Month: Dezember 2014

250. Marburger Abend

22. März 2015
20:00

Stuhl mit Gitarre im SpotlichtDer Marburger Abend feiert sein 250. Jubiläum

Zum 250. Mal heißt es am 22. März im KFZ „Freie Bühne, freier Eintritt“.

Am 10. Juli 1977 öffnete der Marburger Folkclub im Kulturladen KFZ erstmals die Bühne für Künstler und Talente aller Art. Seither nutzen regionale und überregionale Musiker, Akrobaten, Jongleure, Zauberkünstler, Tierbändiger, Imitatoren, etc. den Marburger Abend regelmäßig, um Bühnenerfahrung zu sammeln, das Publikum zu begeistern und neue Fans zu gewinnen.

Ein Rekord, denn damit ist der Marburger Abend die älteste ohne Unterbrechung existierende freie Bühne Deutschlands und ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Marburger Kulturlandschaft.

Zum Jubiläums-Special erwartet das Publikum ein überraschendes und abwechslungsreiches Programm. Jeder, der sich traut und auf der Bühne Schönes, Lustiges, Trauriges, Lautes oder Leises zum Besten geben möchte ist herzlich eingeladen, sich bis spätestens 19:15 Uhr an der Theke zu melden. Beifall ist garantiert.

Zuschauer und Künstler sind willkommen. Der Eintritt ist – wie bei den vorangegangenen 244 Terminen – natürlich frei.

Event-URL http://www.facebook.com/marburgerabend

249. Marburger Abend

25. Januar 2015
20:00

Stuhl mit Gitarre im SpotlichtFreie Bühne, freier Eintritt

Die älteste ohne Unterbrechung existierende freie Bühne Deutschlands: Hier präsentieren sich seit 1977 Künstler und Talente aller Art vor einem immer gut gelaunten Publikum.

Euch erwartet ein immer wieder überraschendes und abwechselungsreiches Programm.

Musiker, Akrobaten, Jongleure, Zauberkünstler, Tierbändiger, Imitatoren, etc. nutzen den Marburger Abend, um Bühnenerfahrung zu sammeln, das Publikum zu begeistern und neue Fans zu gewinnen.

Jeder, der sich traut und auf der Bühne Schönes, Lustiges, Trauriges, Lautes oder Leises zum Besten geben möchte, ist herzlich eingeladen, sich vorher an der Theke zu melden. Pro Act stehen bis zu 10 Minuten freie Bