitgenössischen BalFolk. Sie ziehen sie ihre Inspiration mitten aus der großen boomenden niederländischen Szene. Bei drei kreativen jungen MusikerInnen bleibt es da nicht aus, dass sie über die traditionellen Stücke hinaus weiterspielen. Ihre Eigenkompositionen inszenieren musikalische Wunderländer, kinohafte Landschaften mit Raum für Improvisationen für Tanzende und Musizierende.

Accordeon: Niek van Uden
Clarinet: Conny Essbach
Gitarre & Percussion: Sander van der Schaaf

Nur Abendkasse: 12 € (normal), 9 € (ermäßigt), 15 € (Mäzen)

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Bal Folk: Hier treffen sich TänzerInnen, MusikerInnen und Interessierte, um intensiv Musik und Tanz miteinander zu genießen.
Die Musik und die Tänze basieren auf europäischen Traditionen aus Frankreich, England, Schweden und anderen Ländern. Innige Paartänze (Walzer, Polka, Mazurka, Polska…) wechseln sich mit dynamischen Reihen- und magischen Kreistänzen ab, sodass auch immer neu Gelegenheit besteht, netten Leuten zu begegnen.
Es wird einfach getanzt (ohne Show oder Kostüm) – und die offene und herzliche Atmosphäre lädt dazu ein teilzunehmen, sich zu bewegen, zuzuhören, zu plaudern…
Die Grundlage der Tänze ist ziemlich einfach, so dass jeder spontan mittanzen kann! Es gibt aber auch viel Platz für Spiel und Improvisation – langweilig wird es nie.
Oft gibt es nach der Band noch eine Musik-Session, die solange spielt, bis die TänzerInnen nicht mehr können. Für MusikerInnen macht es also Sinn, das Intrument sicherheitshalber dabei zu haben.


Christof Stählin - Meine Lieder und ich

9. November - 20:00 (2014)

Christof Stählin mit Vihuela

Christof Stählin

Ich habe vor

Christof Stählin bewegt. Sanft, fast unmerklich. Scheinbar unwichtige Details des Alltags zeigen auf einmal Tiefe. Einsichten blitzen auf. Und verschwinden wieder. Das Gefühl, die Schönheit der Welt eine kurze Zeit verstanden zu haben. Vielleicht sollte man dazu beitragen? Etwas bleibt.

Er ist sicher nicht der bekannteste, wohl aber der eigenständigste Liedermacher seiner Generation. Um sein Handwerk weiterzugeben, hat er vor 25 Jahren die Sago-Schule gegründet, die von Sebastian Krämer, Dota Kehr, Judith Holophernes, Bodo Wartke und viele anderen durchlaufen wurde. Christof Stählin wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2013 mit dem Ehrenpreis des deutschen Kleinkunstpreises. In diesem Programm gibt er einen Überblick über seine poetisch-musikalische Arbeit in vier Jahrzehnten.

Christof Stählin begleitet sich auf der Vihuela, einer zwölfseitigen frühen Variante der Gitarre. Die Lieder handeln von der Liebe zu Mensch und Natur, dem Wind, dem Mammut, der Zikade und dem Holunderbusch. „Alles, was laut ist, ist mir zuwider!“, sagt die ästhetische Überzeugung des Interpreten. „Man muß die Welt preisen!“ ist die philosophische Haltung, die seinen Liedern zugrunde liegt. „Meine Kunst ist nicht scharf, aber geschliffen!“

http://www.christof-staehlin.de/

Abendkasse: 12 € (normal), 9 € (ermäßigt), 15 € (Mäzen)
Vorverkauf:  10 € (+ Geb.) im Antiquariat Roter Stern (Am Grün 30) und Touristik-Information (Pilgrimstein 26)
Veranstalter: Folk Club Marburg

 

 


AIRE DE JEU - BalFolk

2. November - 20:00 (2014)

AIRE DE JEUX

AIRE DE JEUX

AIRE DE JEU nennt sich das Duo Elise Remond und Rudi Winkler.
Elise Remond singt Lieder zum Tanz im Stil des „Bal a la voix“, früher eine sehr verbreitete Tradition in Frankreich: Eine(r) singt und alle Tanzen. Ihre ausdrucksstarke Stimme und der besonders betonte Rhythmus der Tanzlieder macht die Musik zum Erlebnis.
Rudi Winkler (Löffel, Bodhran, Panderetta, Maultrommel, Dudelsäcke, Flöten, Klarinette, Saxophon) begleitet den Gesang mal percussiv, mal melodiös.
Dabei wird, insbesondere durch das Fehlen von Akkordinstrumenten, der filigrane Charakter des „Bal á la Voix„ erhalten. Es entstehen ungewohnte Klangbilder und schöne Wechselspiele von Stimme und Instrumenten, wenn Elise Remond auf dem Rhythmusteppich von Rudi Winklers einfühlsamer Percussion singt.
AIRE DE JEU nimmt uns mit auf eine musikalische Tanzreise durch Frankreich mit Walzern, Schottischen, bretonischen Tänzen, Branles, Bourrées und vielem mehr, was das Herz der Tänzerinnen und Tänzer höher schlagen lässt.
Als weitere Band wird das „Haus von Klaus“ mit Ulli Alles am diatonischem Akkordeon und Thomas Raisch an der Klarinette zu einem abwechslungsreichen Tanzabend beitragen.

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß! Ein kleiner Schwerpunkt liegt diesmal auf bretonischen Tänzen und Rondeau.

Bal Folk: Hier treffen sich Tänzer_innen, Musiker_innen und Interessierte, um intensiv Musik und Tanz miteinander zu genießen.
Die Musik und die Tänze basieren auf europäischen Traditionen aus Frankreich, England, Schweden und anderen Ländern. Innige Paartänze (Walzer, Polka, Mazurka, Polska…) wechseln sich mit dynamischen Reihen- und magischen Kreistänzen ab, sodass auch immer neu Gelegenheit besteht, netten Leuten zu begegnen.
Es wird einfach getanzt (ohne Show oder Kostüm) – und die offene und herzliche Atmosphäre lädt dazu ein teilzunehmen, sich zu bewegen, zuzuhören, zu plaudern…
Die Grundlage der Tänze ist ziemlich einfach, so dass jeder spontan mittanzen kann! Es gibt aber auch viel Platz für Spiel und Improvisation – langweilig wird es nie.
Oft gibt es nach der Band noch eine Musik-Session, die solange spielt, bis die Tänzer_innen nicht mehr können. Für Musiker_innen macht es also Sinn, das Intrument sicherheitshalber dabei zu haben.


ProFolk Fest + BalFolk

11. Oktober - 20:00 (2014)

Vor 30 Jahren trafen sich ein paar langbärtige Folkies, weil sie Folkmusik liebten und diese Liebe mit allen Menschen teilen wollten. Dabei kam ein Verein heraus, in dem sich von MusikerInnen bis Agenturen alle zusammengetan haben, um die Botschaft zu verbreiten: „Folk ist Liebe – macht mehr Folk!“. Oder so*.

30 Jahre ProFolk werden gefeiert, und Marburg hat die Ehre beim Jubiläumskonzert einige ProFolks live erleben zu dürfen.

Anett Kuhr

Anett Kuhr

Annett Kuhr:  Liedpoetin mit Liebe zum Detail
„Ihre  Stimme  gleicht  einer  Umarmung“  schrieb  die  Presse  nach  einem Auftritt im  Unterhaus  in  Mainz.  Annett  Kuhr  lässt  in  ihren  Liedern  Bilder  entstehen:  Bahnhöfe,  Marktplätze, Sommernächte – und zieht ihre Zuhörer in ihre Welt, die geprägt ist von Wärme, einer Spur Melancholie und leisem Humor. www.annettkuhr.de

Delf Maria Hohmann

Delf Maria Hohmann

Delf Maria Hohmann: In traditionellen, zeitgenössischen und kritischen Liedern erzählt Delf Maria Hohmann von Freud und Leid der Einwanderer, Fischer, Holzfäller und Ureinwohner Nordamerikas. Mit Pete Seeger, dem Vater des nordamerikanischen Folk Song Revivals, trat er für dessen Umweltschutzprojekt Clearwater entlang des Hudson River u.u.a. in der Carnegie Hallin New York und der in Massey Hallin Toronto auf. Der aus Fulda stammende Musiker lebt und arbeitet in Neufundland als Musiker, Ethnologe, Radioautor, Dozent und Übersetzer.

Helmut Meier

Helmut Meier

Helmut Meier: EISBRECHER – Lieder, Songs, Chansons
Ob es um einen überraschenden Augenblick geht oder um eine chaotische Begebenheit mit kriminellem Einschlag: wenn er seine Lieder singt, öffnet er dem Zuhörer seine Perspektive auf die Welt in ihrer Unzulänglichkeit und in ihrer Schönheit – ohne ihre Lächerlichkeit auszulassen. www.helmut-meier.de

Kay Kankowski

Kay Kankowski

Kay Kankowski: Gitarrist, Sänger, Texter und Komponist wandelt auf Solopfaden und wagt den Brückenschlag vom alten deutschen Volkslied zur modernen Liederlyrik. Mit wandlungsfähiger und ausdrucksstarker Stimme singt Kay Kankowski eine Auswahl seiner Lieblingslieder, mit denen er eine ebenso persönliche wie klischeefreie Sicht auf seine (musikalische) Heimat freigibt. www.kankowski.de

QuestWind Duo

QuestWind Duo

QuestWind: Das sind Johanna Wildhack und Christian Tewordt – bekannt als Quest-The Piper – dreifacher Gewinner von Boder-Pipe-Wettbewerben in Edinburgh. Zusammen spielen sie traditionelle schottische Musik von heute und damals, ergänzt durch Melodien aus deutschen Sammlungen der jeweils gleichen Epoche.

Ralf GehlerRalf Gehler: ist Musiker, Volkskundler und Fachmann für norddeutsche Volksmusik und -kultur. Dudelsäcke, ob laut oder leise, sind seine große Leidenschaft. Er spielt als Dudelsackspieler und Multiinstrumentalist in verschiedenen Projekten, vor allem bei „Malbrook“, im Trio „The Irish Dutchman Session“ und in der Kapelle „Kwart“.   www.malbrook.de

Zum Abschluss um ca. 22:30 werden dann die Stühle beiseite geräumt und es darf getanzt werden. „Haus von Klaus“ (Uli Alles & Thomas Raisch) , Donatella Friebe, Ute Visser und „Die Zwei“ (Eckart Dähnert & Michael Müller) werden BalFolk spielen, bis das Licht ausgeht.

Ute Visser, Donatella Friebe, Eckart Dähnert, Thomas Raisch, Michale Müller, Uli Allles

Eine Session im Anschluss ist nicht ausgeschlossen.

Nur Abendkasse: 12 Euro (ermäßigt 9 Euro)

Ort: Musikschule Marburg

Veranstalter: ProFolk in Kooperation mit Folkclub und Musikschule Marburg

* Angaben ohne Gewähr


Beate Lambert & Helmut Meier – zwei Kinderliedermacher mit Ambitionen (ProFolk Fest)

11. Oktober - 15:00 bis 17:00 (2014)

Kinderprogramm zum Mitmachen für Klein & Groß

Beate Lambert

Beate Lambert

Beate Lambert, bundesweit bekannte Kinderliedermacherin aus Marburg und Helmut Meier, Duisburger in Dithmarschen, Schleswig-Holstein, sind Bühnen-Solisten, die für ihre interaktiven Kinderkonzerte bekannt sind. Jetzt dürfen sich die Marburger Familien von ihrem ersten gemeinsamen Programm überraschen lassen! Wer will, singt mit, bewegt sich, rätselt oder wird sogar vom Meckern erlöst. Beste Unterhaltung für 4 – 9 Jährige. Mit Geige, Gitarre, Klavier, Stimme, Hand und Fuß.

Beate Lambert: Musikpädagogin und Kinderliedermacherin, macht deutschlandweit Konzerte für Kinder und Fortbildungen für LehrerInnen und ErzieherInnen, bekannt durch KiKa, ZDF und zahlreiche CD-Veröffentlichungen. www.beatelambert.de

Helmut Meier

Helmut Meier

Helmut Meier: Konzerte u. Fortbildungen, zahlreiche Produktionen, Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Initiator und Organisator des seit 2007 jährlich stattfindenden Festivals KinderLiederLandschaft Niederrhein/Duisburg. www.helmut-meier.de

Eintritt: Spende erbeten

Ort: Musikschule Marburg

Veranstalter: ProFolk in Kooperation mit Folkclub und Musikschule Marburg

* Angaben ohne Gewähr


ProFolk Fest: Austellung und Vorträge

11. Oktober - 13:45 bis 17:00 (2014)

Der Gründungsmythos von Profolk wurde in der Ankündigung zum Abendprogramm schon ausführlich beschrieben (s.u.). Verschwiegen wurde dabei allerdings, dass ein Marburger (+FolkClubber) damals nicht unwesentlich beteiligt war. Wir hoffen daher in der Ausstellung „30 Jahre ProFolk“ auch ein Foto von Gerd Wagner zu finden.

13:45 Eröffnung der Ausstellung „30 Jahre PROFOLK“  (Konzertsaal)

14:00 Vortrag Ralf Gehler „Historische Volksmusikquellen als Inspirationsquelle deutscher Folk- und Mittelaltermusik“ (Seminarraum)

15:00 GEMA Fragestunde mit Maik Wolter (Seminarraum, bis ca. 17:00)

Eintritt frei.

Ort: Musikschule Marburg

Veranstalter: ProFolk in Kooperation mit Folkclub und Musikschule Marburg


Arasta Bazar - BalFolk

21. September - 20:00 (2014)

Hypnotisch perkussiver Trance-Folk

Arasta Bazar

Arasta Bazar

Arasta Bazar haben ihre eigene unverkennbare BalFolk-Musikwelt erschaffen. Aber wie machen sie das? Vielleicht durch die ungewöhnliche Besetzung mit Geige, Gitarre/Saz und Perkussion? Oder das rhythmisch klare Zusammenspiel, welches die Töne der verschiedenen Instrumente zu neuen Klängen verschmelzen lässt? Oder sind es die Ideen, die Arrangements, die eigenen Melodien, die Freude am Ausprobieren?
Man weiß es nicht. Klar ist aber, dass man tanzen möchte. In der Bewegung erforschen, was diese Musik ausmacht. Eintauchen in ihre Welt. Fühlen.
Es ist neu und manchmal experimentell – mancher Bretone könnte bei ihrem „kast’ar cardiaque“ schon recht nah an einen Herzanfall kommen. Aber spätestens die heilenden Kräfte der nächsten Mazurka würden auch ihn versöhnen. Apropos – es gibt da eine Mazurka von ihnen – ach – sooo schön …

Julia Demaugé : violon, sanza
Sabrina Calvo : percussions
Antoine Bernaus : guitare, dombra, saz

http://arastabazar1.wix.com/arastabazar1#!les-musiciens/csdp

Abendkasse: 12,- ; ermäßigt 9,-

Bal Folk: Hier treffen sich  TänzerInnen, MusikerInnen und Folk-Begeisterte, um  intensiv Musik und Tanz miteinander zu genießen.
Es wird einfach getanzt (ohne Show oder Kostüm) – und die offene und herzliche Atmosphäre lädt dazu ein teilzunehmen, sich zu bewegen, zuzuhören, zu plaudern…
Die Grundlage der Tänze ist ziemlich einfach, so dass jeder spontan mittanzen kann! Es gibt aber auch viel Platz für Spiel und Improvisation – langweilig wird es nie.
Die Musik und die Tänze basieren auf europäischen Traditionen aus Frankreich, England, Schweden und anderen Ländern. Innige Paartänze (Walzer, Polka, Mazurka, Polska…) wechseln sich mit dynamischen Reihen- und magischen Kreistänzen ab, sodass auch immer neu Gelegenheit besteht, netten Leuten zu begegnen.
Oft gibt es nach der Band noch eine Musik-Session, die solange spielt, bis die TänzerInnen nicht mehr können. Für MusikerInnen macht es also Sinn, das Intrument sicherheitshalber dabei zu haben.


Internationales Konzert der Vielsaitigen - 35. Harfenfestival

22. Juni - 20:00 (2014)

Marburgs einzigartiges Konzert in Sachen Harfe mit Harriet Earis (Wales), Ralf Kleemann (Deutschland), Diego Alonso Laverde Rojas (Kolumbien), Anne Auffret (Bretagne)

Auch in diesem Jahr spielt wieder die Creme der internationalen Harfenszene zum Abschluss des Harfentreffens  in Marburg:

Harriet Earis

Harriet Earis

Harriet Earis
Ihre Ausbildung in klassischer Harfe endete in dem Moment, als sie in London mit einer irischen Band zusammen spielen sollte. Ihre Leidenschaft für die keltische Musik war geweckt. Nach einem Abschluss in »Celtic Studies« in Cambridge hat sie die Keltische Harfe – irische, walisische und schottische Musik – zu ihrem Beruf gemacht. Heute lebt sie in Wales, und reist für Auftritte um die ganze Welt. Mit ihrem »Harriet Earis Trio« (Harfe, Bass und Schlagzeug) mischt sie keltische Musik mit jazzigen Elementen. 2007 gewann sie den Open Stage Award beim „Celtic Connections Festival“ in Glasgow.

Ralf Kleemann

Ralf Kleemann

Ralf Kleemann
präsentiert seine eigenen, farbenreichen Kompositionen sowie bekannte Werke aus der Harfenliteratur. Dabei lässt der Musiker viel Raum für spontane Impulse und das Spiel mit dem Klang seiner Harfe:
„Hinter dem geistigen Auge des Hörers mögen Filme ablaufen, keineswegs nur Szenen von felsigen Meeresküsten, Inseln und windgebeugten Bäumen, sondern viel individuellere, dem Alltag mit seinen Ungereimtheiten entspringende, für den diese Musik Soundtrack und Medizin in einem sein kann.“
(Michael A. Schmiedel, Folker 6/10) Seit einigen Jahren spielt Ralf Kleemann auch die Doppelpedalharfe und beschäftigt sich intensiv mit den musikalischen Möglichkeiten des Loopers.

Diego Alonso Laverde Rojas

Diego Alonso Laverde Rojas

Diego Alonso Laverde Rojas
spielt seit über 30 Jahren Arpa Llanera in verschiedenen kolumbianischen und südamerikanischen Folk-Ensembles. Mit dem Ballet Folklorico Colombiano ist er um die ganze Welt getourt. In Kolumbien unterrichtete er an verschiedenen Musik-Akademien und leitete die Folklore-Gruppe der Central University of Bogotá. Seit Diego London zu seiner neuen Heimat gewählt hat, ist er ein regelmäßiger Gast bei europäischen Harfenfestivals. Seine Musik vereint lateinamerikanische Rhythmen mit zahlreichen anderen musikalischen Stilen.

Anne Auffret

Anne Auffret

Anne Auffret
ist eine der großen Vertreterinnen der traditionellen bretonischen Musik. Im Zuge der Wiederbelebung der keltischen Kultur in der Bretagne kam sie in den 1970er Jahren zur Harfe. Seitdem bringt sie mit ihrer glasklaren Stimme und ihrem unvergleichlichen Harfenspiel ihren Zuhörern in ganz Europa das einzigartige musikalische Erbe ihrer Heimat nahe. Dabei arbeitet sie regelmäßig mit anderen Größen der bretonischen Musikszene wie Yann-Fañch Kemener, Jean Baron und Dominig Bouchaud zusammen.

Vorverkauf:  € 10,-  (+ Geb.)
Abendkasse: € 13,-

Veranstalter: Folk Club


Tanzkapelle Nord & Die Zwei - Balfolk

1. Juni - 20:00 (2014)

Die FolkTanzNacht im Folk Club

Tanzkapelle Nord

Tanzkapelle Nord

Wer bei Kapelle an Dicke-Backe-Musik denkt, liegt hier falsch: Die Tanzkapelle Nord spielt vielfältige Folkmusik aus dem bunten Balfolk-Repertoire, von zarten, schwelgenden Melodien bis hin zu
erdig-treibenden Riffs. Die Gemeinsamkeit und das Erfolgsgeheimnis sind dabei die gute Tanzbarkeit und fast immer auch der Bordun. Dabei spielt “die Kapelle” viele Eigenkompositionen, aber auch neue und traditionelle Musik aus Frankreich, Deutschland und Schweden.

Die Zwei

Die Zwei

Als weiteres Highlight an diesem Abend werden „Die Zwei“ aufspielen. Es ist ein Genuss, wie Michael Müller und Eckart Dähnert mit Gitarre und Klarinette musikalische Zwiesprache halten. Mit unvergleichlicher Dynamik wechseln kraftvolle Passagen mit leisen, zarten Klängen – immer wundervoll tanzbar.

http://tanzkapellenord.wordpress.com/

Tanzworkshop 19:00: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Zusätzlich gibt es ein paar Mazurka-Geheimnisse zum Mitnehmen. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Nur Abendkasse: 12 €
Ermäßigt: 9 €

Bal Folk: Hier treffen sich  TänzerInnen, MusikerInnen und Folk-Begeisterte, um  intensiv Musik und Tanz miteinander zu genießen.
Es wird einfach getanzt (ohne Show oder Kostüm) – und die offene und herzliche Atmosphäre lädt dazu ein teilzunehmen, sich zu bewegen, zuzuhören, zu plaudern…
Die Grundlage der Tänze ist ziemlich einfach, so dass jeder spontan mittanzen kann! Es gibt aber auch viel Platz für Spiel und Improvisation – langweilig wird es nie.
Die Musik und die Tänze basieren auf europäischen Traditionen aus Frankreich, England, Schweden und anderen Ländern. Innige Paartänze (Walzer, Polka, Mazurka, Polska…) wechseln sich mit dynamischen Reihen- und magischen Kreistänzen ab, sodass auch immer neu Gelegenheit besteht, netten Leuten zu begegnen.
Oft gibt es nach der Band noch eine Musik-Session, die solange spielt, bis die TänzerInnen nicht mehr können. Für MusikerInnen macht es also Sinn, das Intrument sicherheitshalber dabei zu haben.


EmBRUN - BalFolk

6. April - 20:00 (2014)

Fetter BalFolk Sound aus Belgien

EmBrun

EmBrun

EmBrun steht für modernen fetten BalFolk-Sound. Sie können blowzabellalike den Saal zum Kochen bringen und danach mit einer romantischen leisen Mazurka fast zärtlich die Gemüter in innige fast zeitlupenartige Bewegungen versezten. Ihre Kompositionen klingen neu und erfrischend – sind jedoch auch so tanzbar, als ob sie 100 Jahre in einem verstecken französischen Dörflein gereift wären.
EmBrun ist eine der angesagtesten und bekanntesten Bands der Szene, dynamisch und abwechslungsreich. Sie in Marburg hören zu können ist ein Geschenk.

Bert Leemans (Akkordeon)
Ludo Stichelmeyer (Percussion/Schlagzeug)
Jonas Scheys (Bass)
Harald Baeweraerts (Drehleier)
Pieterjan Van Kerckhoven (Dudelsack)

Abendkasse: 12,-; ermäßigt 9,-

 Tanzworkshop 19:15 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

s.a: http://www.embrun.be/
http://www.youtube.com/watch?v=_zmePAhuh7Q

Bal Folk: Hier treffen sich  Tänzer_innen, Musiker_innen und Interessierte, um  intensiv Musik und Tanz miteinander zu genießen.
Die Musik und die Tänze basieren auf europäischen Traditionen aus Frankreich, England, Schweden und anderen Ländern. Innige Paartänze (Walzer, Polka, Mazurka, Polska…) wechseln sich mit dynamischen Reihen- und magischen Kreistänzen ab, sodass auch immer neu Gelegenheit besteht, netten Leuten zu begegnen.
Es wird einfach getanzt (ohne Show oder Kostüm) – und die offene und herzliche Atmosphäre lädt dazu ein teilzunehmen, sich zu bewegen, zuzuhören, zu plaudern…
Die Grundlage der Tänze ist ziemlich einfach, so dass jeder spontan mittanzen kann! Es gibt aber auch viel Platz für Spiel und Improvisation – langweilig wird es nie.
Oft gibt es nach der Band noch eine Musik-Session, die solange spielt, bis die Tänzer_innen nicht mehr können. Für Musiker_innen macht es also Sinn, das Intrument sicherheitshalber dabei zu haben.

 


Trio Mio - BalFolk

2. März - 20:00 (2014)

Trio Mio Photo

Trio Mio

Beautiful like heaven – ferocious like hell

…so oder ähnlich klingt es, wenn die Fachpresse die Musik des dänisch-schwedischen Trios um Geigerin Kristine Heeboll zu beschreiben versucht. Voll impulsiver Kraft, kristallklar und doch filigran verästelt, wie ein Blitz am Gewitterhimmel. Verblüffend ist auch die dynamische und stilistische Spannweite dieser Musik: von knisternd-vibrierenden Melodielinien auf bis zu eruptiven Ausbrüchen aller drei Instrumente, jazzige und klassische Farben mit dem Folk verschmelzend. Kristine Heeboll, Jens Ulvsand (Gitarre,Bouzouki) und Peter Rosendal (Flügel, Flugabone) blasen der skandinavischen Musik neue Glut ein und bleiben auch nach ihrem vierten Album ungebrochen kreativ.
Der Abend wird ein Bal Folk, d.h. eine Tanznacht zu Livemusik, bei dem aber auch reine Zuhörer innovativer akustischer Musik voll auf ihre Kosten kommen.
Für aktive Musiker bieten wir zusätzlich einen Instrumentalworkshop in der Musikschule Marburg an (s.o.).

http://www.triomio.dk/
http://www.myspace.com/triomio
oder http://www.youtube.com/watch?v=xZRJ1cG8S6M

Abendkasse: 12,-; ermäßigt 9,-


Trio Mio - Workshop

2. März - 14:00 bis 17:00 (2014)

Ensemble/Band-Workshop zeitgenössische skandinavische Folkmusik

Der Workshop lädt alle ein, die über einen Konzertbesuch hinaus etwas tiefer in die Musik von Trio Mio eintauchen wollen. Anhand von Stücken aus dem Repertoire der Band geht es um den charakteristischen Groove der Folkmusik aus Skandinavien, Arrangement, Melodie und Begleitung und das Entdecken von Freiräumen. Im Vordergrund steht dabei immer das Hören und das Miteinander, nicht eine feste Partitur.
Die Musiker von Trio Mio sind ausgewiesene Könner Ihrer Fächer und erfahrene Lehrende, die unverkrampft ihren Enthusiasmus und ihr Verständnis von  Musik weitergeben.
Der Workshop ist offen für alle Instrumente. Die Teilnehmer sollten keine Anfänger auf ihrem Instrument mehr sein, die Stücke werden jedoch technisch nicht schwer sein.

Ort: Musikschule Marburg, Am Schwanhof 68

Kosten: 20,- ermäßigt 15,-
Anmeldung: Reservieren kann man formlos per Mail an den FolkClub Marburg (email hidden; JavaScript is required)
Verbindlich anmelden mit Platzgarantie kann man sich per zusätzlicher Überweisung des Teilnehmerbeitrags auf das Konto des FolkClub:

Konto-Nr.: 101 800 69 83
Sparkasse Marburg-Biedenkopf / BLZ: 533 500 00

oder:
IBAN:  DE88 5335 0000 1018 0069 83
BIC:  HELADEF1MAR

Wer sich vorab näher informieren möchte, könnte das auf der Hompage der Band (http://www.triomio.dk/) oder den Hompages der einzelnen Musiker tun. Oder auch  http://www.youtube.com/watch?v=xZRJ1cG8S6M .


Irith Gabriely (cl) und Peter Przystaniak (p) – Klezmer, Klassik, Jazz

2. Februar - 20:00 (2014)

Photo Irith Gabriely und Peter Przystaniak

Irith Gabriely und Peter Przystaniak

Die „Queen of Klezmer“ Irith Gabriely und der Pianist Peter Przystaniak stehen nun schon seit über 20 Jahren gemeinsam als Duo auf der Bühne. Ihr Repertoire kennt keine stilistischen Grenzen – freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Abend mit Klezmer, Klassik und eigenen Kompositionen!

Irith Gabriely, in Haifa geboren, studierte von 1968-1972 Klarinette, Klavier, Dirigieren und Philosophie an der Universität Tel Aviv. 1986 gründete sie, neben ihrer Tätigkeit als erste Klarinettistin am Staatstheater Darmstadt, die Klezmergruppe „Colalaila“, mit der sie seitdem in vielen Ländern Europas und weltweit Konzerte gibt. 1991 wurde sie beim größten Klezmerfestival in Zefat (Israel) mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Als „Queen of Klezmer“ bekam sie mit Colalaila auf dem Edingborough Festival 1998 eine weitere besondere Auszeichnung.
Ebenso erfolgreich ist sie seit 1990 im Duo mit dem Pianisten und Komponisten Peter Przystaniak. Ihr Programm kennt keine stilistischen Grenzen. Das Repertoire enthält sowohl klassische Werke als auch Klezmer, Jazz und eigene Kompositionen.

Peter Przystaniak studierte an der Akademie in Darmstadt, war musikalischer Leiter des Schauspielhauses am Staatstheaters Darmstadt und Gründer des Gospelchores „Gospel Inspiration“ und des Mainzer Formations „Juice Exbrass“. Zur Zeit unterrichtet er neben seinen pianistische Tätigkeiten an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt sowie an der Musikschule Nieder-Olm. Als Komponist ist Peter Przystaniak ebenfalls erfolgreich, der Musikverlag „Peters“ veröffentlichte viele seiner Kompositionen. Sein Heft “That’s Klezmer” wurde dabei zum “Bestseller”.
Darüber hinaus spielt er seit 21 Jahren mit großem Erfolg weltweit zahlreiche Konzerte sowohl im Duo mit Irith Gabriely als auch mit der Gruppe Colalaila.
Das Duo Gabriely/ Przystaniak musizierte ebenfalls mit der Zigeunerjazz- Legende Schnuckenack Reinhard u.A. im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie.

Vorverkauf:  10,- (+ Geb.)
Abendkasse: 12,- (erm. 10,-)
Kombi-Preis Workshop/Konzert: 42,- (erm. 37,-)
Veranstalter: Folk Club Marburg

http://www.irith-gabriely.com
http://www.youtube.com/watch?v=YctOxnKLp5M


Workshop - Irith Gabriely und Peter Przystaniak

2. Februar - 11:00 bis 17:30 (2014)

DER WORKSHOP FÄLLT AUS !!! Aber das Konzert findet statt!!!

Leider muss der Workshop ausfallen. Es gibt zu wenig Anmeldungen. Das Konzert um 20:00 Uhr findet aber statt wie geplant.

Vor dem Konzert werden Irith und Peter in der Musikschule Marburg einen gemeinsamen Workshop anbieten. Egal, welches Instrument Sie spielen: Saxophon oder Klarinette, Geige oder Cello, Gitarre, Klavier oder Schlagzeug: Alle sind herzlich willkommen!
In großer Runde und in kleineren Gruppen werden Stücke erarbeitet. Aus der Improvisation heraus können auch neue Kompositionen entstehen.

Kombi-Preis: Workshop+Konzert: 42,- (erm. 37,-)
Ort: Musikschule Marburg (Anmeldung an email hidden; JavaScript is required)


Thomas Felder - Dichter, Sänger, Liedermacher

12. Januar - 20:00 (2014)

Thomas Felder

Thomas Felder

Schwäbische Vesper mit hochdeutschen Brocken
Thomas Felder gilt als »Inbegriff eines schwäbischen Dichtersängers« (der nebenbei auch Deutsch und Englisch singt). Seinen Namen findet man im Biographischen Lexikon der Weltmusik wie in Schul- und Volksliederbüchern. Als Eulenspiegel unserer Tage jongliert er mit der Sprache auf der Suche nach Hintersinn – ernst und heiter, mit Witz und Ironie. Seine Lieder atmen spirituell-bildreiche Poesie, die Staunen macht, aber auch Raum lässt für eigene Interpretation. Neben Gitarre, Mundharmonika und Klavier fetzt er rasende Läufe aus der Drehleier, bezaubert mit dem exotischen Bambussax und verwebt Musik&Wort auf seinem Hauptinstrument, der Stimme, zu einem Gesamtkunstwerk besonderer Klasse.

Gerade wegen seines herausragenden regionalen Profils wurde er von internationalen Kulturinstituten bis nach Chile engagiert. Es gibt 15 Alben von ihm, die fast alle in den Top Ten der Lieder-Bestenliste rangierten. Mehrere wurden mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Seit Anbeginn hat sich Thomas Felder mit Musik&Wort auch in Politik eingemischt. Im Blick auf Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung entstanden außergewöhnliche Beiträge, wie niemand sonst sie hätte erfinden können. »Schwäbische Vesper mit hochdeutschen Brocken«, so heißt sein Programm.

Nur Abendkasse: 10,- €


Local Heroes - BalFolk - Lange Folktanznacht

15. Dezember - 20:00 (2013)

DieZWEI_KonzertDie FolkTanzNacht mit Die Zwei und Haus von Klaus uva. 

Um das Warten auf‘s Christkind zu verkürzen, öffnet der FolkClub gleich mehrere Türchen des klingenden Adventskalenders, auf das es eine heiße FolkTanzNacht werde:„Die Zwei“: Es ist ein Genuss, wie Michael Müller und Eckart Dähnert mit Gitarre und Klarinette musikalische Zwiesprache halten. Mit unvergleichlicher Dynamik wechseln kraftvolle Passagen mit leisen, zarten Klängen, dabei das ganze immer wundervoll tanzbar.
Vom klassischen Repertoire des Bal Folk sind es vor allem die Paartänze wie Mazurka, Walzer oder Polska, denen sie sich verschrieben haben.Hinter dem „Haus von Klaus“ stehen Ulli Alles (Diatonisches Akkordeon) und Thomas Raisch (Klarinette), die gerne zu schöner, abwechslungsreicher Musik tanzen und deshalb auch selber schöne, abwechslungsreiche Tanzmusik machen.Hinter weiteren Türchen verbergen sich gesungene Tänze mit Donatella Friebe und Ute Visser und noch die eine oder andere musikalische Überraschung.

Bal Folk: Hier treffen sich Tänzer_innen, Musiker_innen und Interessierte, um intensiv Musik und Tanz miteinander zu genießen. Die Musik und die Tänze basieren auf europäischen Traditionen aus Frankreich, England, Schweden und anderen Ländern. Innige Paartänze (Walzer, Polka, Mazurka, Polska…) wechseln sich mit dynamischen Reihen- und magischen Kreistänzen ab, sodass auch immer neu Gelegenheit besteht, netten Leuten zu begegnen. Es wird einfach getanzt (ohne Show oder Kostüm) – und die offene und herzliche Atmosphäre lädt dazu ein teilzunehmen, sich zu bewegen, zuzuhören, zu plaudern… Die Grundlage der Tänze ist ziemlich einfach, so dass jeder spontan mittanzen kann! Es gibt aber auch viel Platz für Spiel und Improvisation – langweilig wird es nie. Oft gibt es nach der Band noch eine Musik-Session, die solange spielt, bis die Tänzer_innen nicht mehr können. Für Musiker_innen macht es also Sinn, das Intrument sicherheitshalber dabei zu haben.

Nur Abendkasse: 10 € / ermäßigt: 8 €


Tanzworkshop - Rättvikspolska

15. Dezember - 17:30 bis 19:30 (2013)

Rättvik liegt direkt am Siljan-See in Darlana, Schweden. Jedes Jahr Ende Juni gibt es dort eine Woche lang jeden Abend an unterschiedlichen Orten Tanz. Und den Anfang macht ein Abend mit vielen Rättvikspolskor: wenn die Melodien besonders schön sind und ans Herz gehen, der Takt nur ein klein wenig „eiert“, dann kann es gut eine der vielen, schönen Rättvikspolskor sein. Diese lernen wir im Kurs von Grund auf.
Rättvikspolska hat pro drei Taktteile für beide im Paar nur zwei Schritte, ist also eigentlich ganz leicht…
Packt eure Tanzschuhe ein und kommt pünktlich.

Tanz: Heike Luu, Ute Visser.

Eintritt: 5,-


Macmaster / Hay

10. November - 20:00 (2013)

Macmaster / Hay

Macmaster / Hay

Neue schottische Musik mit Harfe, Gesang und Perkussion
Mary Macmaster (Harfe & Gesang) ist eine der bedeutendsten Harfistinnen Schottlands. Durch ihre langjährige Arbeit mit Sileas und The Poozies war sie immer wieder ein gern gesehener Gast im KFZ. Donald Hay (Schlagzeug & Percussion) ist ein Schlagzeuger und Perkussionist, der über die Fähigkeit verfügt, Energie, Sensibilität, wie auch Einfühlungsvermögen in seinem Spiel zu vereinen. Das Duo hat Material aus  Schottland und Rest-Europa gesammelt und es in einem Gesamtwerk vereint, das zugleich die Seele der alten schottischen Musik beibehält und diese in einer modernen Umgebung atmen lässt. Entstanden ist ein inspiriertes Werk von enormer Bandbreite. Der mitreißende und emotionale Liveact beschwört Visionen der wunderschönen und doch manchmal auch bedrohlichen schottischen Landschaft herauf.
Ein Konzert von Macmaster Hay ist stets ein erhebendes Erlebnis. In ihrer Zeit als Duo sind Macmaster / Hay unter anderem beim Celtic Connections-Festival, dem Edinburgh Harp Festival, dem Festival Interceltique de Lorient, aber auch in den USA und Australien aufgetreten.

Beide Musiker waren auch an den Aufnahmen zu „If on a winter’s night” von Sting beteiligt. Ende 2009 absolvierte Mary mehrere Liveauftritte mit dem Ensemble von Sting und ist auf der gleichnamigen Live-DVD, aufgenommen in der Kathedrale des nordenglischen Durham, zu sehen.
Anfang 2013 haben die beiden für den Label Stockfisch Records eine neue CD aufgenommen, die im November 2013 erschienen wird.

Vorverkauf: € 9,-  (+ Geb.)
Abendkasse: € 12,-

Veranstalter: FolkClub Marburg

s.a.

https://myspace.com/macmasterhay

https://www.facebook.com/pages/MacmasterHay/158111410893459

https://www.youtube.com/results?q=Macmaster/Hay


Dittl & Brehm - BalFolk

13. Oktober - 20:00 (2013)

Dittl & Brehm

Dittl & Brehm

Das Instrument des Himmels, die Harfe und das Instrument der Hölle (wie manche behaupten), das Akkordeon, innig vereint. Neue und alte Melodien zum Tanzen, Hören, Schwofen – atmosphärische Musik für besondere Momente.

Außergewöhnliche Melodien und Lieder, traditionell oder neu komponiert, gewissermaßen die gemeinsame Essenz zweier Musikantenseelen.

Vroni Brehm und Bernd Dittl spielen neue Kompositionen und schöne Lieder, internationale Volksmusik und natürlich tanzbaren Folk! Besonderes Augenmerk legen sie dabei auf die Traditionelle Musik aus Franken. Hier gibt es Tänze die leider viel zu selten auf Tanzveranstaltungen gespielt werden. Deshalb gibt es auch vorher einen Tanzworkshop.

Nur Abendkasse: 10,00 € (ermäßigt: 8,00 €)

16.00 – 18.30 Uhr, Tanzworkshop in der Musikschule Marburg, Am Schwanhof 68.

Zwiefache sind, laut einem Musikethnologen, die einzigen Volkstänze unserer Breiten, die in ungebrochener Tradition nachweisbar sind. In diesem Workshop werden wir ergründen, warum Peter Lindl aus Mittelfranken im Nachwort seiner wunderbaren Tanzsammlung schreibt: „Wenn ich bei einem Tanzvergnügen nach einem Schottisch oder nach einem Walzer müde war, so war ich nach einem Zwiefachen frischer als vorher.“ Der „Dreischrittdreher“, die Krönung fränkischer Tanzkultur, wird dabei auch nicht zu kurz kommen!

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
In der Pause wollen wir mir euch gerne auch Kuchen essen, bitte diesen mitbringen, den Kaffee besorgen wir.
Nur Tanzworkshop pro Person: 15, – Euro
 
Zusammen kosten Workshop und Bal nur 20,00 €

Dittl & Brehm

 


Tattie Jam

9. Juni - 20:00 (2013)

Tattie Jam

Tattie Jam

New Fresh Scottish Folk
Tattie Jams Repertoire ist ein spannender Mix aus schottischen Balladen und Liedern, manche davon im A capella-Stil, sowie Instrumentalstücken – von elegischen Slow Airs bis hin zu treibenden Strathspeys und energetischen Jigs und Reels.
Viele der Stücke kommen in einem verspielten, zeitgenössischen Gewand daher – manche sind gar funkig. Ihr Sound ist einzigartig und überrascht den Hörer mit seiner Reichhaltigkeit und Bandbreite. Nach ihrem ersten, fabelhaften Folkclubkonzert im Jahr 2011 spielen Tattie Jam nun endlich wieder im KFZ: Für Freunde des „Inselfolk“ ein absolutes Muss!

SEYLAN BAXTER (Gesang, Cello, 5-saitiges elektrisches Cello, Perkussion)
RUARIDH PRINGLE (Gesang, Gitarre, Tenor Banjo, Didgeridoo, Mandoline, Perkussion)

Nur Abendkasse: 9,-


34. Harfenfestival - Konzert der Vielsaitigen

2. Juni - 20:00 (2013)

Auch in diesem Jahr spielt wieder die Creme der internationalen Harfenszene zum Abschluss des Harfentreffens in Marburg:

Park_Stickney-200Park Stickney aus New York ist derzeit unangefochten die Nr. 1 der Jazzharfe. Seine Shows auf der großen Konzertharfe zeigen das besinnliche Instrument in völlig neuem Gesicht: Virtuos und perkussiv, mit Basslinien, die sich groovend in die perlenden Bebop Läufe eines Miles Davis Stücks weben, tremoloartiges Flirren bei andalusischen Alhambra Klängen oder vielschichtig bei seinen eigenen Kompositionen, die alle Genregrenzen übersteigen. Alles klingt leicht bei ihm, auch hochvirtuose Techniken, die ihm in der Harfenwelt sonst keiner nachmachen kann.

Eva Curth

Eva Curth ist eine begeisternde Solistin, die dem Publikum ihr Instrument in seiner ganzen Farbigkeit mit unterschiedlichsten Ausdrucksmöglichkeiten nahebringt. Dazu gehört auch ihre intensive kammermusikalische Arbeit in verschiedensten Formationen, die Auseinandersetzung mit Neuer Musik ebenso wie die Wiederbelebung alter Traditionen: das Rezitieren von Märchen und Gedichten zu eigens dazu ausgewählter Musik.  Als Solistin und Kammermusikerin gastiert sie in der ganzen Welt und setzt sich dabei auch sehr für zeitgenössische Musik ein.

Monica RinconMónica Rincón wurde in Kolumbien geboren, spielte in verschiedenen deutschen und internationalen Orchestern. Bereits 1999 erhielt sie den »Preis Junger Interpreten Luis Angel Arango« und 2000 den Ersten Preis im »Ersten Lateinamerikanischen Harfenwettbewerb Cecilia de Majo« in Caracas/Venezuela. Monica Rincón repräsentierte Kolumbien beim dritten Lateinamerikanischen Harfenkongress 2000.

Sigrid HaselmannDie Heidelberger Harfenistin Sigrid Haselmann kam vor 15 Jahren erstmals mit griechischer Musik in Berührung, als sie sich mit ihren Kompositionen für ein internationales Sommercamp für Musiker und Maler in Thessaloniki bewarb. Dort traf sie auf griechische Musiker, von denen sie alte pontische und sephardische Lieder lernte. Zusammen gaben sie in den darauf folgenden Jahren in Griechenland und Deutschland einige Konzerte. In ihrem Repertoire hat zudem die keltische Musik noch einen besonderen Stellenwert.

Vorverkauf:  € 10,-  (+ Geb.)
Abendkasse: € 13,-


WÖR - BalFolk

26. Mai - 20:00 (2013)

WÖR

WÖR

„Die Idee ist im Grunde einfach: Vier Freunde entdecken traditionelle Musik aus dem Flandern des 18. Jahrhunderts in Glockenspielhandschriften. Auf dieser Basis interpretieren sie ihr Repertoire auf ihre eigene, neue Art und Weise.
Es entsteht sozusagen Volksmusik 2.0 – ein neues Leben für alte Melodien, die unglaublich swingen und grooven können…“

Der FolkClub freut sich eine der zahlreichen jungen Bands, die gerade in Belgien und den Niederlanden für einen Folk-Boom sorgen, ins KFZ holen zu können. Naomi Vercauteren (Geige), Bert Ruymbeek (chromatisches Akkordeon), Pieterjan Van Kerckhoven (Dudelsäcke und Sax) und Jeroen Knapen spielen auf handwerklich exzellentem Niveau und sprühen vor musikalischen Ideen und Spiellust. Wir dürfen gespannt sein, wie sie die Carillons der flämischen Glockentürme durcheinanderwirbeln werden….
Vorverkauf: 9,- Euro (+ Geb.)
Abendkasse: 7,- Euro


Tanzworkshop "Dirty dancing"

26. Mai - 16:00 bis 18:00 (2013)

Oh ja, das gibt es auch beim Folk-Tanz. Man denke nur an die berüchtigte Boom-Bal-Stehblues-Mazurka.
Doch anstatt wie brunftige Hirsche die Tanzfläche zu blockieren oder mit abgespulten Figuren den Hecht zu markieren, lernen wir, mit effektiven, aber feinen Bewegungen sexy zu tanzen. Wem die Polka mal zu wild ist, kann auch gut eine intime Slängpolska dazu improvisieren. Tipps und Tricks gibt es hier. Weiterhin sind kleine Mazurkaüberraschungen oder Schottischvarianten möglich. Die Teilnehmer entscheiden mit.

Für Wünsche und Fragen (an Heike Luu, bis spätestens eine Woche vorher): email hidden; JavaScript is required

Teilnahmegebühr:
4,- Euro

Martin Coudroy - BalFolk

7. April - 20:00 (2013)

Martin Coudroy

Zauberei auf dem diatonischen Knopfakkordeon

Mal wieder hat der FolkClub Marburg es geschafft, den fantastischen französischen Akkordeonisten Martin Coudroy zu einer langen Tanznacht ins KFZ zu locken. Von der Musik der Auvergne über die Bretagne bis hin zum Baskenland beherrscht er nicht nur das klassische Bal Folk Repertoire: Er ist zudem auch ein wunderbarer Interpret schwedischer Polskor aus den verschiedensten Ecken jenes Landes. Selbst einige Stücke aus Norwegen hat er im Gepäck. Sein Spiel hat den Swing, den es braucht, um die Tänzer beim Schottisch zu verspielten Tricks zu reizen, seine Finger fliegen bei barocken Bingsjöpolskor virtuos über die Knöpfe und machen uns bei einer Mazurka zu romantischen Schwelgern. – Auf in den Tanzhimmel!

Bal Folk: Abendkasse: 9,- (7,- erm)


Tanzworkshop Rørospols

7. April - 15:00 bis 19:00 (2013)

Rørospols wird im ¾-Takt vor allem in der Gegend um Røros in Norwegen getanzt. Aber auch in Schweden ist Pols nicht unbekannt und wird von vielen Musikern gespielt. Das Gute an diesem Tanz ist, dass man ihn prima als tänzerische Variationsgrundlage für Musik anwenden kann, die „ungerade“ (ojämn) ist: Beim heute noch jedes Jahr im Winter stattfindenden Rørosmartnan (Rörosmarkt) im Februar kann man zwei Mal am Tag Pols zum Aufwärmen tanzen, denn in Røros kann es auch mal minus 30° C werden.
Man dreht bei diesem Paartanz in beide Richtungen und kann ihn – je nach Musik und tänzerischem Vermögen – entweder gemächlich, aber auch wild und gefährlich tanzen.
Bitte kommt pünktlich! Später einsteigen wird schwierig.
Bringt am besten geschlossene Schuhe ohne hohen Absatz aber mit „rutschiger“ (Leder-) Sohle mit.

15:00-19:00 Uhr (mit Pause)
Workshop: Abendkasse 6,- Euro


Sarah McQuaid

17. März - 20:00 (2013)

SarahMcQuaid Photo by Colm Henry_320

Sarah McQuaid

Bekannt für ihre Bühnenpräsenz und ihre herrlich warme Stimme, die schon mit „feinstem gereiften Cognac“, „Honig in Wein“ oder einem „Torffeuer“ verglichen wurde, ist Sarah McQuaid eine vielseitige Künstlerin. Neben ihren eigenen Songs interpretiert sie traditionelle irische und amerikanische Folksongs, Elisabethanische Balladen oder auch mal 30er Jahre-Jazznummern. Unterstützt durch ein exquisites, innovatives Gitarrenspiel baut Sie auf der Bühne eine wunderbare Beziehung zum Publikum auf.
In Spanien geboren, aufgewachsen in Chicago, hat Sie die irische und amerikanische Staatsbürgerschaft und lebt inzwischen im englischen Cornwall. Ein bunter Lebenslauf, der sich in ihrer Musik wiederspiegelt.

Nicht zuletzt ihr herzlicher Kontakt zum Publikum sorgt insgesamt für einen tollen Abend mit einer wunderbaren Stimme und Gitarre.

http://www.sarahmcquaid.com/

“Likely to make the hairs stand up on the back of your neck.” – Aled Jones, BBC Radio 2

“A world class talent … burns with a brilliant allure.” – Living Tradition

Ort: KFZ, Schulstr. 6

Nur Abendkasse: €  9,-


DADGAD-Gitarre für Anfänger mit Sarah McQuaid

17. März - 15:00 (2013)

DADGAD: Sarah McQuaid

DADGAD: Sarah McQuaid

Sarah McQuaid ist auch Autorin von „The Irish DADGAD Guitar Book“, welches von The Irish Times als „ein Geschenk des Himmels für angehende Gitarristen“ bezeichnet wurde und das 1995 das erste Buch seiner Art war. Sie hält Workshops zur DADGAD-Gitarrenstimmung bei Festivals und Konzerten rund um den Globus.
Dieser 90-minütige Anfängerworkshop richtet sich an Gitarristen mit keiner oder geringer Erfahrung mit dieser Stimmung.  Unterrichtssprache ist Englisch.

Inhalte des Workshops:

1. The DADGAD tuning            2. The modes
3. A few general guitar playing tips    4. Basic chord shapes in DADGAD
5. The capo and its uses            6. Chord patterns for backing tunes
7. Backing guitar styles            8. Backing songs in DADGAD
9. Playing melody in DADGAD

Was ist DADGAD?
DADGAD ist eine offene Stimmung für die akustische Gitarre, die in den 60er Jahren durch den britischen Folk-Gitarristen Davey Graham entwickelt wurde und sich seitdem großer Beliebtheit erfreut. Charakteristisch ist der „offene“ und voluminöse Klang, der dadurch entsteht, dass auch Saiten, die nicht gegriffen werden, oftmals als Bordun mitschwingen.

Anmeldung entweder per E-Mail an email hidden; JavaScript is required
oder per Telefon: 06421-162146

Ort: Musikschule Marburg, Schwanhof 68, 35037 Marburg

Nur Abendkasse: €  15,-

Veranstalter: FolkClub Marburg und Musikschule Marburg MusikschuleMarburgLogo


Bruno LeTron & Franck Fagon - BalFolk

9. Februar - 20:00 (2013)

Bruno LeTron & Franck Fagon

Bruno LeTron & Franck Fagon

Die FolkTanzNacht

Bruno leTron und Franck Fagon – ein Meister am Diatonischen Akkordeon, ein Virtuose an Klarinette und Saxofon, zusammen sind sie absolute Garanten für eine FolkTanzNacht der Extraklasse. Bruno leTron spielt unter anderem bei den „Accordion Samurai“, bei Maubuissons und zusammen mit Didier Laloy oder Eric Montbel. Franck Fagon tritt mit verschiedenen Gruppen, u.a. Yao, Maubuissons, und Vertigo auf.
BalFolk – das sind traditionelle Tänze überwiegend aus Frankreich/Westeuropa, die so wunderbar sind, dass sie bis in die heutige Zeit aktuell und innovativ sind. Sie können als Paar, in Ketten/Reihen oder auch allein getanzt werden – und das sowohl von Anfängern wie auch von Fortgeschrittenen.
Ein anderer Veranstaltungsort (Lahngarten in Wehrda), und ausnahmsweise ein Samstag – alles andere ist im besten Sinne 100% „Trad“.
Vor dem Balfolk findet um 18.00 Uhr ein kleiner Einsteiger-Tanzkurs mit den Basis-Grundlagen zum Überleben auf der Tanzfläche statt (Kursgebühr 5 Euro).

Ort: Restaurant „Lahngarten“ 35041 Marburg-Wehrda,  Wehrdaer Str. 102

Nur Abendkasse: 12 €
Ermäßigt: 9 €

 


Workshop Französische Folkmusik für Melodieinstrumente mit Franck Fagon

9. Februar bis 10. Februar (2013)

Die magische Musik der bretonischen „Fest Noz“ Tanzfeste – hier setzt Franck Fagon an der Klarinette und am Saxophon moderne Akzente, ohne dabei die traditionellen Wurzeln der bretonischen Musik zu vergessen. Neben verschiedenen Gruppen, u.a. Yao, Maubuissons, Vertigo spielt er auch mit Bruno LeTron als Duo und gibt Kurse am Centre Breton d’Art Populaire.
In unserem Kurs werden wir diese Musik entdecken, neben dem Repertoire geht es dabei auch um den Stil und das Zusammenspiel der Instrumente.
Die Teilnehmer sollten ihre Instrumente ausreichend beherrschen, um einfache Melodien leicht erlernen zu können.

Termin: Samstag 9.2.2013 10:00-17:00 Uhr und Sonntag 10.2.1013 10:30-17:00 Uhr
Ort: Musikschule Marburg, Schwanhof 68, 35037 MR

Kosten: 90 .-€
Anmeldung unbedingt erforderlich: email hidden; JavaScript is required

Erfahrungsgemäß sind die Musikerwokrshops sehr beliebt und schnell ausgebucht. Die Reihenfolge der Anmeldung entscheidet.

Unterrichtssprache ist Französisch und Englisch.

Veranstalter: Folkclub Marburg und Musikschule Marburg MusikschuleMarburgLogo


Masterclass für Diatonisches Akkordeon mit Bruno LeTron

9. Februar bis 10. Februar (2013)

Bruno leTron – ein Meister am Diatonischen Akkordeon, Compositeur der schönsten Melodien im Folkbereich und noch dazu ein fantastischer Lehrer. Er spielt unter anderem bei den „Accordion Samurai“, bei Maubuissons und zusammen mit Didier Laloy, Eric Montbel und natürlich Franck Fagon.
Der Kurs richtet sich an diejenigen, die mit ihrem Instrument schon recht weit fortgeschritten sind. Wir werden an Variationen von Melodien, Verzierungen und rhythmischen Begleitungen arbeiten. Das Erfassen der Melodien erfolgt nach Gehör.

Dieser Kurs richtet sich als „Masterklass“ in erster Linie an erfahrene Spieler des Diatonischen Akkordeons.

Termin: Samstag 9.2.2013 10:00-17:00 Uhr und Sonntag 10.2.1013 10:30-17:00 Uhr
Ort: Musikschule Marburg, Schwanhof 68, 35037 MR

Kosten: 90 .-€
Anmeldung unbedingt erforderlich: email hidden; JavaScript is required

Erfahrungsgemäß sind die Musikerwokrshops sehr beliebt und schnell ausgebucht.

Unterrichtssprache ist Französisch und Englisch.

Veranstalter: Folkclub Marburg und Musikschule Marburg MusikschuleMarburgLogo


Mohammad Reza Mortazavi

16. Januar - 20:00 (2013)

Mohammad Reza Mortazavi

Polyphonic Solopercussion (Iran)

Wer den iranischen Ausnahmekünstler Mohammad Reza Mortazavi einmal an Daf und Tombak, den traditionellen persischen Handtrommeln, gesehen hat, wird ihn und seine Musik nicht mehr vergessen.
Mohammad Reza Mortazavi präsentiert ein virtuoses Geflecht aus tanzbaren Rhythmen, schnellen Beats und tranceartigen Melodien.

Die Kompositionen auf seinen CDs „Green Hand“ und „Geradeaus“ gehen weit über das hinaus, was man von Percussion-Alben erwarten würde. Und schon arbeitet er an einem neuen CD Projekt.
Mohammad Reza Mortazavi erschafft im Solospiel Klänge orchestralen Ausmaßes, ohne jegliche technischen Hilfsmittel, einzig mit seinen zwei Händen und den traditionellen persischen Handtrommeln Daf und Tombak. Melodien und Polyphonien verweben sich mit geradezu endlosen Rhythmusvariationen zu hypnotisierenden Klangwelten. Mal ganz leise, langsam, sanft und verhalten, dann wieder so schnell und variantenreich, dass die enorme musikalische Spannbreite verblüfft.

Es ist ein pures und intensives musikalisches Erleben und wir freuen uns auf das zweite Konzert des Künstlers im KFZ, bei dem er uns bestimmt schon Stücke von seinem neuen CD-Projekt präsentieren wird.

Neues Album: Release April 2013!
Vorverkauf: 15,- (+ Geb.)
Ermäßigter Preis: 9,- (begrenztes Kontingent)

Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler und Studenten, Freiwilligendienstler, Azubis und Stadtpassinhaber Karten zum ermäßigten Eintrittspreis. Das Kontingent ermäßigter Karten ist begrenzt.

Eintritt: 18,-

Veranstalter: KFZ & Goftogu – Dialog (Deutsch-Iranische Studenteninitiative Marburg) & in Kooperation mit Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V., Buchhandlung Roter Stern & FolkClub Marburg

Ort: Kulturladen KFZ, Schulstr.6, 35037 Marburg

Event-URL http://www.moremo.de

Tickets direkt kaufen
(per Post oder print@home)


TKP - BalFolk

16. Dezember - 20:00 (2012)

Weihnachten groovt!

TKP

Mit feiner Ironie, viel Liebe und noch mehr Rhythmus spielen Vivien Zeller ( Geige) und Matthias Branschke (Dudelsäcke) zum Tanz.

Eine Portion New Folk, ein Schuß Weltmusik und ein Prise Jazz, Pop und Rock gemischt mit überraschenden Arrangements – ein Tanzabend ganz im Sinne des modern trad.

Besonders ist, das beide Musiker auch Melodien bekannter Weihnachts- und Winterliederlieder als traditionelle Musik anerkennen und entsprechend bearbeiten. Alles in Allem ein einmaligen Tanzerlebnis, bei dem sich auch einfach nur zuhören lohnt. Weihnachten groovt!

Was ist BalFolk? – das sind Tänze überwiegend aus Westeuropa, die als Paar, in Ketten/Reihen oder auch allein getanzt werden – und das sowohl von Anfängern wie auch von Fortgeschrittenen.

http://www.myspace.com/tkpmusik

Nur Abendkasse: 9 € – Ermäßigt: 7 €

 


KLANGWELTEN 2012 "The Global Strings play Oppermann"

25. November - 20:00 (2012)

Klangwelten

Rüdiger Oppermann erfüllt sich 2012 einen lang gehegten Traum, auf den auch das Publikum schon lange gewartet hat; ein Konzert, das immer wieder nachgefragt wurde: Nach 25 Jahren erfolgreicher Klangwelten-Programmen mit ethnischen Musikern aus aller Herren Länder kommt nun endlich einmal eine große KLANGWELTEN – Tournee, auf der seine eigene Musik im Vordergrund steht! Oppermann, der in seiner Jugend selber Cello und später Gambe gespielt hat, arbeitet zwei Jahre an diesen Arrangements für Streicher, unterstützt von namhaften anderen Arrangeuren aus verschiedenen Stilen: Rainer Granzin mit Jazz-Hintergrund, Boris Joffe, ein großer Name in der Neuen Musik (seine neue CD erscheint gerade bei ECM), Russudan Meipariani mit minimalistisch geprägten eigenen Meiparianischen Arrangement-Ideen, Thomas König aus Magdeburg, dessen Stücke an Phillip Glas erinnern.

Diese Musik wird ganz anders klingen als man es bisher von Oppermann gewohnt ist, tiefgehend, mitreißend, virtuos, multikulturell, mit klassisch-zeitgemäßen Streicher-Klängen.

Franziska Urton (D) – Violine (u.a. Blue, Dan,Cassard, Streichquartett)
Sally Clarke (D/Aus) – Viola (SWR-Rundfunkorchester Stuttgart)
Johanna Stein (D) – Cello (Badz)
Barbara Pfeifer (D) – Viola da Gamba (Les Escapades)
Ben Tai Trawinski (D) – Bass (Badz, diverse Jazzgruppen)
Enkh Jargal (Mongolei) – Pferdegeige (u.a.Violones Barbares)
Nikola Parov (Bulgarien) – Gedulka (u.a. Agnes Herczku)
mit Cynthia Oppermann (USA/D/F) – Harfe (Baden-Badener Philharmonie, Kammermusik)
und Jatinder Thakur (Indien) – Tablas
sowie natürlich : Rüdiger Oppermann (EU) – Keltische Harfen, e-harp

Franziska Urton ist wohl Deutschlands einzige Geigerin, die die Klassische Musik genauso auf hohem Niveau beherrscht wie die swingende irische Musik. Sie gilt derzeit als die „Beste Deutsche Irin“. Sie hat daher auch die wichtige Funktion, die verschiedenen Stile zusammenzu- bringen.
Sally Clarke, Bratschistin im Funkorchester, ist neben ihren Klassischen Tätigkeiten auch in der zeitgenössischen Kammermusik engagiert (Trio Chroma, Trio du Chatelet). Sie spielt präzise und leidenschaftlich. Seit 2008 Kammermusikpartnerin von Cynthia Oppermann.
Johanna Stein profiliert sich schon seit Jahren mit ihrer eigenen Pop/ Klassik-Crossover-Gruppe „Badz“. Ihr Cellospiel geht oft ins tänzerisch-groovige. Zusammen mit Sally und Ben bildet sie oft die pulsierende Rhythmus-Kerngruppe.
Zu dieser Gruppe gehört auch der Bassist Ben Tai Trawinski, ein absolut mitreißender und spielsicherer Musiker, der sowohl überzeugend im Jazz-Stil zupft, als auch klassisch streicht.
Barbara Pfeifer
arbeitete schon für einige Projekte mit Rüdiger Oppermann zusammen. Alle Gambenklänge für die Rigolo-Mondern-Dance-Produktionen wurden von ihr auf CD eingespielt. Rüdiger Oppermann hat mit ihr auch einen fragilen, zarten Renaissance-Klang mit in die Gruppe geholt. Mit ihrer Gruppe Les Escapades hat sie einige aufsehenerregende CDs eingespielt.
Cynthia Oppermann arbeitet seit 25 Jahren ab und zu, wenn es die Zeit erlaubt, mit ihrem Mann zusammen, und viele Musikstücke wurden nur durch sie möglich; vor allem diejenigen, in denen inherant patterns und minimalistische Harfenfiguren nötig waren. Als ausgebuffte Orchestermusikerin mit jahrzehntelanger Erfahrung kontrolliert sie auch die präzise Notation seiner Ideen.
Jatinder Thakur, der Tabla-Meister und Publikums-Liebling aus dem Himalaya, legt in bewährter Weise das virtuos-zuverlässige, wuchtige Rhythmus – Grundgerüst. Er spielte seit 1982 über 1500 Konzerte mit Rüdiger Oppermann.
Enkh Jargal Dandarvaanchig, musikalischer Botschafter der Mongolei, hervorragender Morin Khoor (Pferdegeige) – Spieler, Improvisator und mitreißender Sänger mit Oberton- und Untertongesang. Er bringt den Duft der Steppe in dieses Programm. Jahrelange Zusammenarbeit mit seinem Mentor und Duo-Partner Oppermann, in dessen Hausgemeinschaft er neun Jahre gelebt hat.

Nikola Parov, geboren in Bulgarien, wohnhaft in Ungarn spielt die bulgarische Gedulka, ein feinsinniges, virtuoses Instrument, die ideale Ergänzung zum mitteleuropäischen Streichersound. Ein wirklich faszinierender charismatischer Musiker, eine echte Legende der Weltmusik.

Und natürlich:
Rüdiger Oppermann, Deutschlands Harfenmeister.

Vorverkauf: 17,- (+ Geb.)
Ermäßigte Tickets: 11,- (+ Geb.)
Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler und Studenten, FSJler, BFDler, Azubis und Stadtpassinhaber Karten zum ermäßigten Eintrittspreis. Das Kontingent ermäßigter Karten ist begrenzt. Ausweise bitte am Eintritt bereit halten.

Eintritt: 22,- €

Veranstalter: KFZ e.V., Kammermusik Marburg e.V. & FolkClub Marburg

Ort: Waldorfschule Marburg; Ockershäuser Allee 14, 35037 Marburg

Event-URL http://www.klangwelten.com


Dikanda

24. November - 20:00 (2012)

Dikanda

Weltmusik made in Poland

Die preisgekrönte polnische Gruppe Dikanda ist eine der charismatischsten Livegruppen der Folk-/Weltmusikszene. Basis ihrer Musik ist die Volksmusik Osteuropas, von der eigenen sehr lebendigen polnischen über die ungarische, serbische, bulgarische, rumänische und jiddische bis hin zur ukrainischen Folklore. Daneben aber führt uns die Weltmusikreise auch in die Türkei, nach Indien und Afrika. Auf diesem Hintergrund entstehen die eigenen Kompositionen und Arrangements der sechs MusikerInnen. Leidenschaftliche Freude am Singen und Musizieren, Spontanität und eine unglaubliche Energie sind die Markenzeichen des erfolgreichen Sextetts Dikanda aus dem polnischen Stettin. Mit ihren mitreißenden Eigenkompositionen sind Dikanda gerne gesehene Gäste auf den renommiertesten Folk- und Ethno-Festivals Europas, waren aber auch schon zweimal beim Jazzfestival Montreux eingeladen und heimsten für ihre CDs schon eine Menge Preise ein. Ob feuriger Czardas oder krachende Polka, zartschmelzende Ballade oder hypnotisierender Ausflug in den Orient, die virtuose Band spielt voller glühender Emotionalität und unverblümter Lebensfreude.
Zuallererst ist Dikanda eine umwerfende Live-Band, die es locker schafft, das Publikum zum Tanzen zu bringen, nicht zuletzt auch, weil es die charismatische Frontfrau Ania Witczak selbst nicht lange auf dem Stuhl aushält.

Ania Witczak: Gesang, Akkordeon
Kasia Bogusz: Gesang
Kasia Dziubak: Geige, Gesang
Katarzyna Bogusz: Gesang
Piotr Rejdak: Gitarre
Gregorz Kolbrecki: Kontrabass
Daniel Kaczmarczyk: Percussion

Vorverkauf: 14,-  (+ Geb.)

Eintritt: 17,- €

Veranstalter: Folk Club Marburg & KFZ e.V.

Ort: Kulturladen KFZ, Schulstr.6, 35037 Marburg

http://www.dikanda.com

Hörprobe: http://www.myspace.com/dikanda


FINAL EMBRACE - Songs and Tunes for Lovers

11. November - 20:00 (2012)

FINAL EMBRACE

FINAL EMBRACE

FINAL EMBRACE ist die Zusammenarbeit der Blockflötenvirtuosin Heidrun Menzel mit dem Folk-Gitarristen Friedhelm Schöck, Gründer und treibende Kraft hinter dem für seine Stilgrenzen-überschreitende Musik bekannte Folkprojekt TÄNZERS TRAUM, mit dem die beiden Musiker bereits sechs Alben veröffentlicht haben, jedes davon ein Juwel an kreativem Einfallsreichtum und atmosphärischer Dichte, Mit FINAL EMBRACE kehren die beiden Musiker zurück zu ihren Wurzeln: Heidrun Menzel, früher Dozentin für Blockflöte an der Folkwang-Musikhochschule und der Universität Essen, zu den solistischen Glanzpunkten der Barockflöte und Friedhelm Schöck zu den vom Folk-Revival der siebziger und achtziger Jahre entwickelten Gitarrenkünsten.  Die Konzerte von FINAL EMBRACE bieten virtuose Barockmusik für Flöte und Gitarre, keltisch inspirierte Stücke aus der gemeinsamen Zeit mit Tänzers Traum, alte und neue Folksongs  („Songs for Lovers“) mit ausgefeiltem zweistimmigen Gesang. Eine abwechslungsreiche Reise durch mehrere Jahrhunderte guter Musik…

Heidrun Menzel wirkt in verschiedenen Ensembles mit alter und zeitgenössischer Musik mit und ist auf etlichen CDs zu hören (Tänzers Traum, Merlin’s Magic u.a.).

Friedhelm Schöck ist beeinflusst von Folk und Folkrock, hauptsächlich mit keltischem und amerikanischem Hintergrund, und hat mit einer Fülle von Eigenkompositionen das Folkprojekt Tänzers Traum über 20 Jahre am Leben erhalten, und mit Tänzers Traum zwei LPs und sechs CDs veröffentlicht.

Vorverkauf: 8,- (+ Geb.)
Eintritt: 10,-

 


Tanz-Workshop Polska

10. November - 19:00 bis 22:00 (2012)

mit Patrick Bertram, Stockholm und Heike Luu.

Polska, das ist der schönste Paartanz Schwedens. Jede Region, jeder Ort hat seine eigene Polska. Eine Bingsjöpolska tanzt man ebenmäßig, eine Polska aus Värmland ?wild und gefährlich?. Eine Bodapolska ?eiert? ganz anders als eine Polska aus Orsa. Der Unterricht findet auf Deutsch statt.
Patrick ist in Berlin geboren und mit 6 Jahren nach Schweden gegangen. Mit 17 fing er mit dem Tanzen an: „Bugg“und Rock ?n Roll und hat dort sogar in der schwedischen Meisterschaft mitgetanzt. Dann hat ihn ein Freund zur Volkstanzgruppe mitgenommen und so hat er die Welt der Polska entdeckt und ist nun seit zwanzig Jahren in der schwedischen Tanzszene unterwegs, dort aber weder Profimusiker noch Profitänzer, denn seinen Lebensunterhalt verdient er in einer Naturschutzorganisation. Seine musikalische Heimat sind die Polskor aus dem Grenzgebiet zwischen Värmland und Norwegen.

Fragen an Heike Luu: email hidden; JavaScript is required


Låtverkstad Geige

9. November - 18:00 (2012)

mit Patrick Bertram, Stockholm.

Polska, das ist schwedische Musik für einen der schönsten Paartänze Schwedens. Dabei hat jede Region, jeder Ort seinen eigenen Polska-Charakter. Eine Polska aus Bingsjö: ebenmäßig und mit vielen Ausschmückungen, unterscheidet sich sehr von einer Polska aus Värmalnd, die z. B. viel ?wilder? klingt und auch zu tanzen ist. Eine Bodapolska ?eiert? ganz anders als eine Polska aus Orsa. Und wie die Musik, so sind auch die Tänze. Der gemeinsame Nenner ist die Zählzeit drei, mit der die Geiger die Tänzer, je nach Verteilung der drei Taktteile, zu gleichmäßigem Dahinschweben in enger Umarmung über swingenden Boda-Groove bis zu ?fliegenden Frauen? treiben können.

Solche Unterschiede werden in unserer ?Geigenwerkstatt? vermittelt und erarbeitet.

Wie in Schweden üblich wird nach Gehör gearbeitet. Daher ist es sinnvoll, ein Aufnahmegerät mitzubringen.

Der Unterricht findet auf Deutsch statt.

Patrick ist in Berlin geboren und mit sechs Jahren mit seinen Eltern nach Schweden gegangen. Nachdem er als Kind seinen Geigenkasten lieber als Schlitten benutzt hat, hat er später in Schweden Mats Berglund als Lehrer und somit auch den Musikstil, der unter dem Begriff „Finnskogspols“ bekannt worden ist (Stichwort ?kurze drei?), entdeckt. Patrick spielt auch Stücke aus Dalarna, Jämtland und Skåne, aber als seine musikalische Heimat bezeichnet er die Polskor aus dem Grenzgebiet zwischen Värmland und Norwegen. Er ist seit zwanzig Jahren in der schwedischen Tanz- und Musikszene unterwegs, aber kein Profimusiker, denn seinen Lebensunterhalt verdient er in einer Naturschutzorganisation.

Freitag, 9.11. 18-21 Uhr
Samstag, 10.11. 12-15 Uhr

Anmeldung: email hidden; JavaScript is required

Fragen an Heike Luu: email hidden; JavaScript is required


Svanevit - BalFolk

4. November - 20:00 (2012)

Eine der virtuosesten Folkbands Skandinaviens

Was ist dunkler als die Nacht? Was schlägt schneller als ein Lärchenflügel? Was leuchtet heller als ein Schwan und was ruft lauter als der Kranich?
Diese Fragen, die einst den Ritter Sven Svanevit beschäftigten, werden uns die vier ausgezeichneten Musiker aus Schweden an diesem Abend beantworten.
Mit Geige, Nyckelharpa, Mandola, Harfe oder Säckpipa kümmern sie sich um unser Tanzwohl. Frische Schottische, swingende Walzer und magische Polskor aus Västergötland, Sörmland oder Skåne heben unsere Herzen und lassen uns über den Tanzboden schweben. Und obwohl wir es mit waschechten Schweden zu tun haben, spielen sie auch das ein oder andere heiß begehrte Stück aus dem französischen Bal Folk-Repertoire für uns.
Eine Besonderheit dieser Gruppe ist der Trall, eine Art Gesang ohne wirklich Worte, von Anders Larsson. Noch näher als jedes Instrument ist die Stimme beim Atem und den Bewegungen der Tänzer.
Eine traumhafte Tanznacht erwartet uns!

Balfolk: Nur Abendkasse: € 9,-  erm. 7 Euro


TRALL – Schwedischer Gesang ohne Worte - 17:30

4. November - 17:30 bis 19:30 (2012)

Anfangszeit geändert: 17:30

Ort geändert: KFZ

Workshop für alle mit Anders Larsson im KFZ.

Trall ist Gesang ohne wirkliche Worte. Für diesen Kurs muß man also kein Schwedisch können.
Sein großes Interesse für Trallmusik entdeckte Anders schon vor zwanzig Jahren.  Schon zu Beginn hat er sich mehr als „spelmann“, denn als Sänger gesehen. Und das macht seinen Trall für Tänzer auch so einzigartig. Seine Ausbildung erhielt er an der Musikhochschule in Malmö und an der Sibeliusakademie in Helsingfors, doch seine Inspiration bekommt er von den zahllosen guten schwedischen Musikern. Auch verwendet er so manchen Schatz aus alten Notenbüchern und Aufnahmen der Musikarchive. Eine große Lust an Improvisation, am Spiel mit den Tönen ist sein Markenzeichen.
Diese Lust, die eigene Stimme, die nicht irgendwie vorgebildet sein muss, zu nutzen, um für Tänzer zu singen, kann man hier im Kurs erleben und umsetzen.

Ort: KFZ Marburg (Achtung – Ort geändert)

Die Teilnahme am Workshop ist nur möglich nach vorheriger Anmeldung; entweder per E-Mail: email hidden; JavaScript is required oder per Telefon: 06421-162146

Trall-Workshop:  Nur Tageskasse nach Voranmeldung: € 10,-

Veranstalter: FolkClub Marburg


Marion Ludwig und Steve Ellis - BalFolk

23. September - 20:00 (2012)

Marion Ludwig und Steve Ellis

Die Spätsommerfolktanznacht im KFZ

Zum ersten Balfolk in der zweiten Jahreshälfte haben wir diesmal zwei Gäste aus Freiburg: Marion Ludwig (diatonische Akkordeons) und Steve Ellis (Klarinette, Saxophon, diatonische Akkordeons) spielen ausschließlich ihre Eigenkompositionen, inspiriert von der traditionellen europäischen Tanzmusik mit Einflüssen anderer musikalischer Elemente, im Besonderen aus der Klassik, dem Jazz und Musette.  Ihre Musik bietet eine Klangvielfalt, abgestimmt auf die Charaktereigenschaften der verschiedenen Tänze von ruhig und romantisch bis hin zu rhythmisch und beschwingt.  Die Melodien begleiten die Tänzer in die Welt der Gefühle.

Vor dem Balfolk gibt es wieder einen kurzen Tanzworkshop – s.o.

Balfolk: Nur Abendkasse: € 9,-  erm. 7 Euro


Kurzworkshop ungerade Walzer

23. September - 17:00 bis 19:00 (2012)

1-2-3, 1-2-3 … Walzer gibt es im Folk Club nicht nur im Dreivierteltakt, sondern auch als Fünfviertel- und Achtviertelwalzer. Die passende Musik spielt nicht nur das Duo dieses Abends. Auch bei vielen anderen Gruppen der französischen Folkszene gehören ungerade Walzer zum Standardrepertoire.
Wer diese schönen Stücke richtig tanzen will, anstatt sich zu fragen, was hier am Rhythmus „falsch“ ist, der kommt um 17 Uhr zum Workshop vor dem Ball und lernt Vals à 5 und 8 temps. Eine Tanzpartnerin oder einen Partner müsst ihr nicht mitbringen.

Live-Musik: Ulrike Alles
Tanz: Heike Luu und Michael Müller

Workshop:  Nur Abendkasse: € 4,-


Stockholm Lisboa Project

16. September - 20:00 (2012)

Stockholm Lisboa Project

Fado, Polska, and beyond

Das Stockholm Lisboa Project vereint vier Musiker aus Portugal und Schweden.
Der portugiesische Fado – südländisches Temperament, gepaart mit der Melancholie der nächtlichen Hafenkneipen Lissabons. Die Lieder erzählen von unglücklicher Liebe, sozialen Missständen oder der Sehnsucht nach vergangenen beziehungsweise besseren Zeiten.
Am anderen Ende Europas ist Schweden die Heimat der Polska. In mancher Hinsicht ist die Polska das genaue Gegenteil des Fado. Die Polska ist Tanzmusik. Meist instrumental, stehen hier Geige oder Nyckelharpa im Zentrum.
Was diese beiden so unterschiedlichen Stile jedoch verbindet, heißt „Saudade“, eine Form des Weltschmerzes, das Gefühl von Traurigkeit, Wehmut, Sehnsucht oder Melancholie. Fado hat immer Saudade, aber auch die schwedische Musik kennt Saudade, auch wenn es im Schwedischen kein spezifisches Wort dafür gibt. Im Gefühl der Saudade treffen sich die Musik und die Musiker.
Für die CD „Diagonal“ erhielt das Ensemble den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Im April erschien die neue CD „Aurora“.

Mit:
Micaela Vaz – Gesang
Sérgio Crisóstomo – Violine
Simon Stålspets – Mandola
Filip Jers – Mundharmonika

Vorverkauf: € 12,-  (+ Geb.)
Abendkasse: € 15,-


Jaune Toujours

8. September - 20:00 (2012)

Jaune Toujours

Balkan // Ska // Punk //  Rock // Pop und Chanson

Wie ihre Heimatstadt Brüssel, so sind auch Jaune Toujourseine explosive Mischung ausSprachen, Stilen und Kulturen: Balkan-, Brass-, Dub-, Chanson-, Gypsy- und Rock-Elemente – alles ist möglich bei dieser Band,die auf der Bühne frischen, innovativen und vor allem energiegeladenen Folk zum Besten gibt. Ihre Musik zielt direkt auf die Herzendes Publikums und lädt ein jeden zum Tanzen ein. Während die intelligenten und poetischen Texte des Akkordeonisten und Leadsängers von sozialem Engagement zeugen, sind Jaune Toujours selbst als fabelhafte und schweißtreibende Liveband bekannt und beliebt!

Mit der Fertigstellung ihres ersten Albums namens „BRUSK“, im Jahre 2000, attestierte die belgische Presse der Band ihren ganz eigenen Stil, und auch das Publikum war gleichermaßen begeistert. Bereits zu diesem Zeitpunkt verließ die Band die ausgetretenen Pfade traditioneller Musik, um sich einer jazzlastigen, experimentelleren Laune hinzugeben. Zahllose Livekonzerte erlaubten es Jaune Toujours, weiter zu wachsen und so spielten sie beispielsweise zum Geburtstag des Königs auf der Place de Jeu de Balles in Brüssel, waren Teil des rennomierten Oxford Folk Festivals, spielten Konzerte in Deutschland mit Calexico und July Delpy, oder als Support für Manu Chao.

Catchy Songstrukturen, getragen von Akkordeon, Schlagzeug und Standbass, unterstützt von einem kräftigen Bläsersatz und all das in einer hochkarätigen Besetzung mit Mattias Laga, Bart Maris (Gewinner des Zamu-Awards in der Kategorie “Bester Musiker”), Yves Fernandez and Sam Versweyveld. Jaune Toujours sind durch ihre umfassende Live-Erfahrung zu routinierten Musikern geworden, die jedoch keine Gelegenheit zur Improvisation auslassen. Ihre Liveshows sind extrem lebendig, ohne die musikalische Qualität dabei aus den Augen zu verlieren und dabei weit entfernt von jedem Klischee.

Mit freundlicher Unterstützung von:
Sparda-Bank_Logo_klein

 

 

Achtung: Nur Stehplätze!

Vorverkauf: 10,- (+ Geb.)

Eintritt: 13,- €

Veranstalter: KFZ e.V. und FolkClub in Kooperation mit der Musikschule Marburg und dem Verein „Netzwerk Richtsberg“ mit seinem Projekt Kultur & Kulturen

Ort: Kulturladen KFZ, Schulstraße 6, 35037 Marburg

Hörprobe: http://www.myspace.com/jaunetoujours

Hörprobe: http://www.youtube.com/watch?v=qeGZWJ7gNI4


33. Harfenfestival

10. Juni - 20:00 (2012)

Marburgs einzigartiges Konzert in Sachen Harfe mit Nadja Birkenstock, Harriet Earis, Raphaël Pinel und Ralf Kleemann

Auch in diesem Jahr spielt wieder die Creme der internationalen Harfenszene zum Abschluss des Harfentreffens in Marburg:

Nadja Birkenstock

Nadja Birkenstock
Ihre bewegliche Stimme, hell und klar in den oberen Lagen, samtweich in der Tiefe, bildet eine magische Einheit mit den farbenreichen Klängen ihrer Harfe, wobei ihr ihre Harfentechnik vielschichtige Arrangements voller Raffinesse und Facettenreichtum erlaubt.
Die gebürtige Solingerin studierte Gesang in den USA und an der Musikhochschule Düsseldorf und brachte bereits während des Studiums ihre ersten Konzertprogramme für Gesang und keltische Harfe auf die Bühne. Heute tourt sie durch Europa und die USA, ist neben ihrer Konzerttätigkeit eine gefragte Workshop-Dozentin und hat bereits sieben Solo-CDs im Gepäck.

Harriet Earis

Harriet Earis
Harriets Ausbildung in klassischer Harfe endete in dem Moment, als sie in London mit einer irischen Band zusammen spielen sollte. Ihre Leidenschaft für die keltische Musik und keltische Harfe war geweckt. Nach einem Abschluss in »Celtic Studies« in Cambridge hat sie die keltische Harfe – irische, walisische und schottische Musik – zu ihrem Beruf gemacht. Heute lebt sie in Wales, und reist für Auftritte und zum Unterrichten um die ganze Welt.
Sie ist Preisträgerin des »Open Stage Award« beim Festival »Celtic Connections« Glasgow. Mit dem Harriet Earis Trio (Harfe, Bass und Schlagzeug) vertrat sie 2008 Wales auf dem »Festival Interceltique« in Lorient.

Raphaël Pinel

Raphaël Pinel, der Garten der Phantasie
Raphaël Pinel aus Frankreich spielt auf der keltischen und der chromatischen Harfe kreative eigene Kompositionen. Lange Reisen durch Europa und nach Indien haben seine frische „vielsaitigen“ Inspirationen genährt. Bei ihm tanzen französische Tanzstücke mit brasilianische Rhythmen, keltische Melodien haben ein Rendezvous mit orientalischen Elementen und  Jazz-Harmonien umarmen  meditative Balladen.

Ralf Kleemann

Ralf Kleemann fand mit der keltischen Harfe das Instrument seines Herzens und entwickelte auf ihr eine ganz persönliche Klangsprache, die die keltische Harfe als äußerst modernes und wandlungsfähiges Instrument begreift. Drei Jahre, nachdem er mit dem Harfenspiel begann, gewann er in Dinan/Bretagne den »Prix d’Improvisation« und bekam später, zusammen mit dem Harfenensemble Trio Modal, den Deutschen Folk-Förderpreis (heute Weltmusikpreis) verliehen.

Vorverkauf: € 10,-  (+ Geb.)
Abendkasse: € 13,-


KROKE - Klezmer Avantgarde

16. Mai - 20:00 (2012)

Kroke Bild

Kroke

KROKE ist das jiddische Wort für Krakau. Dort nimmt vor 20 Jahren alles seinen Anfang: Die Freunde Jerzy Bawoł (Akkordeon), Tomasz Kukurba (Viola) und Tomasz Lato (Kontrabass) entdecken ihre Liebe zu einer Musik, die tief in der jüdischen Tradition wurzelt und stark von Balkanmusik beeinflusst ist. In einer Galerie des Stadtteils Kazimierz wird Steven Spielberg während der Dreharbeiten zu „Schindlers Liste“ auf KROKE aufmerksam. Er schickt eine Kopie ihrer ersten, noch auf eigene Kosten veröffentlichten Kassette an Peter Gabriel. Der lädt KROKE daraufhin 1997 zum WOMAD Festival und kurz darauf zu gemeinsamen Aufnahme-Sessions ins Real World Studio ein. Es folgen umjubelte Tourneen in ganz Europa und eine Aufsehen erregende Zusammenarbeit mit Nigel Kennedy. Im regen Austausch mit unzähligen Musikern ist das experimentierfreudige Trio dabei stets auf der Suche nach neuen Klängen. Ihr unverwechselbarer Stil verbindet Traditionelles mit Elementen aus Jazz, Klassik und Weltmusik zu dem charakteristischen KROKE-Sound.

„[…] so intensiv, als würde man dem offenen Herz des Klezmers beim Schlagen zusehen“ Rolling Stone

„What makes me feel drawn to Kroke music is spiritual reality of the musicians, this means honesty and authenticity of the music.“
Nigel Kennedy

Jerzy Bawoł – Akkordeon
Tomasz Kukurba – Bratsche, Stimme
Tomasz Lato – Kontrabass

http://www.kroke.krakow.pl

http://www.myspace.com/kroke1

Vorverkauf: 16,- (+ Geb.)
Abendkasse: 19,-

Vorverkaufsstellen:
Antiquariat Roter Stern – Am Grün 30
Tourstik-Information – Pilgrimstein 26
Kulturladen KFZ – Schulstr. 6

Termin: Mittwoch 16.5.

 


Akkordeonale 2012 - Internationales Akkordeonfestival

21. April - 20:00 (2012)

Bereits zum vierten Mal lädt der Niederländer Servais Haanen Musiker aus unterschiedlichsten Ländern ein, die kulturelle Vielfalt auf einen Nenner zu bringen: Durch das Akkordeon.
Die Akkordeonale sprengt dabei alle einschlägigen Klischees des Instruments von gemütlicher volkstümelnder Biederkeit. Hier bekommt das Akkordeon in seinem prallen musikalischen Reichtum zu hören: von traditionell bis zeitgenössisch, folkloristisch, virtuos, temperamentvoll, und höchst eigenwillig.
Dieses Jahr erwartet das Publikum ein buntes Gemisch aus Tango Argentino, Balkan-Gypsy, steirischem Jazz, Scottish Folk gemischt mit Haanens Klangästhetik und angereichert mit Geige und Posaune.
So verschieden, wie die Instrumente (chromatische Pianoakkordeons, diatonische Ziehharmonikas, Bandoneon), so unterschiedlich sind auch die Herangehensweisen und Stile der Musiker: Der eine ist hoch studiert mit klassischer Ausbildung, der andere kann vielleicht keine Noten lesen, hat aber das Instrument von frühester Kindheit an ganz selbstverständlich innerhalb seiner Kultur erlernt.
So entsteht ein spannendes Nebeneinander auf der Bühne.
Doch versteht sich die Akkordeonale nicht nur als Vorstellungsplattform landestypischer Musikstile. Mit frisch globalem Wind aus fünf Akkordeonbälgen entsteht auch etwas Neues: In den Ensemblestücken vermischen sich die Kulturen und hinterlassen den Geschmack eines ganz besonders intensiven Ereignisses.
Servais Haanen rundet das Programm mit trockenem Witz und Sachverstand, Anekdoten über die Musiker und allerlei Wissenswertem über die Instrumente und Stile ab.
Nach dem Motto: Das Akkordeon ist ein schönes Instrument, auch wenn manche das Gegenteil behaupten! bricht er mit seinem Festival einmal mehr die Lanze für dieses viel geliebte und oft verkannte Instrument, das eines verspricht: da steckt jede Menge Musik drin!
Sehen Hören Genießen!

Florinel Ionita – Roma Balkan Fieber
Florencia Amengual – Die weibliche Seele des Tangos
Johannes Steiner – Jazziger Groove auf Steirisch
Sandy Brechin – Scottlands Finest
Servais Haanen – Der Meister feiner Klänge aus den Niederlanden

Begleitung:
Sean Regan – Geige und Mandola
Sigrún Kristbjörg Jónsdóttir – Posaune

Vorverkauf: € 18,- (+ Geb.)
Eintritt: € 21,-

Veranstalter: KFZ e.V. und FolkClub in Kooperation mit der Musikschule Marburg und dem Verein „Netzwerk Richtsberg“ mit seinem Projekt Kultur & Kulturen

Event-URL: http://www.akkordeonale.de/

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Bruno Le Tron, Eric Montbel und Gilles Chabenat - BalFolk

15. April - 20:00 (2012)

Eric Montbel

Eric Montbel

Bruno Le Tron

Bruno Le Tron

Die FolkTanzNacht im Folk Club

Ein Balfolk, wie er französischer nicht sein kann: Drehleiher, Dudelsack, Akkordeon – das allein klingt schon vielversprechend. Wenn dann an diesen Instrumenten noch die Meister ihres Faches zaubern, aus deren Feder zahlreiche Standards der französischen Folkmusik stammen, die in der Tradition verwurzelt sind, aber sich manchmal auch weit in die Moderne vorwagen, kann es ein außergewöhnlicher Tanzabend werden.

Gilles Chabenat

Bruno Le Tron am diatonischen Akkordeon, im Folkclub schon ein alter, hochgeschätzter Bekannter, spielt unter anderem bei „Accordion Samurai“ „Maubuissons“ und gemeinsam mit Eric Montbel bei „Vertigo“. Eric Montbel spielt in diversen Formationen fantastisch Dudelsack und Flöten und lehrt darüber hinaus als Musikethnologe. Gilles Chabenat ist eine Koryphäe an der Drehleiher. Neben der traditionellen Musik stellte er an der ektroakustischen Leier die vielschichtige Wandlungsfähigkeit dieses Instrumentes unter Beweis und arbeitete zuletzt auch häufig im Jazz.

Die Frühlings-Folktanznacht ist ein alljährliches Highlight des FolkClub Marburg und wer immer schon mal französische und andere europäische Tänze tanzen wollte, der sollte sich diesen Abend nicht entgehen lassen, zumal man auch nicht extra einen Tanzpartner mitbringen muss. Also ab in’s KFZ am 15.4.!

Nur Abendkasse: 12 €
Ermäßigt: 9 €

 


Mazurka - Tanzworkshop

15. April - 17:00 (2012)

Die drei Herren des Abends spielen so romantische, französische Mazurken, dass es an diesem Nachmittag keine Frage gibt, welchen Tanz  es im Workshop geben soll: MAZURKA!
Auf den französischen Festivals und den Boombals in den Niederlanden ist die Mazurka der neu entdeckte Paarmodetanz der jungen Generation und hat den Stehblues der Disco-Ära verdrängt. Zum Glück ist die französische Mazurka auch viel interessanter und vielfältiger, so dass sie viele Workshops füllen könnte.
Hier lernt ihr die Grundlagen und bekommt die Technik für Improvisation an die Hand. Ob ihr am Abend dann eng oder mit Abstand tanzen wollt, könnt ihr dann selbst bestimmen. Einen Tanzpartner braucht ihr nicht mitzubringen.

Die Musik zum Tanzworkshop ist live: Ulli Alles am diatonischen Knopfakkordeon, Tanz: Heike Luu

Eintritt: 4,-


Hotel Palindrone - Bal Folk

4. März - 20:00 (2012)

Hotel PalindroneMan kann sie nicht nur in Portugal, Malaysia oder in Belgien auf einem der berühmten Boom-Bälle sehen, sondern auch beim Folk Club Marburg! Eine der innovativsten Bal-Folk-Bands der letzten Jahre. Sie spielen ihre höchsteigene Mischung und bewegen damit die Massen!

Im Gepäck:zentral-französisch-bretonisches Bal-Folk-Repertoire sowie Musik aus dem Ostalpenraum und Eigenkompositionen. Es erwartet euch Tanzspaß mit österreichischem Groove. Vom beliebten AnDro über Bourrée, Polska und Schleuniger bis zu Zwiefachen ist alles dabei. Und wer noch nie die Gelegenheit hatte, zu einem gejodelten Walzer zu tanzen, kann es sich hier endlich mal gönnen.

Ganz viele Tänze können einfach so mitgetanzt werden. Rein ins Vergnügen! Bei den anderen, wunderlichen Tänzen: zuschauen, genießen, jemand fragen, der es kann – und zum nächsten Tanz-Workshop des Folk Club kommen!Hotel Palindrone Live

Albin Paulus – Dudelsäcke, Klarinette, Maultrommel, Schalmeien, Flöten, Gesang, Jodeln
John Morrissey – Mandola, Chitarra battente, Gesang

Peter Natterer – E-Baß, Tenorsaxophon, Klavier
Stephan Steiner – Geige, Oktavgeige, diat. Akkordeon, Drehleier, Nyckelharpa

s.a. http://www.hotelpalindrone.com

http://www.myspace.com/hotelpalindrone

Eintritt: 9,- € (ermässigt 7,-€)

 


Jodeln mit Albin Paulus – Jodelworkshop

4. März - 15:00 bis 19:00 (2012)

„…da hat man was Eigenes.“ Beim Jodeln die erstaunlichen Facetten der eigenen Stimme zu entdecken, Lebensfreude und alles, was euch bewegt, nach draußen jodeln …
Nachdem im letzten November der Folkclub eine kleine Jodelweltreise anbot, könnt ihr nun unter der charmanten und fundierten Anleitung von Albin Paulus eure Jodelfähigkeiten neu entdecken bzw. vertiefen. Albin Paulus ist seit früher Kindheit vom Jodeln begeistert und verleiht der Musik von Hotel Palindrone damit ein ganz besonderes Markenzeichen. In seinem Kurs erfahrt ihr nicht nur, wie es geht, sondern außerdem, wie man sich bei ausländischen Kühen interessant macht. Und nach dem Kurs wollt ihr nicht mehr unter der Dusche singen, sondern jodeln.
Vorerfahrung ist nicht notwendig, mitbringen muss man nur die Stimme.

Macht euer Jodel-Diplom im Folk Club!

Beginn/Uhrzeit: 15.00-18.00
Ort: Gymnasium Philippinum, Kultidrom

Nur Tageskasse: 13,- €
Ermäßigt: 10,- €


Pas de quoi - BalFolk

15. Januar - 20:00 (2012)

Pas de quoi

Pas de quoi

Bal Folk mit Pas de quoi – das heißt gute Laune für die Füße.
Abwechslungsreich, überzeugend und tanzbar lädt die Musik von Elke und Siggi Zörntlein (Violinen und Tanzanleitung) Volker Hünefeld (Gitarre) und Klaus Ebling (diatonisches Akkordeon und Piano-Akkordeon) zu traditionellen Tänzen ein.
Schwerpunkt sind dabei Tänze aus Frankreich, doch darf man bei Pas de quoi immer auch auf Tanzreise gehen, z.B. durch England, Irland, Deutschland, die Niederlanden, die Schweiz …

BalFolk – das sind Tänze überwiegend aus Westeuropa, die als Paar, in Ketten/Reihen oder auch allein getanzt werden – und das sowohl von Anfängern wie auch von Fortgeschrittenen.
Balfolk. Da bleibt kein Fuß am Boden.

Vor dem Balfolk findet zudem ein Tanzworkshop statt (17:30-19:00, s.o.).

Nur Abendkasse: 9 €, ermäßigt 7 €


Schnupperkurs Bal Folk Tänze

15. Januar - 17:30 bis 19:00 (2012)

Hier werden vor dem abendlichen Bal Folk ein paar gängige Tänze
genauer betrachtet und von Grund auf gelernt.
Tanzwünsche und Anregungen vorab sind willkommen:
email hidden; JavaScript is required
Ansonsten steht u.a. Schottisch auf schwedische Art mit Variationen
und/oder französische Mazurka auf dem Programm.

Tanz: Heike Luu und Michael Müller
Live-Musik: Ulrike Alles, diatonisches Knopfaccordéon

Nur Abendkasse: 4,- Euro


Phønix - BalFolk

19. November - 20:30 (2011)

Phønix

Phønix

Dänische Folkmusik aus der ersten Reihe

„Man muss den Hut ziehen und sagen: So geht’s!“, meint die dänische „Rootszone“ . Und meinen unzählige Besucher der großen europäischen Folk- und Weltmusikfestivals wie Tønder, Korrö oder EBU. Und meinen wir, die wir sie vor zwei Jahren bereits in der unverwechselbaren KFZ-Clubatmosphäre erleben durften. Phønix wurde 2008 bei den Danish Music Awards als beste Band und für die beste Sängerin ausgezeichnet und gehört nicht nur deswegen und nicht erst seitdem zu den angesagtesten Folkbands in Dänemark und Skandinavien. Die stimmlich beeindruckende Karen Mose, Jesper Falch als sehr präsenter Perkussionist, Anja Praest und Jesper Vinther mit ihrem symbiotischen Klarinetten- und Akkordeonspiel überzeugen als Ensemble mit handwerklicher Meisterschaft und sicherem musikalischen Gespür. Vor allem aber verstehen sie es eine enthusiastisch-ansteckende Live-Atmosphäre zu erzeugen, erneut zu erleben am 19.11., im allerersten Haus am Platz.

Nur Abendkasse: 9,-; erm. 7,- €

 


Tanzworkshop: Fit für den dänischen Bal Folk

19. November - 15:00 bis 18:00 (2011)

Zur Musik von Phønix kann man wunderbar tanzen. Noch schöner ist’s, wenn man vorher noch ein paar Tipps bekommt, wie’s geht.
Zur Auswahl (für pünktlich erscheinende Teilnehmer) stehen eine schwedische Polska, der dänische Sønderhoning, Mazurka oder Tips und Tricks zu Schottischvariationen.
Andere Tanzwünsche vorab bitte an: email hidden; JavaScript is required

Ihr braucht keine Tanzpartnerin mitzubringen.

Durch den Workshop führt euch Heike Luu.

Sa., 19.11. 2011
15:00-18:00 Uhr mit kleiner Pause.
Bitte bringt für die kleine Pause ein bisschen Gebäck mit, das ihr mit anderen teilen wollt.

Nur Abendkasse: 4,- Euro


Dra-eee-hooo-uuu-diriiii - Jodel-Workshop

6. November - 15:30 bis 19:30 (2011)

Dra-eee-hooo-uuu-diriiii

Dra-eee-hooo-uuu-diriiii

In achzig Jodeltönen um die Welt

Schon Loriot wusste: Mit dem Erlernen des Jodelns hat man was Eigenes. Bei uns steht die Entdeckung der eigenen Stimme in all ihrer Vielfalt im Vordergrund. Dazu bereisen wir an diesem Nachmittag jodelnd unseren Globus.
Denn diese Art des Singens, die ohne Worte mit den Klangfarben der Stimme spielt, ist auf der ganzen Welt zu finden, oder besser gesagt, zu hören. Wir lernen die jodelnden Cowboys kennen; die afrikanischen Pygmäen, die ihre Kinder in den Schlaf jodeln; die alpinen Hirten, die ihre Kühe zum Stall locken und viele mehr. Hörend und vor allem jodelnd spüren wir im Kurs die Kraft, die durch diese Gesänge in uns wirkt. Jodeln braucht keine Worte, denn es ist archaischer Ausdruck von Gefühlen, Freiheit und Lebenslust: Es berührt die Herzen.

Ria Matthias und Donatella Friebe haben ihren Abschluss nicht am Institut für modernes Jodeln absolviert, sondern an der Universität in Bamberg, wo sie beim Studium der Ethnomusikologie ihre Faszination für Stimme und Musikkulturen vertieften.

Mitzubringen: Stimme, gute Laune, Experimentierfreudigkeit
Nicht erforderlich: Notenkenntnisse

Nur Abendkasse: 13€


LYDIE AUVRAY „TRIO“

1. November - 20:00 (2011)

Lydie Auvray Trio

Lydie Auvray Trio

Konzert in der Reihe „Die wunderbare Welt des Akkordeon“:

Im Laufe der schon über 30-jährigen Bühnenkarriere von Lydie Auvray hat sich ihr Name zu einem Synonym für moderne und leidenschaftliche Akkordeonmusik entwickelt.
Der Französin Lydie Auvray gebührt ein wesentlicher Anteil an dem „kulturhistorischen“ Verdienst, das Akkordeon in Deutschland gründlich von dem ihm anhaftenden Volksmusik- und Schlagermuff befreit zu haben. Ihre Arbeit in Form von mittlerweile 18 Alben und unzähligen Live-Konzerten ist umfangreicher Beleg dafür, wie wunderbar und vielfältig dieses Instrument sein kann – wenn es denn in den richtigen Händen ist.
Einen großen Teil des Weges hat Lydie Auvray zusammen mit ihrer Gruppe, den „Auvrettes“, zurückgelegt. Bei ihren Konzerten und an nahezu allen CD-Produktionen sind die vier Bandmusiker beteiligt.
Erst umjubelte Kurzauftritte bei Benefizveranstaltungen, die ausnahmsweise solistisch, als Duo und Trio absolviert wurden, „verhalfen“ Lydie Auvray zu der Entscheidung, unter dem gleichnamigen Programmtitel in 2009 zum ersten Mal im Trio ein abendfüllendes Konzert zu spielen und ihrem Publikum ein etwas anderes Live-Erlebnis zu präsentieren.
In diesem Programm, das ausschließlich aus eigenen Kompositionen besteht, finden sich die typischen „lydiesken“ Walzer und Tangos, gehaltvolle, berührende Lieder in französischer Sprache, deren Inhalt die Künstlerin charmant erläutert, und auch Weltmusik im weitesten Sinne – mal lyrisch-melancholisch, mal rhythmisch-feurig. Lydie Auvrays ausnehmend gefühlsbetonte Musik hat dabei immer eine klare Handschrift und ist unverkennbar.
Zusammen mit ihren Begleitern macht sie aus einem Konzert ein bleibendes Erlebnis.

Lydie Auvray – Akkordeon
Eckes Malz – Klavier
Markus Tiedemann – Gitarre

Reinhören: www.lydie-auvray.de

Vorverkauf: 18,- (+ Geb.)
Abendkasse: 21,-
Ermäßigte Tickets: 10,50 (+ Geb.)
Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler und Studenten, Grundwehr- und Freiwilligendienstler, Azubis und Stadtpassinhaber Karten zum ermäßigten Eintrittspreis.
Das Kontingent ermäßigter Karten ist begrenzt. Ausweise bitte am Eintritt bereit halten.

Veranstalter: KFZ und FolkClub in Kooperation mit der Musikschule Marburg und dem Verein „Netzwerk Richtsberg“ mit seinem Projekt Kultur & Kulturen.

Projektreihe „roots rule“, gefördert durch das Hessische Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.


Leiermann & Elfenklang - BalFolk

25. September - 20:30 (2011)

Fetziges Volk mit französischem Flair – Folktanznacht

Zum Herbstbeginn gibt es endlich wieder einen Balfolk – diesmal sind Leiermann & Elfenklang im KFZ zu Gast; mit Melodien aus vielen Ecken Europas im Gepäck reisen sie durch die nebligen Wälder Irlands, spielen mit französischen Stücken zum Tanz auf, begleiten die Wellen am Strand der Bretagne, und auch nach Italien pilgern sie auf ihrer musikalischen Reise.

  • Danila Köhler: Gesang, Violine
  • Norbert Ankenbauer: Gesang, Drehleier, Gitarre
  • Leonie Köhler: Gesang, Sackpfeife, Querflöte

BalFolk – das sind Tänze überwiegend aus Westeuropa, die als Paar, in Ketten/Reihen oder auch allein getanzt werden – und das sowohl von Anfängern wie auch von Fortgeschrittenen.

Balfolk. Da bleibt kein Fuß am Boden.

Nur Abendkasse: 9 €
Ermäßigt: 7 €

 


Workshop zum BalFolk

25. September - 18:00 (2011)

Direkt vor der Tanznacht gibt es hier die Möglichkeit, etwas Neues zu lernen. Natürlich auch mit Livemusik:
18 Uhr
Willkommen beim Schnupperkurs für Anfänger/Anfänger mit Vorkenntnissen. Schon mal den Hausmeister getanzt? Hier könnt ihr nicht nur den Maître de la maison kennenlernen. Bitte pünktlich kommen, um den Einstieg nicht zu verpassen.
2,50 Euro pro Person

19 Uhr
Romantische Paartänze – Tanzwünsche vorab willkommen: email hidden; JavaScript is required
Mazurka, Schottisch, eine Polska oder Walzer: von Anfang an und mit Variationen. Ihr bestimmt.
2,50 Euro pro Person

Für beide Kurse gilt: Alleine kommen kein Problem.

Livemusik: Ulrike Alles (diatonischen Knopfaccordéon)
Tanz: Heike Luu

Beide Stunden zusammen: 4,- Euro.
Nur Abendkasse.


32. Harfenfestival

26. Juni - 20:00 (2011)

Silvia Reiß

Marburgs einzigartiges Konzert in Sachen Harfe mit Sylvia Reiß (Deutschland),  Asita Hamidi (Iran / Schweiz) und Park Stickney (USA).

Auch in diesem Jahr spielt wieder die Creme der internationalen Harfenszene zum Abschluss des Harfentreffens in Marburg:

Sylvia Reiß (keltische Harfe, Pedalharfe), die mit brillantem, rhythmisch temperamentvollen Harfenspiel das Publikum in ihren Bann zieht, entführt auf den Spuren des Tango Argentino nach Lateinamerika. Mit ihrem besonnenen, innigen Spiel und ihrer ausgeklügelten Dämpftechnik setzt sie musikalische Wegmarken von äußerster Klarheit.
Mitreißende Tangos und temperamentvolle Milongas – oft gehört, aber sicher noch nie auf der Harfe! Im Vordergrund stehen Kompositionen des Erfinders des Tango Nuevo: Astor Piazzolla.

Park Stickney

Park Stickney (Jazz Harp)
Park Stickney aus New York ist derzeit unangefochten die Nr. 1 der Jazzharfe. Seine Shows auf der großen Konzertharfe zeigen das besinnliche Instrument in völlig neuem Gesicht: Virtuos und perkussiv, mit Basslinien, die sich groovend in die perlenden Bebop Läufe eines Miles Davis Stücks weben, tremoloartiges Flirren bei andalusischen Alhambra Klängen oder vielschichtig bei seinen eigenen Kompositionen, die alle Genregrenzen übersteigen. In seiner Version von Dave Brubecks Take Five im schrägen 5/4 Takt simuliert er gleichzeitig die Rollen von Klavier, Saxofon und Bass – und improvisiert auch noch dazu. Chromatische Improvisationen… alles klingt leicht bei ihm, auch hochvirtuose Techniken, die ihm in der Harfenwelt sonst keiner nachmachen kann.

Asita Hamidi + Björn Meyer

BAZAARIS – NORDLICHT UND MORGENLAND ZUM MITREISEN
Asita Hamidi (Iran, CH)     elektische. Konzertharfe & Gesang
Björn Meyer (Sweden)     Bass, Bassmandola & Gesang

Seit fast einem Jahrzehnt steht das Künstlernetzwerk «Bazaarpool» für erstklassige und mitreissende Weltmusikprojekte. «Bazaaris» – eine Duo-Formation des «Bazaarpool» mit skandinavischen und orientalischen Wurzeln – entführt auf eine musikalische Reise zwischen Nordlicht und Morgenland.
Asita Hamidi & Björn Meyer sprengen mit ihrer einzigartigen Instrumentierung und dem weitoffenen Interesse in andere Kulturen harmonische und melodiöse Grenzen; erschaffen wird dabei ein unvergessliches Hörerlebnis.

Vorverkauf: € 10,-  (+ Geb.)
Abendkasse: € 13,-


New Hot Klezmer – Konzert mit Yale Strom, Elizabeth Schwartz und Franka Lampe

15. Mai - 20:00 (2011)

“Durch seine Kunst hat Strom seine geistigen Klezmervorfahren wieder zum Leben erweckt.” (Time Magazine)

 


Klezmer Workshop mit Elizabeth Schwartz, Franka Lampe und Yale Strom

15. Mai - 12:00 bis 15:00 (2011)

Elizabeth Schwartz, Franka Lampe und Yale Strom

Zum zweiten Mal bietet der FolkClub Marburg einen dreistündigen Klezmer-Workshop mit drei hochkarätigen Musikern aus New York an. In der ersten Hälfte des Workshops werden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt: eine beschäftigt sich unter Anleitung von Franka Lampe (Akkordeon) mit Begleitung und Rhythmus und ist besonders für Akkordeonspieler, Gitaristen, Bassisten, Bratschisten, u.ä. geeignet.
Elizabeth Schwartz gibt derweil einen Workshop zu jiddischem Gesang und Vokalimprovisation, während Yale Strom seine Teilnehmer in Melodiespiel und Improvisation unterrichtet (Violine, Klarinette, Flöte, Saxophon, etc.).
Im zweiten Teil des Workshops werfen die drei Gruppen all das zusammen, was sie bis dahin gelernt haben und üben unter der Anleitung ihrer drei Lehrer das Ensemblespiel.

Yale Strom schafft es, sein fundiertes und vielseitiges Wissen mit seiner hohen Spielkultur und Spielfreude höchst lebendig und eindringlich zu gestalten. Klezmer ist bei Yale Strom im ursprünglichen Sinne lebendige Musik zu Feiern, Träumen oder Trauern. Seine Konzerte sind nicht zuletzt ein emotionales Erlebnis, wie man sich bereits bei seinen bisherigen umjubelten Auftritten im KFZ überzeugen konnte.
Franka Lampe  spielte bei unzähligen Gruppen Klezmer und osteuropäische Musik, aktuell bei „Andrea Pancurs Federmentsh“, „Ljuti Hora“, dem „modern klezmer quartet“, „Out Of Oro“, „Schikker wi Lot“, „Sher on a Shier“ und mit der Kantorin Jalda Rebling.
Als Gast spielte sie unter anderem mit der „Brave Old World“ (USA), „Sukke“ (D/NL/GB) und „Di Fidl Kapelye“ (NL).
Verstärkt werden die beiden von Elizabeth Schwartz, die aufgrund ihrer leidenschaftlichen Stimme bereits als „Piaf des jiddischen Liedes“ bezeichnet wurde. Sie hat sich auf den rumänischen Klezmer spezialisiert und tourte bereits mit der berühmten ungarischen Gruppe Muzsikas.

Klezmer-Workshop: € 35,-

Ort: Musikschule Marburg (Am Schwanhof 68, 35037 Marburg)

Die Teilnehmerzahl für jeden Kurs ist auf 10 begrenzt. Für Noten wird gesorgt sein.

Anmeldungen (erst gültig nach Bestätigung und Überweisung) und Infos:
email hidden; JavaScript is required / Tel: 06421-162146

Bankverbindung:
Sparkasse Marburg Biedenkopf
BLZ 533 500 00
Kto.-Nr. 1018006983

(bei Anmeldung bitte Telefon-Nr. mit angeben)


Canto Sur

8. Mai - 20:00 (2011)

Canto Sur

Als andine Musik bezeichnet man die Musik der so genannten Andenländer, insbesondere die von Bolivien, Peru und Ecuador, die ein gemeinsames traditionelles Erbe aufweisen. Mit dem Eintreffen der Spanier vermischten sich diese Stile mit den für Europa typischen Musik- und Harmonieformen. Die Musik integrierte Saiteninstrumente wie das Charango und die Gitarre. Dennoch blieben Reste der Obertonharmonik in der Musik erhalten, ebenfalls die Dominanz der Blasinstrumente, besonders die diverser Flöten. In den städtischen Bereichen wird kreolisch-mestizische Musik gespielt, ergänzt durch Beiträge neuer Komponisten.
CANTO SUR gestaltet Musik durch eigene Erfahrung; so entstehen neue Schöpfungen mit aktuellen Texten und Melodien. CANTO SUR spielt autoktone, traditionelle und folkloristische Musik mit andinen und modernen europäischen Instrumenten und erreichen so eine Fusion, die den eigenen Stil prägt.

Die Musikwerkstatt CANTO SUR ist eine nicht lukrative Einrichtung, die sich seit der Gründung als Ziel gesetzt hat, die umfangreichen künstlerischen und kulturellen Schätze Boliviens lebendig zu erhalten.
Die Arbeit von Canto Sur richtet sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozio-ökonomischen Verhältnissen aus den Stadtrandgebieten von Sucre und der Umgebung.

Vicente Vargas Martinez: Vientos (Flöten), erster Tenor
Marco Antonio Sahonero Guitierres: Vientos, Rhythmus-Instrumente, Bariton
Heyson A. Vargas Flores: Gitarre, Vientos, Rhythmus-Instrumente, erster Tenor
Sergio Ugarte Flores: Gitarre, E-Gitarre
Juan Carlos Àlvarez: Bass, E-Bass-Gitarre
Arturo A. Villagomez T. : Bateria acústica (Schlagzeug) und Ryhtmus-Instrumente
Arzenio G. Guzman S. : Charango, zweiter Tenor

Eintritt: frei (um eine Spende für den Verein wird gebeten)


TocTocToc - BalFolk

1. Mai - 20:00 (2011)

Musikalische Traditionen zu Delikatessen

Zwischen den Vulkanen der Auvergne und im französischsprachigen Aostatal sind sie zuhause: Anne-Lise Foy (Drehleier und Gesang), Vincent Boniface (Klarinette und Dudelsack) und Stéphane Milleret (diatonisches Akkordeon) decken ein breites und reizvolles Spektrum musikalischer Landschaften ab. Mit ihrem an die Tradition anknüpfenden Instrumentarium erschaffen sie aber eine sehr zeitgenössiche Musik.
Größtenteil Neukompositionen mit frischen Texten, mit musikalischen Färbungen aus Minimal music, Jazz und Rock, bleibt diese Musik doch immer eingängig, atmosphärisch dicht, filigran und vor allem tanzbar.
Über zehn Jahre nach ihrem Erstauftritt im KFZ mit Bruno LeTron, der zu den legendären Höhepunkten in der 35-jährigen Geschichte des Folk Club gehört, freuen wir uns ganz besonders auf die Rückkehr von Anne-Lise Foy, deren ebenso klare und warme Stimme bei aller instrumentalen Virtuosität das emotionale Herz der Musik von Toctoctoc bildet.

Myspace: http://www.myspace.com/toctoctoctrio

Abendkasse: 9 ,- , erm. 7,- €


Akkordeonale 2011

23. April - 20:00 (2011)

Cathrin Pfeifer

Internationales Akkordeon-Festival

5 internationale Akkordeonkünstler, begleitet von Cello und Percussion, zeigen uns, welch vielseitige, facettenreiche und auch exotische Musik in diesen eigenwilligen Wunderkisten steckt.

Auf der Akkordeonale 2011 kann man hören, genießen und erleben, welche Pfade das Akkordeon in verschiedenen Kulturen und Erdteilen beschritten hat, sowie teilhaben am musikalischen Reichtum – von traditionell bis zeitgenössisch – den die Musiker von dort mitbringen.

In diesem Jahr trifft die russische Seele auf italienische Tarantella, afrikanische Tanzmusik von den Kap Verden auf Weltmusik mit deutschen Wurzeln, das ganze verbunden durch feinste Klangästhetik aus dem Land der Wassertomaten von und mit dem Ideengeber SERVAIS HAANEN. Mit Humor und Sachverstand führt er nicht nur musikalisch durch den Abend. Er moderiert das Festival mit Anekdoten zu den Musikern und allerlei Wissenswertem über die jeweiligen Instrumente und Musikstile.

Mit Leichtigkeit auf hohem Niveau, einem spannenden Wechsel unterschiedlichster Stile und großer Spielfreude machen die Musiker das Festival zu einem Fest der Klänge. Mit dabei:

VLADIMIR DENISSENKOV
Mütterchen Russland explodiert über die Grenzen hinaus

CATHRIN PFEIFER
Virtuoses Feuerwerk für zwei Hände

Estavo Iduino Tavares

ESTEVAO „ IDUINO“ TAVARES230411_js_akk
Rasante Quetschmusik von den Kap Verden

DONATELLO PISANELLO
Mitreißende Energie aus dem Süden Italiens

Und die Begleitmusiker:
JOHANNA STEIN (Cello)
& MARCO A. FOX (Percussion)

Weiterlesen, hören und sehen unter: www.akkordeonale.de

Den frischen globalen Wind aus den Akkordeonbälgen begleitet das Publikum bis nach Hause. Ein österreichischer Journalist hat es letztes Jahr so formuliert: „Am Ende ein Schwur – nie wieder nehme ich das plumpe Wort „Quetschn“ in den Mund, wenn mir ein Akkordeon in den Sinn kommt.“

Vorverkauf: € 17,- (+ Geb.)

Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler und Studenten, Grundwehr- und Zivildienstleistende, Azubis und Stadtpassinhaber Karten zum ermäßigten Eintrittspreis. Das Kontingent ermäßigter Karten ist begrenzt. Ausweise bitte am Eintritt bereit halten.

Eintritt: 20,- ? / 10,- ? (ermäßigt)

Veranstalter: KFZ e.V. und FolkClub in Kooperation mit der Musikschule Marburg und dem Verein „Netzwerk Richtsberg“ mit seinem Projekt Kultur & Kulturen

Ort: Kulturladen KFZ, Schulstraße 6, 35037 Marburg

Event-URL http://www.akkordeonale.de/

Ticket kaufen


Tattie Jam

17. April - 20:00 (2011)

Tattie Jam

New fresh Scottish Folk

Tattie Jams Repertoire ist ein spannender Mix aus schottischen Balladen und Liedern, manche davon im A capella-Stil, sowie Instrumentalstücken – von elegischen Slow Airs bis hin zu treibenden Strathspeys und energetischen Jigs und Reels.
Viele der Stücke kommen in einem verspielten, zeitgenössischen Gewand daher – manche sind gar funkig. Ihr Sound ist einzigartig und überrascht den Hörer mit seiner Reichhaltigkeit und Bandbreite.

SEYLAN BAXTER (Gesang, Cello, 5-saitiges elektrisches Cello, Perkussion)
RUARIDH PRINGLE (Gesang, Gitarre, Tenor Banjo, Didgeridoo, Mandoline, Perkussion)

Vorverkauf: 7,- (+ Geb.)
Abendkasse: 9,-


Malinky

20. März - 20:00 (2011)

BBC Scotland’s „Folkband of the Year 2010“

Malinky

Nur wenige Scottish-Folksong-Bands der letzten Zeit haben einen so tiefen Eindruck hinterlassen wie Malinky. Seit dem Gewinn des Danny Award für ihre Open-Stage-Performance beim Celtic Connections Festival im Jahre
1999 und den durchweg phantastischen Kritiken für ihr viertes Album Flower & Iron aus dem Jahre 2008 ist dieses schottische Quartett so ziemlich das Beste, was die internationale keltische Szene zu bieten hat. Sie verbinden eine tiefe Anerkennung der Tradition mit einem frischen und lebendigen Ansatz: ihr Song-Repertoire beinhaltet neben klassische Balladen und Instrumentalstücken auch herausragende Eigenkompositionen.
Dass Malinky mit ihrer Musik einfach überzeugen, beweist nicht zuletzt ihr Sieg beim Wettbewerb um die diesjährigen Scottish Traditional Music Awards als Folkband of the Year!
Malinkys aktuelle Besetzung brilliert vor allem durch die verschiedenen folkmusikalischen Hintergründe, mit welchen die einzelnen Mitglieder das Repertoire der Band bereichern: Da wären Steve Byrnes klare Verbundenheit mit der Angus-Tradition der Ostküste, sowie sein reiches Wissen an schottischer Folkhistorie dank des Uniabschlusses in Scottish Ethnology, das großartige Sessionrepertoire von „BBC Scotland young trad. Musician of the year 2010“ Daniel Thorpe, Dave Woods reiche Erfahrungen mit der Tradition der Scottish Borders, sowie Fiona Hunters großes Interesse an der Liedtradition der Travellers, des fahrenden Volks, welchem Schottland einen Großteil seines Folkrepertoires verdankt.
Das deutsche Publikum darf sich auf eine frische, wohlbekannt-anspruchsvolle und überaus unterhaltsame Malinky-Tournee freuen, die die Band auch endlich wieder in Marburg landen lässt!.

MALINKY LINE-UP
Steve Byrne – Bouzouki, Cister, Gitarre, Lead & Backing Vocals
Fiona Hunter – Lead Vocals, Cello
Dave Wood – Guitar, Bouzouki, Backing Vocals
Daniel Thorpe.- Geige, Backing Vocals

Hörbeispiele auf: http://www.malinky.com

Vorverkauf: €  9,-  (+ Geb.)
Abendkasse: €  11,-


Duo Cassard - BalFolk

13. März - 20:30 (2011)

Die FolkTanzNacht im KFZ

Duo Cassard

Welches Duo spielt den fettesten und groovigsten BalFolk-Sound Deutschlands? Wie können zwei Musiker allein so klanggewaltig und abwechslungsreich spielen?
Christoph Pelgen und Johannes Mayr sind (nicht nur) als Duo Cassard ein Highlight in der deutschen Folk-Szene. Nachdem die beiden Herzblut-Musiker in den verschiedensten Besetzungen (Adaro, Hölderlin Express, La Marmotte, Estampie, DÁN…) in Erscheinung traten, haben sie ihre Erfahrungen aus den Bereichen Folk, Weltmusik, Mittelalter etc. bei „Cassard“ als Essenz zu einem gleichsam filigranen und doch wuchtigen Musikerlebnis gebündelt.
Ein ganzes Arsenal an Instrumenten (u. a. Akkordeon, Dudelsäcke, Bombarde, Low Whistle, Mandoline, Schlüsselfidel) wird hier aufgefahren, oft ergänzt durch harmonischen Gesang; Traditionelle Melodien wechseln sich mit hörenswerten Eigenkompositionen ab, intelligente Arrangements, tänzerischer Beat, das passt sowohl auf den Dancefloor als auch in den Konzertsaal. Man könnte ihnen also auch den ganzen Abend einfach nur zuhören – wenn der Groove nur nicht so mitreißend zum Tanzen verführen würde!
Mittlerweile ist ihre zweite CD in Vorbereitung, sie wird zwar noch nicht zum BalFolk fertig sein, aber man nimmt an diesem Abend sicher auf jeden Fall mehr mit, als auf eine kleine Silberscheibe passt.

Im besten Sinne – Traditionelle Musik von morgen


Kleiner Tanzworkshop

13. März - 18:30 bis 20:00 (2011)

Vor dem Tanzabend gibt es hier wieder die Gelegenheit, zwei Tänze etwas genauer zu lernen. Dieses Mal die Branle d´Ecosse mit einem aparten Sprung am Ende sowie den Schottisch, der nichts mit Schottland zu tun hat. Vorkenntnisse oder Partner nicht erforderlich.

Für die alten Hasen halten wir schicke Schottisch-Varianten bereit, die es in sich haben. Mit denen könnt ihr dann am Abend gleich glänzen.

Am diatonischen Knopfakkordeon: Ulrike Alles
Tanz: Heike Luu

Nur AK: 3,- Euro


Triakel

27. Februar - 20:00 (2011)

Triakel

Düstere schwedische Balladen mit faszinierendem Gesang.

Die Extreme. Natürlich kann man Mörder-Balladen umsetzen in mörderische Sounds, so wie es Garmarna und Hoven Droven tun. Man kann es aber so machen wie Triakel: eine Geige, ein Harmonium, eine Stimme. Sonst nichts. Der Bandname „Triakel“ hat nichts damit zu tun, dass es drei sind; „Triakel“ nennt man in einem schwedischen Dialekt einen süßen, schwarzen Likör. Und die Musik von Triakel ist ebenso süß wie schwarz: Die düsteren Texte aus alten Zeiten um Mord, Teufel, Himmel, Gott, Verrat, Schönheit und Bestien stehen in wunderbarem Kontrast zur kleinen Instrumentierung und vor allem zu der klaren, gefühlvollen Stimme Emma Härdelins.

Nach fünf Jahren Pause kommen Triakel mit ihrem neuem Album „Ulrikas minne – Visor från Frostviken“ wieder auf Tournee – es ist bereits ihr fünftes. „Das Harmonium bildet mit der Violine den reizvollen instrumentalen Hintergrund der Lieder des Nordens“ erkannte die Fuldaer Zeitung und lobte „Die Schlichtheit der Melodien und deren harmonischer Unterlegung, nahezu spartanisch und fern jeglichen virtuosen Gehabes, lässt die phantastischen Balladen wie ganz von alleine intensive Ausdruckstiefe atmen.“ Wobei der Folker durchaus noch versteckte Untertöne entdeckte: „Dazu die wunderschöne Stimme von Frau Härdelin, die ihre blutrünstigen Lieder nun doch nicht so ganz ernst zu nehmen scheint: Wir können gewissermaßen die ganze Zeit ihr schelmisches Lächeln aus ihrem Gesang heraushören.“

Vorverkauf: € ,9- (+ Geb.)
Abendkasse: € ,11-


Von den Highlands über Marburg an die Loire

13. Februar - 20:00 (2011)

Das abenteuerliche Leben des gälischen Geigers, Soldaten und Spions Neil MacDonald und wie es ihn vor genau 250 Jahren auch mal nach Marburg verschlug:
Eine wahre Geschichte aus der Geschichte Europas und Marburgs mit viel schottischer, irischer und französischer Musik der Zeit um 1715-85

Soviel gälisch gesprochen und gesungen wie in den Tagen um den 13. und 14. Februar 1761 wurde in Marburgs Kasematten, Kaschemmen und Fachwerkgassen sicher nie zuvor oder danach.
Wie das?
In der französischen Armee gab es von 1744 bis 1762 acht irische und schottische Regimenter, die im Winter 1760/61 die „französischen“ Besatzungen Marburgs und Gießens bildeten.

Im 18. Jh. verdienten viele besitzlose Highland-Gentlemen ihren Lebensunterhalt als Offiziere in fremden Heeren, meist im französischen.
Diese armen  Vertreter der gälischen Mittelschicht im Exil waren meist  sehr gebildet und oft Poeten und Musiker.

Einige ihrer Namen sind bis heute legendär, wie z.B. der notorische Alan Breck Stewart oder der Barde und Spion John Roy Stewart, der als Dichter gälischer und englischer Lieder und Komponist klassischer Dudelsack-Elegien immer noch als eine wichtige Persönlichkeit der gälischen Kulturgeschichte gilt.

Weitaus weniger bekannt ist sein Kollege Neil MacEachen alias MacDonald, und dies aus gutem Grund: MacEachen war das, was man heute als „Geheimagenten“ bezeichnen würde, und weil er so erfolgreich war, blieb seine Agententätigkeit eben lange Zeit geheim.

Bekannt wurde er später nur für zwei Dinge:
Er hat die Flucht des tragischen Thronanwärters „Bonnie Prince Charlie“ Stuart geplant und ermöglicht.
Und er war der Vater von Napoleon Bonapartes Marschall Étienne MacDonald.

Nach Marburg kam diese im Verborgenen schillernde Gestalt, als er als Leutnant des schottischen „Régiment d’Ogilvie“ heute vor 250 Jahren, am 13. Februar 1761, von Gießen nach Marburg verlegt wurde, um mit der „Brigade Irlandaise“ einen Angriff der Hessen zurückzuschlagen, was am nächsten Morgen auch gelang.

Aber über den weitverzeigten Lebensweg dieses Abenteurers gibt es weit mehr zu erzählen.

Das werden wir an diesem Abend tun, mit Worten und mit sehr viel Musik dieser Zeit:
Musik der schottischen Westküste, wo er 1719 geboren wurde, und Musik aus dem französischen Berry, wo er 1788 starb („The living is cheape & the wine is good!“), und mit Musik einiger weiterer Stationen seiner Reisen.
Denn Neil MacEachen-MacDonald war nicht nur Soldat und Spion, sondern er war nicht zuletzt auch Geiger!

Folgende Künstler tragen zum Programm bei:
Quest: Erzähler, Highland Pipes, Border Pipes, französischer Dudelsack, Traversflöte, Whistles &
Johanna Wildhack (Amönau/Hofheim): Fiddle, Viola;
Thomas Zöller (Hofheim/Glasgow): Highland Pipes, Scottish Small Pipes, Border Pipes, Whistles;
Bernard Poulelaouen (Bretagne/Marburg): Gesang, Gitarre &
Jens Kaufmann (Marburg): Gesang, Gitarre;
Emma & Volker Montenbruck (Gießen): Hessischer Gesang, Drehleier & Harfe
Holger Funcke (Dexbach/Schweden): Nyckelharpa, Gesang

Veranstalter: FolkClub Marburg e.V. und Quest


Hudaki Village Band

6. Februar - 20:00 (2011)

Hudaki Village Band

„Hudaki…
Endlich wieder ein Fest in Nischnje Selischtsche, ein Dorf am Südhang der ukrainischen Karpaten…
Auch hier leben ein paar Neureiche und solche, die so tun als ob sie es wären, und andere, für die sich fast nichts geändert hat, und die von der Hand in den Mund leben. Die Musiker, die Hudaki, sind für alle da, denn alle kennen die Lieder und Tänze, die seit vielen Generationen überliefert werden. Und wenn Mischa die Geige nimmt und „Selysski“ spielt, dann bleiben nur die Fußkranken sitzen. Hudaki, sie müssen spielen und singen was die Gäste verlangen, und wenn die feine Herrschaft kommt, dann sollen sie bloß nicht im Weg stehen. Eine Nacht lang werden sie gefeiert und verwünscht… am nächsten Tag sind sie wieder Bauer, Lehrer oder Barsängerin im nahen Städtchen.“

Ohne die übliche Balkan-Osteuropa-Crossover-Rhetorik kommt die Selbstdarstellung der Hudaki Village Band aus. Und genauso uninszeniert und authentisch finden die mitreißenden Live-Auftritte der neunköpfigen Gruppe aus dem Vierländereck Ukraine/Rumänien/Ungarn/Slowakei statt. Fest verwurzelt in den musikalischen Traditionen ihrer Heimatregion und umso entfesselter und spielfreudiger aufspielend erobern sie gerade die Bühnen in Westeuropa, Dorfmusikanten, die sich entschlossen haben, ihr Schicksal zu packen und ihre Leidenschaft zu leben, egal in welchem Zustand sich die Gesellschaft befindet, in der sie leben.

So dürfte schon das erste Konzert, das der FolkClub im neuen Jahr präsentiert, ein ganz besonderes werden. Wer sich einstimmen möchte, dem sei die mit Herzblut gestaltete Homepage der Band empohlen: www.hudaki.org

Kateryna Shpenovych: Gesang
Olga Senynets: Gesang
Vasyl Rushchak: Baraban, Sopilka
Michajlo Shutko: Geige
Yura Bukovynets: Klarinette, Taragot, Floiar, Drymba
Volodymyr Korolenko: Cymbalum
Vitalyk Kovach: Gitarre, Gesang
Serhij Kovach: Bayan, Plonka
Volodia Tishler: Kontrabass

Vorverkauf: 10,-  (+ Geb.)
Abendkasse: 13,-


BalFolk mit „Jung und Blau“, „Haus von Klaus“ und „Die Zwei“

14. Januar - 20:30 (2011)

„Jung und Blau“? Jetzt bloß keine falschen Wortspiele! Johanna Jung (Diatonisches Akkordeon) und Marianne Blau (Dudelsack, Drehleier) sind einfach zwei fabelhafte Musikerinnen, denen der Folk quasi in die Wiege gelegt wurde. Die Spielfreude, mit der sie traditionelle wie auch eigene Stücke grooven lassen, sorgt dabei für leere Stühle und eine volle Tanzfläche. Das ist „Next-Generation-Folk“!
Hinter dem „Haus von Klaus“ stehen Ulli Alles (Diatonisches Akkordeon) und Thomas Raisch (Klarinette), die gern zu schöner, abwechslungsreicher Musik tanzen und deshalb auch schöne, abwechslungsreiche Tanzmusik machen.
„Die Zwei“, Michael Müller (Gitarre) und Eckart Dähnert (Klarinette), sind beim BalFolk Publikum so bekannt (und beliebt), dass man dazu fast nichts mehr sagen braucht, außer vielleicht: Gut, dass sie endlich mal wieder in Marburg spielen.
BalFolk – das sind Tänze überwiegend aus Westeuropa, die als Paar, in Ketten/Reihen oder auch allein getanzt werden – und das sowohl von Anfängern wie auch von Fortgeschrittenen.

Balfolk. Da bleibt kein Fuß am Boden.

Nur Abendkasse: 9 €
Ermäßigt: 7 €


Kleiner Tanzworkshop

14. Januar - 18:30 bis 20:00 (2011)

Tanzen ist schön!

Noch schöner ist’s, wenn man’s kann. Und wie gut, dass es bei den kleinen Tanzworkshops des Folk Club immer wieder was Neues zu lernen gibt. Diesmal bekommt ihr eine Einführung in einige der schönsten Balfolk-Tänze. Auf dem Programm stehen Rondeau en couple, Mazurka und Schottisch. Präferenzen und Wünsche willkommen. Für die, die alles schon können, was abends getanzt wird, gibt es schicke Variationen als Herausforderung. Diese Tänze tanzt man zu zweit, aber einen festen Tanzpartner muss hier niemand mitbringen. (Tanz-)Schuhe mit Ledersohle sind jedoch von unschätzbarem Vorteil.

Musik: Ulrike Alles (Akkordeon)
Tanz: Heike Luu

Nur Abendkasse: 3,- Euro


Di Grine Kuzine

12. Dezember - 20:00 (2010)

Eastern Roots – Western Beats

Di Grine Kuzine

DI GRINE KUZINE hat einen einzigartigen Sound. Er vermählt die Melodik und Harmonik Ost- und Zentraleuropas mit der rhythmischen Dynamik der Großstadt. Die Band wurde vom „Rolling Stone“ bis zur „Jazzthetik“ gefeiert. Vor allem aber sind sie eine phantastische Liveband.
Treibende Beats, messerscharfe Bläsersätze und der großartige Gesang von Alexandra Dimitroff sind dabei durchwirkt von einem inneren Funkeln. Inspiration und Hingabe, Freude, Sehnsucht und Schmerz vermischen sich zu einem Ganzen. Mit charmanter Wucht bringen sie die europäischen Klubs und Festivals zum Kochen.
Es ist Musik aus dem wilden Herzen Europas, jenseits von Raum und Zeit. Mit den zehn Songs auf ihrer neuen CD „everybody‘s child“ entführt die Band das Publikum erneut in ihre Welt. Viele Lieder haben Ohrwurmpotential, tanzbar sind sie sowieso. Leichtigkeit und Tiefe scheint eins ihrer Geheimnisse zu sein.
Seit weit über 10 Jahren fasziniert DI GRINE KUZINE Fans aller Altersgruppen durch hohe musikalische Qualität und eine vibrierende, lebendige Bühnenshow und ist dabei immer am Puls der Zeit, oder diesem voraus.


FÄLLT AUS: Eric Thézé und Nicolas Garnier - BalFolk

28. November - 20:00 (2010)

Leider fällt die gesamte Tour aus – und damit auch dieser Termin.


Impuls Trio - BalFolk

12. November - 20:00 (2010)

Impuls Trio

Der Sound unmissverständlich dänisch – der Ausdruck modern, kraftvoll zupackend. Mit dem Impuls-Trio kommt ein weiterer Vertreter des bemerkenswerten dänischen Folk-Revivals der letzten Jahre ins KFZ. Nach Fiddlevirtuosen wie Harald Haugaard oder Kristine Heeböll mit ihrem hinreißenden Trio Mio begrüßen wir diesmal mit Kristian Brugge einen noch jungen Geiger, der 2006 zum dänischen Nachwuchsmusiker und Folk-Instrumentalisten des Jahres gekürt wurde. Ein alter Bekannter dagegen ist der Akkordeonist Jesper Vinther, der zuletzt mit der Band Phönix begeisterte. Komplettiert wird das Trio von dem Folkveteranen John Baek an Gitarre und Mandoline. Zusammen weben sie einen Sound, der zwischen Lyrik und Tanzboden, Erdenschwere und Abheben oszilliert. Ein Ohrenschmaus – und IMPULS zum Tanzen.

Siehe auch http://www.myspace.com/impulstrio

Vorverkauf:-
Abendkasse: 9,- ; erm. 7,-

Passend dazu gibt es noch einen Tanzworkshop um 18:30, s.o.


Tanzworkshop: skandinavische Überraschungen

12. November - 18:30 bis 20:00 (2010)

Den drei Musikern aus Dänemark stellen wir zwei Tänzerinnen aus Marburg und Regensburg voran, die sich um das tänzerische Wohl aller neugieriger Adepten skandinavischer Bewegungen kümmern.
Was kann man noch zur Musik des dänischen Trios tanzen außer Rheinländer, Walzer und Polka? Wir zeigen’s euch.

Neben schicken Schottisch-Variationen gibt es den ultimativ-coolen, dänischen Tanz:  Sønderhoning, aus Sønderho auf Fanø.
Überrascht durch pfiffige Figuren und einfühlsame Führung. Antwortet mit kreativer Wachheit und eleganter Improvisation!

Freitag, 12.11.2010 18:30-20 Uhr
Nur Abendkasse: 4,- Euro

(s.a. unten: Impuls Trio)


Rue Pascale - BalFolk

31. Oktober - 20:00 (2010)

Ein absolutes Highlight: Gregory Jolivet ist momentan einfach der angesagteste Drehleierspieler weit und breit. Virtuos in Melodie und Rhythmus – und immer so, dass man einfach mittanzen muss.

Rue Pascale

Ständig auf der Suche nach neuen klanglichen Ausdrucksformen entwickelt Jolivet vielfältige elektroakustische Techniken und Rhythmen für seine Eigenkompositionen, u.a. bei Gruppen wie Blowzabella und La Machine.
Zusammen mit Thierry Pinsons erfinderischen Kompositionen entsteht ein sehr persönliches und tiefgründiges Spiel, bei dem sich Gefühl und Traum ein Stelldichein geben. Gemeinsam ist den beiden die Suche nach neuen Klängen und die Vielschichtigkeit der Rhythmen.Es sind Melodien, welche sich zu einem Teppich verweben, jedoch immer tanzbar bleiben.
Ein Ball mit Rue Pascale bietet alles von der Mazurka zum Dahinschmelzen, bis hin zur schweißtreibenden Bourrée. Spitzenklasse.

Abendkasse: € 9,- / erm. € 7,-
Tanzworkshop (s.u.): 3€

Vor dem Balfolk: Tanzworkshop für Anfänger (18:00 Uhr)

Man kann auch ohne, aber mit Workshop macht es doppelt Spaß. Wider dem Stolpern! Tanzworkshop BalFolk Tänze für AnfängerInnen. Mit Livemusik werden die grundlegenden BalFolk-Schritte eingetanzt.

Samstag + Sonntag (30.+31.10.): Musikworkshops – Drehleier und diatonisches Akkordeon

An dem Balfolkwochenende werden zudem zwei 10-Stundenworkshops (5 Stunden pro Tag) mit den beiden Musikern angeboten. Willkommen sind alle Drehleierspieler, bzw.alle diatonischen G/C Accordéon-Spieler mit sicherer Koordination von Bass- und Melodieseite. Der Unterricht wird überwiegend nach Gehör stattfinden.
Preis für zwei Tage voll mit inspirierendem Unterricht, Tanzworkshop und abschließendem Balfolk: 100,- Euro.
Die Teilnehmerzahl für jeden Kurs ist auf 6 begrenzt.
Anmeldungen (erst gültig nach Bestätigung und Überweisung) und Infos:
email hidden; JavaScript is required / Tel: 06421-162146

Der Veranstaltungsort für die Musikworkshops und die genauen Zeiten werden den Teilnehmern noch mitgeteilt.

Und wer mehr sehen will:

Myspace:

http://www.myspace.com/ruepascale

http://www.myspace.com/gregoryjolivet


Doppelbock - Urban&alpiN

17. Oktober - 20:00 (2010)

Doppelbock

10 Jahre Doppelbock  – Jubiläums-Tour mit Christine Lauterburg
Urban&alpiN – Von hiesigen Sitten und Bräuchen

Es ist Zeit, die Schweizer Volksmusik neu zu entdecken. Neue Klänge aus der alten Schweiz bringt «Doppelbock».
Alte Melodien im zeitgenössischen Gewand. Exotisch und doch vertraut tönen alte Chuereihen und Tanzmelodien. Urinstrumente wie Schalmeien, Drehleier und Helvetische Sackpfeife (Dudelsack, wie er hierzulande verwendet wurde) vermischen sich homogen mit E-Bass, Djembe, Cajon und volksmusikalischen Evergreens wie dem Schwyzerörgeli und Kontrabass. Modern, ja fast «poppig» produziert, weit weg vom Gängigen und trotzdem mit viel Respekt vor der Tradition.
Der besondere Sound entsteht durch intensive Kreuzung und Zucht. Altes Brauchtum mit den Einflüssen des globalen Zeitalters. Der Bastard als Zuchtziel – nicht die reine Rasse! Artenvielfalt im Stall vom «Doppelbock». Hier geht es nicht um distanzierte Verhöhnung, es geht um liebevolle Pflege der Tradition im Kontext der Zeit. Es geht auch um Spielfreude. Hier wirds zwar nicht sauglatt, dafür ungekünstelt und wider den tierischen Ernst.

Es darf gejodelt werden.

Christine Lauterburg:  Jodel & Gesang, Langnauerli, Geige, Bäse
Dide Marfurt: Busuki, Tamburiza, helvetische Sackpfeife, Drehleier, Trümpi, Bodhràn
Simon Dettwiler: Schwyzerörgeli (10-, 18- und 82-bässige Modelle)
Jean-Pierre Dix: E-Bass, Kontrabass
Markus Maggiori: Djembe, Cajon, Chlefeli, Trümpi, Schalmeien, Sackpfeife, Gong

http://www.doppelbock.ch/


QuestWind - Pirates of the Hebridean

10. Oktober - 20:00 (2010)

Pirates of the Hebridean:  Schotten-Barock’n Reels

Die kreative Explosion der schottischen Folk-Music in den letzten 10 Jahren sucht weltweit ihresgleichen.
Leider ist dies wenig bekannt, weil jeder zu wissen glaubt, was schottische Musik sei, nämlich die bekannte Touristenfolklore.

Diesem Irrtum abzuhelfen ist die „QuestWind“ in See gestochen – eine Mannschaft der besten Folkmusiker, angeheuert von Quest, der mit verschiedenen Dudelsäcken und Flöten seine Lieblingsmusik spielt.
In der Band QuestWind hat er eine verlässliche Crew gefunden:

Quest Wind

Quest Wind

Gabi Bode (Flute) & Cornelius Bode (Gitarre) sind Altmeister ihres Fachs und Johanna Wildhack ist eine verblüffende  Nachwuchs-Fiddlerin.
Und an der Bodhrán (Irish Drum) stößt für diese Tournee wieder Quests langjährige Mitmusikerin Esther Kuck aus Edinburgh dazu. (Esther & Quest haben in Edinburgh 2001 den Border-Pipe Duett-Wettbewerb gewonnen)

Genau wie die Bewohner der West-Highlands & -Islands ignorieren QuestWind die erfundene Folklore, die sich die viktorianischen Romantiker im Edinburgh und London des 19. Jahrhunderts ausgedacht haben, und spielen Musik, die bis heute ihre über 300 Jahre alten Wurzeln bewahrt hat.

Viele dieser packenden Melodien haben sich nicht nur in alten Notensammlungen (Gow, Fraser) erhalten, sondern parallel dazu im mündlich überlieferten Repertoire der gälischsprachigen Westküsten-Musiker.
Dieser typisch gälische „Spirit“ bleibt auch in Neukompositionen trotz neuer Einflüsse klar erkennbar.

Die Vereinheitlichung der Dudelsack-Spieltechnik im 19. Jh. hat dazu geführt, dass viele ältere „Pipe-Tunes“ bis vor ca. 20 Jahren gar nicht mehr auf Pipes gespielt wurden.
Quest kombiniert seit 30 Jahren die konventionelle Spielweise mit selbstentwickelten Grifftechniken sowie Einflüssen aus „außerschottischen“ Dudelsacktraditionen.
Dadurch und durch die abenteuerliche Suche nach den dazu passenden Instrumenten  (Nachbauten von Originalen des 18. Jh.) hat er die Grenzen des Highland-Pipe-Repertoires beträchtlich erweitert.

Aus diesem Ozean der Traditionen rauben sich die Tunes-Piraten von der „QuestWind“ ihr Repertoire zusammen – reichlich rasante Tanzmusik, Folksongs auf „Scots“, und ganz speziell: instrumentale Klangteppiche, teils barock anmutend, teils gälisch schwermütig, immer unverwechselbar schottisch.
Ein paar verwandte irische Stücke von der Donegal-Küste sind natürlich auch im Raubgut gelandet, sowie ein paar schöne Märsche (aber mit diesen erlauben sich QuestWind einige wohldosierte Freiheiten).
Horò, horò, die „QuestWind“ legt am Lahnufer an und präsentiert ihre Beute aus den  Meeresstraßen von Minch und Moyle!

Quest:  Highland Bagpipes, Border-Pipes, Flutes, Union-Pipes, Whistles, Vocals
Johanna Wildhack: Fiddle, Viola
Gabi Bode:  Flutes, Whistles
Cornelius Bode: Guitars, Backing Vocals
Esther Kuck: Bodhrán

Veranstalter: FolkClub Marburg

Ort: KFZ, Schulstraße 6, 35037 Marburg


Chablis - BalFolk

20. Juni - 20:00 (2010)

Balfolk / Folktanznacht + Zwiefache-Tanzworkshop

Chablis

Das Berliner Duo Chablis kombiniert traditionelle Stücke aus Deutschland, Frankreich und Schweden mit Eigenkompositionen zu einem lebendigen und abwechslungsreichen Tanzvergnügen.
Ursel Peters spielt Akkordeon, Cister, Maultrommel und singt mit klarer ausdrucksvoller Stimme. Detlef Gardemin spielt Drehleier und gibt dem Zusammenspiel sein Fundament.
Chablis Musik bewegt sich von mitreißend-groovigem bis hin zu melancholisch-fließendem Spiel. Ihre Spielfreude ist derart ansteckend, dass man sich dem Tanz einfach nicht entziehen kann.

Für die Einladung nach Gennetines, zum Grand Bal d`Europe 2009, ist ein Zwiefachprogramm mit traditionellen und neukomponierten Melodien entstanden, von denen die Band auch im KFZ einige spielen wird..
Vor dem Balfolk findet im KFZ daher von 18.00-19.30 Uhr ein Zwiefache-Workshop für Anfänger mit Thomas Zeuner statt. Der Zwiefache ist ein schneller Paartanz aus dem süddeutschen Raum mit ständigem Wechsel zwischen Dreher- und Walzerrundtanz.

Balfolk Abendkasse: 9 € ,- / 7€ erm.
Workshop Abendkasse: 6 € ,- / 4€ erm.
Kombiticket (Bal + Workshop) 12 € ,- / 10€ erm.


Internationales Konzert der Vielsaitigen - 31. Harfenfestival

6. Juni - 20:00 (2010)

Marburgs einzigartiges Konzert in Sachen Harfe mit HARRIET EARIS (Wales), Anna Zauner-Pagitsch (Österreich), Elisa Vellia (Griechenland) und Erik Ask-Upmark (Schweden).

Auch in diesem Jahr spielt wieder die Creme der internationalen Harfenszene zum Abschluss des Harfentreffens  in Marburg:

Eric Ask-Upmark

Erik Ask-Upmark

Erik ist einer der wenigen professionellen Harfenisten mit Schwerpunkt auf skandinavischer Harfentradition. Mit der keltischen Harfe fängt er das Besondere und Geheimnisvolle der Schwedischen Folkmusik ein. Zusammen mit Anna Rynefors auf Nyckelharpa (Nationalinstrument Schwedens) sind sie bekannt als das Folkmusik-Duo „Dråm“, die oftmals in Deutschland konzertieren. Beide tragen den Titel „Riksspelman“ (Reichsspielmann), der die höchste Auszeichnung für Folkmusiker in Schweden darstellt.

Harriet Earis

Harriet Earis

Harriets Ausbildung in klassischer Harfe endete in dem Moment, als sie in London mit einer irischen Band zusammen spielen sollte. Ihre Leidenschaft für die keltische Musik war geweckt. Nach einem Abschluss in »Celtic Studies« in Cambridge hat sie die Keltische Harfe – irische, walisische und schottische Musik – zu ihrem Beruf gemacht. Heute lebt sie in Wales, und reist für Auftritte um die ganze Welt. Mit ihrem »Harriet Earis Trio« (Harfe, Bass und Schlagzeug) mischt sie keltische Musik mit jazzigen Elementen. 2007 gewann sie den Open Stage Award beim „Celtic Connections Festival“ in Glasgow.

Anna Zauner-Pagitsch

Anna Zauner-Pagitsch

Die Österreicherin Anna Zauner-Pagitsch ist mit Soloprogrammen und als Mitglied im Continou bereits in vielen Ländern aufgetreten. Ihr Interessenschwerpunkt liegt auf der historisch fundierten Interpretation von original für Harfe komponierten Stücken der „Alten Musik“. Schon während des Studiums beschäftigte sie sich mit alter Musik und wirkt seitdem in verschiedenen Ensembles mit. Es folgte eine Spezialisierung auf historische chromatische Harfen, italienische Tripelharfe und spanische Doppelharfe (Arpa dopia & Arpa de dos órdenes). Wichtigster Lehrer und Vorbild im Spiel der italienischen und spanischen Barockharfe war Andrew Lawrence-King.

Elisa Vellia

Elisa Vellia

Elisa kommt eigentlich von der griechischen Insel Korfu. Die keltische Harfe entdeckte sie auf einer ihrer zahlreichen Reisen – in der Londoner U-Bahn. Sie hat viel mit irischen und schottischen Harfenspielern zusammengearbeitet und hat vor einigen Jahren in der Bretagne ihre Wahlheimat gefunden. In ihrer Musik spiegelt sich der Einfluss ihrer ursprünglichen wie ihrer neuen Heimat – eine eigene Welt zwischen Mittelmeer und Atlantik. Elisa unterrichtet Keltische Harfe in der Bretagne und ganz Frankreich. Heute bereist Elisa auf ausgedehnten Konzerttouren die ganze Welt.

Ob wir uns an genau diese Programmfolge halten können, steht wie immer genauso wenig fest, wie, wer als fünfter Programmpunkt den Abend komplettieren wird – fest steht nur, dass es wieder ein einmaliges Konzert wird!

Vorverkauf:  € 10,-  (+ Geb.)
Abendkasse: € 13,-


Uncle Earl

2. Mai - 20:00 (2010)

Uncle Earl

Neo-Oldtime Bluegrass Girl Group

Kein geringerer als Led Zeppelin Bassist John Paul Jones nahm 2008 die All-Girl Stringband für ihr zweites Album „Waterloo Tennessee“ unter seine Produzenten-Fittiche. Selbstbewusst wildern die Damen in diversen Genres der amerikanischen Roots Musik und jagen mit ihren Fiddles und Banjos engstirnige Puristen jeglicher Färbung zum Teufel.

Stringband Music aus den USA scheint sich als Urform des Bluegrass zum alternativen Trend in der Musikszene zu entwickeln. Ganz vorne mit dabei sind die Frauen von Uncle Earl. Sie verbinden abseits jeglicher Stereotypen authentische Klänge uralter Instrumente und balladeske Tradition mit aktuellem Songwriting, großartigem mehrstimmigem Gesang und furiosen Tanzboden-Grooves. Dabei ist das All Girl Team kein gecastetes Kunstprodukt sondern wie die Musik die sie spielen, ein Ergebnis unendlicher langer Nächte auf kultverdächtigen Fiddle Conventions in den Appalachen – Mountains im Süden der USA.

Uncle Earl

Hier treffen sich Musiker aller Generationen zum Erleben einer Musikform namens Oldtime, die aus den Zutaten Folk Music der alten Welt, schwarzem Blues und Gospel entstanden ist, und die sich bis heute zwischen Rückblick und Ausblick permanent jung hält. Zur Oldtime Mountain Music tanzt man gerne nicht nur das Publikum, sondern auch die frühere Profitänzerin Kristin Andreassen und Paula Bradley legen öfter mal die Instrumente beiseite um mit flinken Clogging-Füßen den Staub von der Bühne zu wirbeln. Ob Bonnaroo, Telluride, Merlefest, alle großen Roots Festivals reißen sich mittlerweile um Uncle Earl und die Presse von Rolling Stone bis New York Times ergeht sich in Jubelarien.

Kristin Andreassen (Guitar, Fiddle, Harmonica, Clogging and Vocals)
KC Groves (Guitar, Mandolin, Bass and Vocals)
Stephanie Coleman (Fiddle and Vocals)
Paula Bradley (Banjo, Guitar, Banjo-uke, Clogging and Vocals)
Bryn Davies (Bass and Vocals)


AOK! - BalFolk

11. April - 20:00 (2010)

Rhythm’n’Folk aus der Abgeschiedenheit des Rhein-Main-Deltas

AOK!

Amore O Krauti? Allemande Optimiste Kif-kif? Alles Ordentliche Künstler? Auch Ohne Krankenschein! Eine kräftige Dosis Rhythm’n’Folk mit einer Anwendungs- dauer über einige Stunden hinweg leitet den diesjährigen Folkfrühling ein. Das erprobte Mittel zur Stärkung des körperlichen und seelischen Immunsystems setzt auf die Wirkstoffe Modern Folk, gallo-bretonische Wurzeln, Jazz und Folkrock. Nebenwirkungen sind bis auf teils erhebliche Flüssigkeitsverluste sowie Erschöpfungszustände in den frühen Morgenstunden bisher keine bekannt geworden. Gegenanzeigen: Bleifuß. Im Zweifel wenden Sie sich an das bewährte Behandlungspersonal:

Andreas Neumann – diatonisches Akkordeon
Klaus Upmeyer – E-Bass
Knud Seckel – Drehleier
Peter Kleinschmidt – Saxophon

s.a. http://www.aok-folk.de/
http://www.balfolk-festnoz.de/AOK!.htm

Nur Abendkasse: 9,- € , ermässigt 7,-€

Als unterstützende Prophylaxe bietet der FolkClub um 19:00 einen Tanzworkshop an (s.o.).


BalFolk-Tanzworkshop

11. April - 19:00 (2010)

Als unterstützende Prophylaxe zu AOK! :

Man kann auch ohne, aber mit Workshop macht es doppelt Spaß. Wider dem Stolpern! Tanzworkshop BalFolk Tänze für AnfängerInnen. Mit Live Musik werden die grundlegenden BalFolk-Schritte eingetanzt. Heute mit bretonischem Schwerpunkt.

Uhrzeit: 19.00 Uhr

Nur Tanzworkshop: 3,-€
Tanzwokshop + BalFolk mit AOK!: 9,-€


Bob Dylan op platt - und dütt und datt...

7. Februar - 20:00 (2010)

Kay Kankowski + Michael Biermann

„Bob Dylan auf plattdeutsch  –  und dieses und jenes…“ mit und von Kay Kankowski & Michael Biermann. Eine zweisprachige Veranstaltung in platt- und hochdeutsch.

Eines der gängigen Urteile über den Liedermacher-Groß-und-Übervater Bob Dylan lautet: „Die besten Songs sind die, die er nicht selber gesungen hat.“ Da mag was dran sein. Mr. Tambourine Man, All Along the Watchtower, Quinn the Eskimo, It´s All Over Now Baby Blue. Alles Titel, die jedenfalls durch Interpretationen anderer Musiker populärer wurden, als durch den Schöpfer selbst.

Und nun hat man ihn (wieder einmal) übersetzt. Diesmal ins Plattdeutsche. Übertragen in eine Sprache, die ebenso „folky“ und alt ist wie das Englische, sich zur selben Zeit vom Westgermanischen abspaltete wie Holländisch, Hochdeutsch und Friesisch. Eine traditionsreiche, kulturvolle Sprache. Zu Zeiten der Hanse gar eine Weltsprache.

Bob Dylans oftmals als sperrig geltende Texte wurden kongenial nachgedichtet (und oft sehr wortgetreu getroffen) von einem, der weiß, wie es geht:

Holger Janssen, Volkskundler und Musikjournalist, spricht plattdeutsch als Muttersprache, ist selbst auch Musiker und hasst alle Tümelei. Das bewahrt ihn vor klischeehaften Verniedlichungen und hält ihn so dicht wie möglich am Originaltext. Janssens Texte bleiben Dylans Texte: lyrisch dicht, seltsam bilderreich, humorvoll abgründig, rhythmisch packend. Und doch haucht die andere Sprache der Dylanschen Songlyrik einen neuen Geist ein.

Musikalisch bearbeitet wurden die Dylan-Übertragungen von einem Musiker, der als Sänger, Gitarrist, Komponist und Autor mit allen Nord- und Ostseewassern gewaschen ist:

Kay Kankowski interpretiert mit wandlungsfähiger Stimme und ausdrucksstarker Akustikgitarre die Dylanschen Songs.

Michael Biermann, langjähriger Weggefährte und musikalisches Alter Ego, begleitet den preisgekrönten Komponisten und Kulturpreisträger stilsicher, einfühlsam-rauh und bisweilen herrlich eckig auf der E-Gitarre.

Kontrastierend, ergänzend, ironisierend, um quasi die Gültigkeit der oral Tradition unter Beweis zu stellen, wurden für das aktuelle Programm die Dylan-Songs zusammen mit anderen plattdeutschen Liederperlen auf eine Schnur gezogen. Hühnergötter, Rolling Stones, Küselsteen: Ein musikalisches Schmuckstück der besonderen Art.

Eintritt: 5,- € / 3,- € (ermäßigt)

Veranstalter: Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V. und Folk Club

Ort: Kulturladen KFZ, Schulstr.6, 35037 Marburg


Martin Coudroy - BalFolk

31. Januar - 20:00 (2010)

Martin Coudroy

Martin Coudroy

Wir haben einen ganz neuen Musiker für die Bühne des Bal Folk des Folk Club Marburgs aufgetan: Martin Courdroy.  Er verleitet die Bretonisch-Tänzer ebenso zu Höchstleistungen wie er die Mazurka-Fans zum Schmelzen und die Basken-Enthusiasten zum Hüpfen bringt. Und er versteht die schwedischen Polskas so zu spielen, daß es niemanden mehr von Drehen zu zweit abhalten kann.  Martin Coudroy ist ein wahrer Tanzmusiker: wenn ihr beim Tanzen das Gefühl habt, er spielt gerade nur für euch, dann habt ihr Recht! Auf seinen Walzern lässt es sich schweben, mit der Gavotte gibt er uns Erdung und aus dem Schottisch sprüht der Swing und die schelmische Spielfreude, die uns zu neuen tänzerischen Experimenten verführt.

Zusätzlich gibt es noch einen 2-Tage-Akkordeon Kurs (s.o.). – vielleicht sehen wir ja beim Bal-Folk die Ergebnisse?

Abendkasse: € 9,-


Accordéon-Kurs mit Martin Coudroy

30. Januar - 10:00 bis 31. Januar17:00 (2010)

Schwedisch auf dem Accordéon? – Oh ja!

Martin Courdroy

Martin Courdroy

Wenn Martin Coudroy Polska spielt, leuchten die Augen der Tänzer und niemand möchte mehr den Stuhl wärmen. Wie er diesen Effekt erreicht und wie man die Unterschiede verschiedener Polskas auf dem Accordéon realisiert, das erarbeitet der sympathische Franzose auf diesem Workshop mit den Teilnehmern.
Mit 13 Jahren traf Martin Coudroy auf Marc Peronne – eine „révélation“. 2007 hat Martin ein Jahr an der schwedischen Folkhögskola Malung in der Region Darlana, dem „traditionellen Herzen Schwedens“ schwedische Musik bei den großen, noch lebenden Meistern studiert: Kalle Almlöf, Jonny Soling… um nur zwei zu nennen. Martin ist selber auch Tänzer und weiß daher, was deren verwöhnte Ohren gerne hören wollen. Neben diversen Accordéons spielt er auch Geige und Seljflöjt und so ziemlich alles, was man ihm in die Hand drückt oder vor ihn hin stellt. Seine Berufung ist jedoch das diatonische Knopfaccordéon. Seit zehn Jahren unterichtet er neben seinen vielen Auftritten als Musiker auch an der Musikschule in Rennes und betreut Kurse in Frankreich und dem Ausland.

Willkommen alle diatonischen G/C Accordéon-Spieler mit sicherer Koordination von Bass- und Melodieseite. Der Unterricht wird überwiegend nach Gehör stattfinden.

In Kooperation mit der Musikschule MarburgMusikschuleMarburgLogo.

Preis für zwei Tage voll mit inspirierendem Unterricht: 65,- Euro

Sa. 30.01.10 10:00-12:30 + 15:30-19:00
So.: 31.01.10 10:00-12:30 + 15:00-17:00

So. 31.01.01: 20:00 Bal Folk (s.u.)

Anmeldungen (erst gültig nach Bestätigung und Überweisung) und Infos: email hidden; JavaScript is required
Veranstaltungsort: Musikschule Marburg. Der Raum wird den Teilnehmern noch mitgeteilt.


UNNI LØVLID ‘s neues Projekt RITE

20. Januar - 20:00 (2010)

Reihe 55 ° Nord

– zwischen Elektronik-, zeitgenössischer und Weltmusik.

Unni Lovlid

UNNI LØVLID

Ein beeindruckendes Album legt die Musikerin Unni Løvlid mit ihrer CD RITE vor – mystisch-melancholische Musik mit hohem künstlerischem Anspruch. Moderne Klangmalerei verbindet Unni Løvlid mit norwegischer Folklore unter Verwendung von Elementen aus den Bereichen Ambient und Elektronik. Das Ergebnis ist eine Musik, die extrem abgehoben, aber zugleich ungemein fesselnd ist. Auf fließenden und pulsierenden, gelegentlich an Björk erinnernde Klang- und Rhythmusstrukturen legt sie ihre zarte klare Stimme und intoniert zauberhafte Melodien.

Unni Løvlid kehrt mit ihrem neuen Album zurück, drei Jahre nach ihrem Solorelease VITA (2005), den sie im Emanuel-Vigeland-Mausoleum aufgenommen hatte. Es dauerte vier Jahre, um das jetzige Album aufzunehmen, für das Løvlid die Musik und Texte selbst geschrieben hat. Løvlid ist eine vielseitige Musikerin und Künstlerin und hat durch unterschiedliche Projekte und Genres auf den Gebieten der norwegischen zeitgenössischen Musik und der Elektronik viel Erfahrung gesammelt. Unni Løvlid ist die erste Künstlerin, die den Norwegian Folk Music Award 2006 erhielt.

„Løvlid’s Stimme ist rein und direkt, und geht mit völliger Leichtigkeit  mit all den verschiedenen Stimmungen um.“ Fiona Talkington / BBC

Unni Løvlid – Stimme, Elektronik
Lene Grenager – Cello
Hild Sofie Tafjord – Elektronik, Horn etc.
Ingar Hunskaar – Sound, Elektronik

www.elen-music.com/art089en.php
www.myspace.com/unnilovlid

Vorverkauf: €  13,-  (+ Geb.)
Abendkasse: €  16,-

Termin: MITTWOCH, 20.1.2010 – 20.00

Veranstalter: kfz & FolkClub Marburg

Mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft.

Flag_of_Norway Volksbank_Logo

Hr2 Live-Mitschnitt

HR2


Duo Cassard - BalFolk

13. Dezember - 20:15 (2009)

Duo Cassard

Duo Cassard

Mit ihrer besonderen Mischung wird Cassard für uns nicht nur zum Zuhören sondern auch zum Tanzen spielen – zum BalFolk.
Rüdiger Oppermann sagt: „Eine gleichzeitig tänzerische, spielerische, hochvirtuose und zartkräftige Musik, einen Sound der keine großen Formen braucht und doch oft wuchtiger daherkommt als manche vielköpfige Groß-Band. Gespielt von gestandenen Musikern die ihr Handwerk beherrschen, die Spontaneität, Spielfreude und Improvisationskraft noch nicht verloren haben und auf CD wie auf der Bühne einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Cassard

Cassard

Da paaren sich die unglaublichen Tiefbässe und schönen Harmonien von Mayrs Akkordeon mit den leicht dahinhüpfenden, arabesk verzierten Melodien, die sich aus aus C. Pelgens unerschöpflicher Sammlung von weltweit geblasenen Tröten winden. Traditionelle Melodien wechseln sich mit hörenswerten Eigenkompositionen ab. Sogar an die Kombination Orgel-Bombarde trauen sich die beiden heran, mit bemerkenswertem Ergebnis. Ein ganzes Arsenal an traditionellen Instrumenten wird hier aufgefahren, und doch ist dies kein Selbstzweck, sondern dient nur dem einen Ziel: Die bestmögliche Musik zu spielen! Dazu noch eine schöne Stimme, intelligente Arrangements, tänzerischer Beat, das passt sowohl auf den Dancefloor als auch in den Konzertsaal. Was will man mehr? Cassard definiert den Sound der Zeit der neuen deutschen Folkwelt.”

Als besonderes Extra gibt es um 19:00 einen Bal-Folk-Blitz-Tanzworkshop (s.o.).

Abendkasse:

BalFolk+Tanzworkshop:  € 9,-
Nur der Tanzworkshop:  € 3,-


BalFolk Tanzworkshop

13. Dezember - 19:00 bis 20:00 (2009)

Man kann auch ohne, aber mit Workshop macht es doppelt Spass. Wieder dem Stoplern. Tanzworkshop BalFolk Tänze für AnfängerInnen.  Mit Live Musik werden die grundlegenden BalFolk-Schritte eingetanzt.

Abendkasse:
Nur der Tanzworkshop :  € 3,-
Tanzworkshop+BalFolk:  € 9,-


Kroke - „Out of Sight“-Tour

24. November - 20:00 (2009)

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Kroke

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Kroke Live

„[…] so intensiv, als würde man dem offenen Herz des Klezmers beim Schlagen zusehen“ Rolling Stone

Wir haben sie nicht aus den Augen verloren! Es freut uns sehr, die drei Ausnahmemusiker aus Krakau endlich wieder in Marburg begrüßen zu dürfen. Ihre enorme Kreativität, aus den musikalischen Traditionen zu schöpfen und dabei wahrhaft außergewöhnlich Eigenes zu schaffen, ist ungebrochen. Nach gemeinsamen Projekten mit Nigel Kennedy, Edyta Geppert und dem vorläufigen Ende der mehrjährigen Zusammenarbeit mit dem Percussionisten Tomasz Grochot, sind sie auf dieser Tour erstmals seit Langem wieder in der ursprünglichen Besetzung unterwegs. Zurück zu den Wurzeln? Ein Stück weit schon. Der Verzicht auf die Kraft eines Schlagzeugs geht einher mit der Stärkung der anderen Instrumente: Kontrabass, Bratsche, Akkordeon rücken wieder mehr in den Fokus. Die im Sommer entstanden Aufnahmen für die neue CD „Out of Sight“ zeigen vertraute Seiten und neue Facetten dieses großartigen Trios. KROKE live zu erleben ist eine unvergessliche Erfahrung. Die Intensität und Spielfreude, mit der die drei Freunde dabei zu Werke gehen, ist äußerst ansteckend und füllt jeden Saal gleich mit dem Erklingen der ersten Töne bis in den letzten Winkel aus. Nicht versäumen!

Jerzy Bawol – Akkordeon
Tomasz Kukurba – Bratsche, Stimme
Tomasz Lato – Kontrabass

http://www.kroke.krakow.pl/ http://www.myspace.com/kroke1

Vorverkauf: 14,- (+ Geb.)
Abendkasse: 17,-

Veranstalter: FolkClub Marburg e.V.

Präsentiert von hr2-kultur

„[…] so intensiv, als würde man dem offenen Herz des Klezmers beim Schlagen zusehen“ Rolling Stone

Wir haben sie nicht aus den Augen verloren! Es freut uns sehr, die drei Ausnahmemusiker aus Krakau endlich wieder in Marburg begrüßen zu dürfen. Ihre enorme Kreativität, aus den musikalischen Traditionen zu schöpfen und dabei wahrhaft außergewöhnlich Eigenes zu schaffen, ist ungebrochen. Nach gemeinsamen Projekten mit Nigel Kennedy, Edyta Geppert und dem vorläufigen Ende der mehrjährigen Zusammenarbeit mit dem Percussionisten Tomasz Grochot, sind sie auf dieser Tour erstmals seit Langem wieder in der ursprünglichen Besetzung unterwegs. Zurück zu den Wurzeln? Ein Stück weit schon. Der Verzicht auf die Kraft eines Schlagzeugs geht einher mit der Stärkung der anderen Instrumente: Kontrabass, Bratsche, Akkordeon rücken wieder mehr in den Fokus. Die im Sommer entstanden Aufnahmen für die neue CD „Out of Sight“ zeigen vertraute Seiten und neue Facetten dieses großartigen Trios. KROKE live zu erleben ist eine unvergessliche Erfahrung. Die Intensität und Spielfreude, mit der die drei Freunde dabei zu Werke gehen, ist äußerst ansteckend und füllt jeden Saal gleich mit dem Erklingen der ersten Töne bis in den letzten Winkel aus. Nicht versäumen!

Jerzy Bawol – Akkordeon
Tomasz Kukurba – Bratsche, Stimme
Tomasz Lato – Kontrabass

www.kroke.krakow.pl

Vorverkauf: 14,- (+ Geb.)
Abendkasse: 17,-

Veranstalter: FolkClub Marburg e.V.


Emerald

20. November - 20:00 (2009)

Emerald

Die Band „EMERALD“ ist praktisch im Moment ihrer Neugründung (als Sextett) aus dem Stand in die oberste Riege der gehobenen „Irish-Music“-Szene in Deutschland aufgestiegen. Und das zu Recht: So erbringt EMERALD Spitzenleistungen in gleich zwei recht gegensätzlichen folkmusikalischen „Disziplinen“: das zeitgenössische Songwriting aus der Feder von Legenden wie Kate Wolf, Townes van Zandt, Ewan McColl, Jimmy McCarthy, Si Kahn etc. sowie klassische irische Folksongs einerseits, und die filigran-virtuose irische Instrumentalmusik auf höchstem heutigen Stand der lebendigen Tradition andererseits.

Wie es kommt, dass diese unterschiedlichen Genres im Programm von EMERALD zu einem organischen Ganzen verschmelzen, ist in der Entstehungsgeschichte der Band begründet: Der unermüdliche Fiddler und Sänger Michael Möllers, Urgestein der deutschen Irish-trad.-Bewegung der ersten Stunde, gründete in den 90er Jahren EMERALD als Duo mit der amerikanischen Sängerin und Profi-Musikerin Sue Sheehan.
Gleichzeitig war Möllers mit der führenden Jigs & Reels-Band „Dereelium“ unterwegs. Deren Gitarrist Rainer Köhler erweiterte Emerald damals gelegentlich schon zum Trio
Nachdem die anderen 4 Dereelium-Gründungsmitglieder sich in alle Winde zerstreut hatten, schnappten sich Möllers, Köhler & Sheehan drei weitere extrem routinierte Musiker und langjährige Session-Kollegen und erweiterten EMERALD zu einem Sextett, das die Lücke, die Dereelium hinterlassen hatte, mehr als ausfüllte.
Die drei weiteren Smaragde sind: die Flute-Spielerin Gabi Bode, die Bodhrán-Spielerin Astrid Heldmaier und Cornelius Bode an Gitarre, Gesang und Bass. Alle drei waren bereits z. T. jahrzehntelang in anderen Folkbands auf Deutschlands (und Indiens) Bühnen unterwegs (Gabi schon bei Dereelium), und sind es z. T. noch.
Diese nahtlose Einbindung neuer „alter Hasen“ konnte nur funktionieren, weil traditionelle irische Musik nur in zweiter Linie in festen Bands auf Konzertbühnen stattfindet, in erster Linie jedoch in der Kultur der „Sessions“, wo erfahrene Musiker sich formlos treffen und das riesige Repertoire alter und neuer Tunes dadurch lebendig halten, dass sie es in immer neuen Kombinationen wieder und wieder spielen, nur so zum Spaß.
Und die unbestrittene Hauptstadt der Irish Sessions in Deutschland ist nun mal EMERALDs Basislager Hannover.
Im August 2008 erschien EMERALDs Debutalbum „The Great Divide“ beim Label „LeiseLaut“ und heimste gleich großes Lob ein.

Gabi und Cornelius Bode sind auch Mitglieder der Scottish-Folk-Band „QuestWind“, und so kommt das Publikum in den Genuss, im Vorprogramm von EMERALD auch ein Viertelstündchen QuestWind in grosser Besetzung live zu hören zu bekommen!

s.a. http://www.emerald-music.de/

http://www.myspace.com/emeraldmusicde

Abendkasse: 10€


Harald Haugaard Trio - Dänischer Fiddle-Derwisch

8. November - 20:00 (2009)

Harald Haugaard Trio

Harald Haugaard Trio

Der „dänische Paganini“, so wird Harald Haugaard auch gerne genannt, und wem dieses Attribut auf den ersten Blick sehr gewagt erscheint, wird nach dem Konzert vielleicht doch drüber nachdenken, ob nicht ein Quentchen Wahrheit dran ist. Atemberaubend ist sein furioses Fiddlespiel allemal, wenn er scheinbar völlig entspannt und locker zu seinen halsbrecherischen, perfekten, aber nie glatten Soli ansetzt.
Gemeinsam mit dem Gitarristen Rasmus Zeeberg und dem Perkussionisten Sune Rahbek ist er aufgebrochen, virtuos und mit Spielwitz neue Wege zwischen Folk und Rock, Swing und Ballade zu erkunden. Haugaard ist Professor für traditionelle Musik im dänischen Odense, Abonnent auf den „Danish Music Award“, aber: „Folkmusik ist Tanzmusik: sie hat mit dem Körper zu tun, mit Sexualität, mit Groove“, lässt seine Agentur uns wissen…; nicht das uns das neu wäre, aber wir lassen uns gern von Harald Haugaard daran erinnern!

Vorverkauf: 9,-  (+ Geb.)
Abendkasse: 11,-

s.a.:

Folker: Artikel über Harald Haugaard Trio

MySpace: http://www.myspace.com/haraldhdk


BalFolk Tanzkurs an der Uni-Marburg

14. Oktober - 21:00 (2009)

Dies ist zwar keine Folkclub-Veranstaltung aber trotzdem gut: Beim Uni-Sport in Marburg gibt es ab dem 14.10. jede Woche Mittwochs von  21:00- 22:30 die einmalige Gelegenheit, die BalFolk Tänze von der Pike auf zu erlernen. Tanzmeisterin Heike Luu gehört nicht nur seit vielen Jahren zu den besten Balfolk-Tänzerinnen Europas sondern sie ist auch eine begnadete Vermittlerin von Tanzfreude und Tanzkönnen. Eine Herzensangelgenheit.

Es wird vor allem um die Tänze zu zweit in der Bal Folk-Tradition gehen: Mazurka, Schottish, Rondeaux, Bourrée, Vals. Dazu kommen auch noch andere Tänze, für die man kein Gegenüber braucht.

Zum Jahresende 2009 hin planen wir vom Folkclub einen passenden Balfolk im KFZ, wo man die erlernten Tänze direkt bei Live-Musik ausprobieren kann.

Anmelden kann man sich hier beim Uni-Sport Marburg, die Kurse sind auch für Nicht-Uni-Mitglieder offen. Der Kurs geht bis Februar 2010.


FÄLLT AUS: Zeina - BalFolk auf Baskisch

20. September - 20:00 (2009)

Zeina - BalFolk auf Baskisch

Zeina

Leider muss der BalFolk mit Zeina ausfallen. Schade. Damit ihr nicht allzu traurig seid, wird es am gleichen Termin einen Ersatz-BalFolk (s.u.) geben!

Ungewöhnliche Geburt für eine Band: Zeina hat sich 2008 um die Tanzlehrerin und Choreographin Aniez Perez formiert.  Nach diversen Ausbildungen und Projekten im traditionellen und Bühnentanz hat diese sich mit Zeina ein Herzensanliegen erfüllt, um wenig beachtete Tanztraditionen einem breiteren Publikum zu vermitteln. Neben dem Repertoire ihrer baskischen Heimat (z.B. der Fandango) sind dies v.a. italienische und französische Tänze, die sie auch in Marburg im Gepäck haben wird. Ebenso illuster sind die musikalischen Biographien der Musiker, die Aniez um sich geschart hat. Neben einer tiefen Verwurzelung im Instrumentarium, Musik und Tanz des Baskenlandes tauchen z.B. Rock, Funk oder Punk als musikalische Durchgangsstationen der Bandmitglieder auf. Entsprechend erfrischend ist ihre Auffassung von traditioneller Musik, die sie in jedem Fall mit immenser Spielfreude und großer Lust am Tanzkick machen. Eine Teilnahme am Tanzworkshop (s.o.) lohnt sich deshalb sicher, ist aber nicht die notwendige „Eintrittskarte“ für den Abend.

Aniez Perez : Tanz
Maddalena Luzzi : Diatonisches Akkordeon, Gesang
Xan Errotabehere : Flöten, Gesang
J-Lou Corrihons : Gitarre, Gesang
Benat Zozaya : Bassgitarre, Gesang
J-Michel Béréau : Perkussion, Gesang

s.a. Workshop Baskische und Bal Folk-Tänze mit Zeina

MySpace: http://www.myspace.com/zeinataldea

Abendkasse: 9,- ; ermäßigt 7,-


FÄLLT AUS: Workshop Baskische und Bal Folk-Tänze mit Zeina

20. September - 20:00 bis 23:00 (2009)

um Entteuschungen vorzubeugen - dass im Workshop Fandango geziegt wird, kann nicht versprochen werden

Fandango beim Grand Bal de l'Europe - Ob im Workshop Fandango gezeigt wird ?

Leider kann der Workshop nicht stattfinden, da Zeina nicht kommt. Daher gibt es am Abend auch nicht Zeina, aber dafür einen Ersatz-Bal-Folk, s.u..

Wer eine solch außergewöhnliche Tanzlehrerin zu Gast hat, sollte es natürlich nicht versäumen, einen Workshop mit ihr anzubieten. Mit einem Lächeln, Leichtigkeit und didaktischem Geschick wird uns Aniez Perez mit ihrem Tanzuniversum bekannt machen. Der Schwerpunkt wird auf Tänzen aus dem Baskenland liegen, je nach Interesse und/oder Vorkenntnissen der Teilnehmer werden aber auch Ausflüge in andere Bereiche des europäischen Tanzes (der Folktanz- oder Bal Folk-Musik) in verschiedenen Schwierigkeitsgraden auf dem Programm stehen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

s.a. Zeina – BalFolk auf Baskisch

MySpace:

http://www.myspace.com/aniezperez

http://www.myspace.com/zeinataldea

Tageskasse: 15,-


Ersatz-BalFolk

20. September - 19:59 (2009)

Uli_Thomas_Frosch_nachts_250Die FolkTanzNacht des Folk Club Marburg!
Wer sich für Sonntag schon auf einen BalFolk gefreut hat, soll nicht entteuscht werden. Es wird nicht allzu baskisch werden – aber wer den BalFolk liebt sollte auf seine Kosten kommen. Exclusiv konnten wir in letzter Sekunde noch die berühmten BalFolk-Bands engagieren:

  • Die Zwei Die_Zwei_wassdas_170
    • Klarinette: Eckart Dähnert
    • Gitarre: Michael Müller
  • Uli + Thomas
    • Akkordeon: Uli Alles
    • Klarinette, Drehleier: Thomas Raisch
  • Jens + Heike polar_accordeon
    • Gitarre: Jens Kaufmann
    • Akkordeon: Heike Kollmar

Folksession - So. 19.7. ???

19. Juli - 17:00 bis 20:00 (2009)

UPDATE: Der Elefant ist krank! Und damit ist unser liebstes Sessionlokal leider momentan geschlossen. Ob die Session doch noch stattfinden kann erfahrt Ihr auf der Website des Elefanten: http://www.blauer-elefant-marburg.de/ (Text auf der linken Seite sagt Krankheit an).

Am Sonntag, den 19.7. steigt von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr im Blauen Elefanten in der Frankfurter Str. 36 die nächste FOLKSESSION!
Auf dem Programm steht europäische Folktanzmusik, wie sie auch auf den FolkClub-Balfolks Verwendung findet – gerade Anfänger sind willkommen und mehr als nur gern gesehen!!!!!


New Hot Klezmer - Yale Strom & Hot Pstromi

27. Juni - 20:00 (2009)

FolkClub-Klezmer-Event mit Konzert, Film & Workshop!

Yale Strom + Peter Stan

Yale Strom + Peter Stan

Yale Strom wurde weltberühmt als Musiker, Buchautor, Filmemacher und als Erforscher der jüdischen Kultur in Europa. Bei seinen Auftritten schafft er es, sein fundiertes und vielseitiges Wissen mit seiner hohen Spielkultur und Spielfreude höchst lebendig und eindringlich zu gestalten. Klezmer ist bei Yale Strom im ursprünglichen Sinne lebendige Musik zu Feiern, Träumen oder Trauern. Seine Konzerte sind nicht zuletzt ein emotionales Erlebnis, wie man sich bereits bei seinen bisherigen umjubelten Auftritten im KFZ überzeugen konnte.
Wie letztes Jahr wird er dabei von dem virtuosen Roma-Akkordeonisten Peter Stan begleitet, der als der beste Akkordeonspieler New Yorks gilt. Verstärkt werden die beiden von der Sängerin

Elizabeth Schwartz

Elizabeth Schwartz

Elizabeth Schwartz, die aufgrund ihrer leidenschaftlichen Stimme bereits als „Piaf des jiddischen Liedes“ bezeichnet wurde. Sie hat sich auf den rumänischen Klezmer spezialisiert und tourte bereits mit der berühmten ungarischen Gruppe Muzsikas.

Vor dem Konzert (Beginn 20.00 Uhr) zeigt Yale Strom noch seinen 30-minütigen Film „A Great Day on Eldridge Street“ von 2007, in dem er ein bis dahin nicht dagewesenens Treffen von über 100 Klezmermusikern aus aller Welt dokumentiert.

„Durch seine Kunst hat Strom seine geistigen Klezmervorfahren wieder zum Leben erweckt.“ (Time Magazine)

Wer selbst Klezmer-Musik machen möchte, sollte diese einmalige Gelegenheit nicht verpassen und sich auf jeden Fall bei dem Klezmer-Workshop (s.o.) anmelden!

Vorverkauf: € 9,-  (+ Geb.)
Abendkasse: € 11,-

s.a. http://www.yalestrom.com/

und http://en.wikipedia.org/wiki/Yale_Strom


Klezmer Workshop - Elizabeth Schwartz, Peter Stan und Yale Strom

27. Juni - 13:00 bis 16:00 (2009)

Klezmer-Workshop für Gesang, Violine und Akkordeon und andere Instrumente

Zum ersten Mal bietet der FolkClub Marburg einen dreistündigen Klezmer-Workshop mit drei hochkarätigen Musikern aus New York an. In der ersten Hälfte des Workshops werden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt: eine beschäftigt sich unter Anleitung von Peter Stan (Akkordeon) mit Begleitung und Rhythmus und ist besonders für Akkordeonspieler, Gitaristen, Bassisten, Bratschisten, u.ä. geeignet.
Elizabeth Schwartz gibt derweil einen Workshop zu jiddischem Gesang und Vokalimprovisation, während Yale Strom seine Teilnehmer in Melodiespiel und Improvisation unterrichtet (Violine, Klarinette, Flöte, Saxophon, etc.).
Im zweiten Teil des Workshops werfen die drei Gruppen all das zusammen, was sie bis dahin gelernt haben und üben unter der Anleitung ihrer drei Lehrer das Ensemblespiel.

Klezmer-Workshop: € 20,-
NUR VORANMELDUNG! (Anmeldungs-Mail an: email hidden; JavaScript is required)

Geänderte Anfangszeit: Beginn 13:00 Uhr


Hotel Palindrone - Bal Folk

19. Juni - 20:00 (2009)

Hotel PalindroneMan kann sie nicht nur in Portugal, Malaysia oder in Belgien auf einem der berühmten Boom-Bälle sehen, sondern auch beim Folk Club Marburg! Eine der innovativsten Bal-Folk-Bands der letzten Jahre. Sie spielen ihre höchsteigene Mischung und bewegen damit die Massen!

Im Gepäck:zentral-französisch-bretonisches Bal-Folk-Repertoire sowie Musik aus dem Ostalpenraum und Eigenkompositionen. Es erwartet euch Tanzspaß mit österreichischem Groove. Vom beliebten AnDro über Bourrée, Polska und Schleuniger bis zu Zwiefachen ist alles dabei. Und wer noch nie die Gelegenheit hatte, zu einem gejodelten Walzer zu tanzen, kann es sich hier endlich mal gönnen.

Ganz viele Tänze können einfach so mitgetanzt werden. Rein ins Vergnügen! Bei den anderen, wunderlichen Tänzen: zuschauen, genießen, jemand fragen, der es kann – und  zum nächsten Tanz-Workshop des Folk Club kommen!Hotel Palindrone Live

Albin Paulus – Dudelsäcke, Klarinette, Maultrommel, Schalmeien, Flöten, Gesang, Jodeln
John Morrissey – Mandola, Chitarra battente, Gesang

Peter Natterer – E-Baß, Tenorsaxophon, Klavier
Stephan Steiner – Geige, Oktavgeige, diat. Akkordeon, Drehleier, Nyckelharpa

s.a. http://www.hotelpalindrone.com

http://www.myspace.com/hotelpalindrone

Eintritt: 9,- € (ermässigt 7,-€)

18:30-20:00 Jodeln mit Albin (Jodel-Workshop)

„…da hat man was Eigenes“. Und das macht ganz viel Spaß! Man muß dafür überhaupt nicht singen können und braucht auch keinerlei Vorbildung. Nur eine Stimme muß man mitbringen. Und der schöne Albin macht diesen Kurs so fundiert und prima didaktisch, dass man in Zukunft nicht mehr unter der Dusche singen, sondern jodeln möchte.
Ihr erfahrt nicht nur, was das eigentlich ist, das Jodeln, sondern außerdem, wie man sich bei ausländischen Kühen interessant macht. Macht euer Jodel-Diplom im Folk Club!

Abendkasse: 6,-€


Internationales Jubiläumskonzert der Vielsaitigen

14. Juni - 20:00 (2009)

Marburgs einzigartiges Konzert in Sachen Harfe mit Uschi Laar (D), Maeve Gilchrist (USA), Rachel Hair (GB) und Anne Kox-Schindelin (D)

Auch in diesem Jahr spielt wieder die Creme der internationalen Harfenszene zum Abschluss des Harfentreffens  in Marburg:

Maeve Gilchrist

Maeve Gilchrist

Maeve Gilchrist vertritt in diesem Jahr die Sparte der Jazzharfe. Die in Nordamerika lebende Schottin gilt als kommender Star am Jazzhimmel und hat mit ihrem Quartett schon mehr als einen New Yorker Club zum Kochen gebracht. Ihre Musik ist natürlich vom Jazz geprägt, aber auch von der traditionellen Musik ihrer Heimat Schottland. Als Kind lernte sie Klavier, bevor sie die Clarsach (keltische Harfe) für sich entdeckte. Mit 17 Jahren wechselte sie an das Berklee College of Music in Boston, um Jazzgesang zu studieren.
Inzwischen lebt Maeve Gilchrist in New York. Mit ihrer Gruppe »The Maeve Gilchrist Trio« (Harfe, Bass, Perkussion) verbindet sie ihre schottischen Wurzeln und den Jazz mit lateinamerikanischen Rhythmen.

Anne Kox Schindelin

Anne Kox-Schindelin

Die Vielseitigkeit der Harfe fasziniert die Harfenistin Anne Kox-Schindelin seit ihrem elften Lebensjahr. Nie wird es ihr auf den 47 Saiten langweilig – sie erforscht die verschiedensten Stile, die auf diesem altehrwürdigen Instrument erklingen können – ob nun Tango, Blues, Musik aus Südamerika oder dem Orient oder Stücke aus solch unterschiedlichen Ländern wie Frankreich, Spanien, Russland und Israel. Ihre lockere Herangehensweise an die Harfe, gepaart mit einer fundierten Ausbildung, machen sie zu einer beliebten Lehrerin und Dozentin.

Rachel Hair

Rachel Hair

Rachel Hair kommt aus den schottischen Highlands und gilt als »eine der innovativsten jungen Musikerinnen der letzten Jahre«. In ihrem ganz eigenen Stil mischen sich die musikalischen Einflüsse aus ihrer Heimat, irische Musik sowie Begegnungen mit Jazz-, Rock-, und klassischen Musikern während ihres Studiums. Solo und mit ihrem Trio aus Harfe, Gitarre und Bass tourt sie durch ganz Europa.
Sie war bereits auf vielen Festivals zu Gast, unter anderem auf dem Edinburgh International Harp Festival, den Keltischen Tagen am Bodensee und den Celtic Connections in Glasgow.

Uschi Laar

Uschi Laar

Uschi Laar ist seit 26 Jahren mit verschiedenen Formationen auf internationalen Bühnen unterwegs. Ihr musikalisches Schaffen als Komponistin und Harfenistin ist breitgefächert und kulturübergreifend. Die Bayerin mit dem südamerikanischen Groove zeichnet sich gerade durch ihr kraftvolles und rhythmisches Spiel aus.
In ihren Kompositionen finden sich Einflüsse aus dem Orient, dem Balkan, aus Südamerika und Afrika. Weitere wichtige Impulse erhielt sie aus dem Jazz und der zeitgenössischen Musik.
Neben ihrer Konzerttätigkeit schreibt sie Filmmusiken, hält Masterclass-Kurse und Fortbildungen vor allem im europäischen Raum. Seit 1993 ist sie Leiterin und Gründerin des jährlich stattfindenden Süddeutschen Harfenfestivals.

Ob wir uns an genau diese Programmfolge halten können, steht wie immer genauso wenig fest, wie, wer als fünfter Programmpunkt den Abend komplettieren wird – fest steht nur, dass es wieder ein einmaliges Konzert wird!

Vorverkauf:  € 10,-  (+ Geb.)
Abendkasse: € 13,-
Harfenfestival Kombi Ticket 20,00 €
für das Harfenkonzert am 10.06.09 in der Friedberger Burgkirche um 20.00 Uhr  + Das Harfenkonzert am 14.06. im KFZ nur unter email hidden; JavaScript is required oder Telefonisch zu bestellen 06031-772969 bei Peter Seitz


Kocani Orchestra

9. Juni - 20:00 (2009)

Kocani Orkestar

Kocani Orkestar

Wow. Wie das Photo, so die Musik. Hier gibt es mehr zum reinhören: http://www.myspace.com/kocaniorkestar


Bruno Le Tron + Eric Montbel - BalFolk

19. April - 20:00 (2009)

Eric Montbel

Eric Montbel

Bruno Le Tron

Bruno Le Tron

“V’là le printemps!“ Woran merkt man im KFZ, dass es Frühjahr wird? Richtig! Bruno Le Tron kommt!

Was man in der Bretagne Fest Noz oder neuerdings in Benelux Boom Bal nennt, ist seit etlichen Jahren schon unter französischen Bezeichnung Bal Folk  fester Bestandteil der deutschen Folklandschaft. Die Tanznächte im KFZ sind dabei überregional bekannt für ihre ansteckende Atmosphäre und ihre erstklassige Auswahl an Musikern und Bands. So auch an diesem Abend.
Wer einen seiner letzten Auftritte erlebt hat, der wird bestätigen können, dass Bruno Le Tron wie kein Zweiter den bretonisch-französischen Dancefloor zum Pulsieren bringt. Und wer noch immer Akkordeon-Orchester oder sonstwie Schifferklavier-traumatisiert ist und das erstaunliche Revival dieses Allround-Instruments in den letzten Jahren versäumt hat, denen sei gesagt: Bruno Le Tron ist Euer Mann.

Als Duo-Partner präsentiert er uns mit Eric Montbel auch diesmal wieder ein neues Gesicht. Eric Montbel ist einer der besten zeitgenössischen Dudelsackspieler in Frankreich  und spielt u.a. mit Bruno Le Tron in den Bands Topanga und Vertigo.

Die Frühlings-Folktanznacht ist ein alljährliches Highlight des FolkClub Marburg und wer immer schon mal französische und andere europäische Tänze tanzen wollte, der sollte sich diesen Abend nicht entgehen lassen, zumal man auch nicht extra einen Tanzpartner mitbringen muss. Also ab in’s KFZ am 19.4. !

Abendkasse: 9,- ; erm. 7,-


Svanevit

22. März - 20:00 (2009)

Zeitreise ins Mittelalter Schwedens – präsentiert von einer der virtuosesten Folkbands Skandinaviens

„Sven Svanevit han rider sig den vägen fram …“ – so beginnt die mittelalterliche Ballade, nach dessen Protagonisten die schwedische Folkband Svanevit sich benannt hat. Die Reise des Ritters ist gespickt mit folgenschweren Entscheidungen und abenteuerlichen Wegen. In märchenhafter Weise erleben wir eine Musik mit mittelalterlichem Klangbild, die mit einer zur Nachdenklichkeit stimmenden Energie wie auch mit sprudelnder Spielfreude erschaffen wurde.

Spielerisch – wie sich das gehört – präsentieren die vier MusikerInnen dem Publikum ein kontrastreiches Programm. Drei der Musiker sind Riksspelman in Schweden – das ist ein dazulande akademischer Titel! – Feine Töne und Stimmungen kommen gleichermaßen zum Zug wie Energisch-Tänzerisches. Der Gesang verschmilzt mit den Klängen mittelalterlicher Instrumente zu einer Einheit, in der die traditionellen Weisen sich homogen mit neu komponiertem Material mischen.

Anders Larsson führt die Zuhörer mit seinem Gesang auf eine dramatische und ereignisreiche Wanderung. Erik Ask-Upmark lässt wehmütige und tänzerische Töne aus der Säckpipa, dem schwedischen Dudelsack, und aus der Harfe erklingen. Ihnen zur Seite musizieren Maria Larsson mit ihrem herrlichen Geigenspiel und Anna Rynefors mit den zauberhaften Klängen der Nyckelharpa. Die Musik dieser Instrumente und der Gesang, gepaart mit enormer Spielfreude sind Merkmale der Gruppe Svanevit.

Vorverkauf: 10,00€ ,-  (+ Geb.)
Abendkasse: 12,00€ ,-


Das Blaue Einhorn

15. Februar - 20:00 (2009)

… ein einzigartiges Repertoire an traditionellen Liedern, Chansons, Balkan- und Klezmertänzen, Romaliedern, jiddischen Liedern, griechischem Rembetiko, argentinischen Tango, portugiesischen Fado, Balladen und russischen Romanzen, das für Das Blaue Einhorn so typisch ist.

Mit Gesang, Akkordeon, Geige, Gitarre, Kontrabass und ergänzenden spezifischen Instrumenten u.a. Chalumeau, Trompete, Cello, Bratsche, Tuba, Posaune und thüringischer Waldzither erzählt Das Blaue Einhorn seine Geschichten, die von Liebe und Schmerz, Sehnsucht und Schönheit, Leben und Tod oder, wie im in seinem jüngsten Programm, vom Halten und Lassen handeln.

s.a. http://www.dasblaueeinhorn.de/


The Marburg Medicine Show

8. Februar - 20:00 (2009)

Kein Country für alte Männer!!

Die Musiker der Marburg Medicine Show sind allesamt waschechte Hillbillies aus Hessen, Niedersachsen und Frankreich. Im Februar reiten sie mit ihrer Mischung aus amerikanischer Old-Time-Musik, Country-Blues, Cajun aus Louisiana, sowie einigen Spurenelementen von Bluegrass ins KFZ. Sie singen Lieder und Balladen vom dunklen, alten Amerika, welche sie zum Teil von alten, kratzigen Schellackplatten oder schratigen Feldaufnahmen gelernt haben – kernige Musik, die geradezu aus der Erde zu kommen scheint. Und wenn es gerade niemanden auffällt, dann haben diese Jungs auch keine Skrupel, wenn es darum geht, alte Jazzstücke, afrikanische Instrumentals aus den
30ern, Schmalzwalzer, gut abgehangenen Country oder zeitgenössische Stücke von Tom Waits oder Emmylou Harris in ihrem Repertoire zu verstecken.

Die alten amerikanischen Medicine Shows waren nebenbei erwähnt bunte Nummernrevues mit viel Musik, in deren Pausen allerlei zweifelhafte Wunderheilmittel verkauft wurden. Etliche berühmte Old-Time- und Bluesmusiker der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verdienten zeitweise ihren Lebensunterhalt als Musiker in diesen Shows.

Noch nicht überzeugt? Kommen Sie zur Marburg Medicine Show – auch Ihnen kann geholfen werden!

The Marburg Medicine Show:

  • Jens Kaufmann – Banjo, Gitarre, English Concertina, Mundharmonika, Gesang
  • Bernard Poulelaouen – Gitarre, Autoharp, Gesang
  • Walther Jochen – Gitarre, Gesang
  • Joachim Tornau – Violine, Mandoline

Special Apperance:
Eckart Dähnert – Klarinette, Mundharmonika & Michael Müller – Kontrabass

Vorverkauf: ,-  (+ Geb.) – kein Vorverkauf
Abendkasse: 7,- / 5,- erm.

s.a.  MySpace


Bal Folk

25. Januar - 20:00 (2009)

– Die FolkTanzNacht des Folk Club Marburg –

Fridtjof Nansen wusste genau, warum er auf seine Polar-Expeditionen nicht nur haufenweise Bücher und Schokolade, sondern auch Instrumente wie Geige und Akkordeon mitnahm. Auch dem harten (wenn auch nicht gerade polaren) Marburger Winter lässt sich am Besten mit einer heißen Folktanznacht trotzen. Wir wissen zwar nicht, was für Tänze die sympathischen jungen Männer auf dem Foto an Bord getanzt haben – bei uns wird neben diversen westeuropäischen Ketten- und Paartänzen sicher auch die eine oder andere „polare“ Polska dabei sein.
Zum Glück haben wir etwas mehr Platz im KFZ als an Bord der „Fram“, so werden gleich mehrere Marburger Bands, u. a. „Die Zwei“, mit Klarinette, Dudelsack, Drehleier, Gitarre, Melodeon, Harfe usw. ans Werk gehen, sodass es ein langer Abend werden kann, der einem mehr als nur das Herz wärmt.

Für Neugierige gibt es vorher 16.30-19.30 Uhr einen Einsteigerworkshop.

Balfolk. Da bleibt kein Fuß am Boden.

Duo Wildwuchs: Es kumpt ain schiff geladen

21. Dezember - 20:00 (2008)

Weihnachtliche Musik aus dem Mittelalter

Sys wilekommen, heire kerst“ singen die Musiker von „Wildwuchs“.
Keiner würde vermuten, dass sie deutsch singen. „Sei uns willkommen Jesus Christus“, heißt es übersetzt. Vermutlich ist es das älteste, mehrstimmig überlieferte Weihnachtslied in deutscher Sprache. Es stammt aus dem 11. Jahrhundert.
Mit allerlei anderen mittelalterlichen Weihnachtsliedern werden Thomas Zeuner und Tobias Witzlau, so heißen die beiden von „Wildwuchs“, mit einem Gastmusiker, Knud Seckel, auf das Fest einstimmen.
Drehleier, Dudelsack, Schalmei, Cister und Gesang werden Sie in die Klangwelt des Mittelalters und der Renaissance entführen. Wundern Sie sich also nicht, wenn bekannte Lieder plötzlich anders klingen, als Sie es gewohnt sind, archaischer, herber,….
Mit ihrem historischen Liedgut werden die Musikanten wohl auch den letzten „Weihnachtsmuffel“ überzeugen. Denn das Programm wird ein willkommener Kontrast zum Weihnachtstrubel in den Einkaufsstraßen sein.
Das Duo nennt sich „Wildwuchs“ weil sich ihre „wildgewachsene“ Musik deutlich von den volkstümlichen Weisen des Musikantenstadel abhebt. Es sind die sinnlichen Laute, durch die der Gedanke der Weihnacht klarer und fassbarer herausgearbeitet wird. Fernab von Pomp und Kommerz klingen die Botschaften herüber.

Eintritt: 10,- € / 8,- € (ermäßigt)

Flyer zum download: kfz-wildwuchs-weihnachtskonzert-211208(pdf)


Klangwelten Festival 2008

17. Dezember - 20:00 (2008)

22. Festival der Welt-Musik: Ein Dialog der Kulturen

Das Konzertprogramm spannt einen weiten Bogen der Klänge: Die musikalische Expeditions-Reise durch 3 Kontinente und 6 Kulturen führt von den archaisch-schamanischen Urklängen der mongolischen Steppenreiter über pulsierende ostafrikanische Frauen-Trommeln, eindringliche Balkanmelodien und westafrikanischen Kora-Swing – bis hin zu der funkelnden Klangwelt des Harfenmeisters Oppermann. Es ist eine bewährte Mischung bekannter Gesichter – in diesem Jahr von Musikern, die sich seit Jahren kennen, und die die Publikumslieblinge der vergangenen Jahr waren – sowie einem neuen Gast.

s.a. http://www.hessen-szene.de/zentren/programm.php5?gid=10&id=24371

Vorverkauf: € 15,- (+ Geb.)

Eintritt: 18,- €

Veranstalter: kfz, Kammermusik Marburg e.V. & FolkClub Marburg

Ort: Stadthalle Marburg , Biegenstraße, 35037 Marburg


Malinky

23. November - 20:00 (2008)

Scotlands finest song quintet! Was kann man mehr dazu sagen? Im Folkclub.

http://www.malinky.com

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Phönix - BalFolk

22. November - 20:00 (2008)


Was vor 18 Jahren mit traditioneller Tanzmusik auf dänischen Festivals begann hat sich zu tanzvollen Eigenkompositionen für internationale Tanzböden entwickelt. Phønix arrangiert zudem traditionelle Stücke auf andere Art: es ist purer Spaß den „Wolfrabenhasen“ in neuem Gewand und vor allem auf Dänisch zu hören. Nicht lachen, wenn das erste Stück mit Gesang kommt! (Schweden und Norweger sind sich ja schon einig, dass Dänisch eigentlich keine ernst zu nehmende Sprache ist…)
Im Tanzgepäck hat Phønix neben Walzern und Schottischen aller Geschmacksrichtungen auch Stücke, auf die man eine Feld-Wald-und-Wiesen-Polska tanzen kann. Auch das Bal Folk-Repertiore ist in Dänemark nicht ganz unbekannt. Freuen wir uns auf swingende Bauern und Raben beim Ost-West-Walzer die auf nordischem Eis schweben.

Tanzwokrshop 16:30-19:30:

Wie und was tanze ich zur Musik von Phønix?!
Für neugierige Neulinge auf dem Tanzboden genau so wie für alte Hasen: Grundlagen, Tipps und neue Tricks für das Überleben beim Tanzabend sowie für den ultimativen nordischen Flirt zu skandinavischer Weltmusik. Tanzpartner/in nicht erforderlich. Darf man aber mitbringen.
(Ulli Alles, (diaton. Accordeon) und Heike Luu (Tanz) )


Yves Leblanc - Bretagne pur

2. November - 20:30 (2008)

Yves Leblanc

Man muss ihn erlebt haben. Zwar könnte man all seine Meriten aufzählen, als Multiinstrumentalist, Tanzlehrer, Lehrer von Tanzlehrern, Autor etc. etc., doch was einen Abend mit Yves Leblanc unvergesslich macht ist seine Persönlichkeit. Wer Yves letztem Gastspiel im KfZ beigewohnt hat, wird sich noch gut an seinen spitzbübischen Humor, seine Entertainerqualitäten und die Echtheit erinnern, mit der er das Publikum für die Musik und Tänze seiner bretonischen Heimat begeistert. Dabei vereint dieser stämmige Herr im besten Alter den leichtfüßigen Tänzer und virtuosen Akkordeonisten, den zarten Barden und rustikalen Klarinettisten auf unnachahmliche Weise.

Nach dem Duo-Auftritt vor zwei Jahren gibt es dieses mal einen Abend Yves Leblanc pur, an dem es neben dem tradtionellen Repertoire an bretonischer Musik auch besonders viel von Yves Eigenkopositionen zu hören geben wird.

Da man wohl kaum einen berufeneren Vermittler bretonischer Tänze gewinnen kann, beginnen wir den Abend für alle Neugierigen mit einem Schnupperworkshop.

Workshop: 19:30 Uhr

s.a: http://www.yves-leblanc.com


Broom Bezzums

19. Oktober - 20:00 (2008)

Broom Bezzums Photo

Broom Bezzums ist ein unglaublich spannendes Folkduo, das sich innerhalb kurzer Zeit beiderseits des Kanals eine schnell wachsende Fangemeinde erspielt hat. Die zwei sympathischen jungen Engländer müssten eigentlich mit ihren Köpfen in den Wolken stecken. Denn schon die Grundlage ihres Erfolges ist ganz weit oben angesiedelt: Es ist die hohe Güte ihres musikalischen Schaffens. „Outstanding“ schrieb das renommierte fRoots-Magazin über Andrew Cadies Songwriter-Qualitäten.

Im Repertoire der Bezzums treffen traditionelle Songs und Tunes aus England, Schottland und Irland auf traditionsinspirierte Eigenkompositionen, ohne dass da ein Bruch zu spüren wäre. Ein Schweizer Rezensent schrieb ganz richtig: „Die beiden spielen ihre Musik nicht nur, sie leben sie.“

Andrew hat Folk studiert – was in England schlicht und ergreifend: möglich ist. Dass er mit Kathryn Tickell die angesehenste Musikerin seiner Heimatregion Northumberland zur Lehrerin hatte – ein Glücksfall. So beherrscht er nun die Fiddle, die hohe Kunst des Fiddle-Singings, die Gitarre und die Northumbrian Pipes – soweit sich dieses Instrument beherrschen lässt. Mark hingegen kommt aus „The Black Country“ in Mittelengland und auch sonst aus einer ganz anderen Ecke: Er hat als psychedelic punk drummer begonnen und über Gitarre, Mandoline und Flutes den Weg zu den Folk-Wurzeln gefunden.

Das Projekt Broom Bezzums ist gleichermaßen anspruchsvoll wie unterhaltsam – eine seltene Kombination. Die beiden nehmen ihre Musik ernst, nicht aber sich selbst. Schlagfertig sind die zwei, wenn sie ihre Songs präsentieren, geradezu frech. Eine große Show, weitaus druckvoller, als man es erwarten würde, wenn da „nur“ ein Duo auf der Bühne steht. Die Überraschung ist groß: „Sounds like a band“. Ihre Moderationen in „broken German“ wirken, nein, sie sind spontan und locker; als witzige „naive speakers“ schaffen sie eine Atmosphäre, die das Publikum begeistert. Ihre Fangemeinde wächst weiter – wo immer sie auch spielen. In Marburg gibt es schon eine, noch bevor sie je hier waren!

Zwei herausragende Vertreter der ganz jungen Folkmusiker-Generation aus England, dem Land, in dem die Folk-Club Idee geboren wurde, kommen in einen der ältesten FolkClubs Deutschlands!

http://www.broombezzums.de/
http://www.myspace.com/broombezzums


Tanzwochenende - Halling Valdesspringar BalFolk (Marburg)

12. September bis 14. September (2008)

Kein Fokclub-Event

Einmalige Workshops, normalerweise muss man dafür ein paar tausend Kilometer fahren! Zwar kein Folkclub-Event, aber trotzdem einsame Spitze.

Im Überblick:

  • Freitag, 18:30: Tanzworkshop Halling
  • Freitag, 21:15: Musik und Tanz mit Henning Andersson (Norwegen) + Spielliste
  • Samstag, 10:30-18:00: Tanzworkshop Valdesspringar (für Fortgeschrittene)
  • Samstag, 20:00: BalFolk mit Henning Andersson (Norwegen, Valdesspringar), Anton Schneider (Norwegen, Halling) und Die Zwei (Marburg, Ratte Böllje)
  • Sonntag, 10:30-15:30: Tanzworkshop Valdesspringar (Fortsetzung)
  • Sonntag, 16:00-19:00: Musik-Kurs Norwegisch mit Henning Anderssons (Flyer Muskikkurs)

Alles weitere findet man im Flyer. Für die Tanzworshops muss man sich vorher anmelden – zu Tanzabend und BalFolk kann man auch spontan erscheinen!


Trio Mio in Bad Vilbel (Folkclub Frankfurt)

14. Juni - 19:00 (2008)

Trio Mio spielen am 14.6. in Bad Vilbel bei Frankfurt. Am 16.5. haben sie bei uns in Marburg ein erstklassiges Konzert gegeben – getanzt wurde natürlich auch. Und da es so schön war und Frankfurt gar nicht so weit ist, fahren einige auch noch dorthin. Von Trio Mio kann man nicht genug bekommen – live sogar besser als die Videos auf ihrer Homepage oder bei YouTube. Ich geh hin.

Genaueres zum Ort gibts im Flyer (pdf) oder beim Folkclub Frankfurt.


DAZKARIEH

29. April - 20:00 (2008)

KONZERT in der Reihe Global Players – Neuer portugiesischer Folk(-Rock) – DAZKARIEH (Portugal)

Dazkarieh Bandfoto DAZKARIEH begannen ihre musikalische Reise im Jahre 1999. Das Quartett ist in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich: Da, wo andere Musiker sich fremder Sounds bedienen, haben Dazkarieh einfach Instrumente fremder Länder in ihre Musik integriert. Zu ihrer Tradition gehört der Dudelsack, aber die griechische Bouzouki und vor allem die schwedische Nyckelharpa findet man kaum in der portugiesischen Musik.

Auffällig auch, dass sich keine Spur von Fado in der Musik findet – dafür aber Elemente der reichhaltigen Volksmusik Portugals. Auf deren Basis entwickeln die vier Musiker einen sehr dichten, kraftvollen Klang, den man als akustischen Folk-Rock bezeichnen könnte. Und über allem strahlt die Stimme von Joana Negrão, die mit großem Charme das Publikum mit traditionellen und selbst geschriebenen Songs verzaubert.

Besetzung:
  • Vasco Ribeiro Casais: Nyckelharpa, griechische Bouzouki, portugiesische und galicische Dudelsäcke, Flöte
  • Luís Peixoto: Irish Bouzouki, Mandoline
  • Joana Negrão: Gesang, Perkussion
  • Baltazar Molina: Cajon, Tar, Darabuka und Riqq


Vorverkauf: € 9,- (+ Geb.)

Eintritt: Abendkasse: 12,- €

Veranstalter: FolkClub Marburg & KFZ

Ort: KFZ, Schulstr. 6, 35037 Marburg

http://www.dazkarieh.com

Hörprobe: http://profile.myspace.com/dazkarieh

Sponsor: Projektreihe „Kultur im Fluss“, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

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(per Post oder print@home)

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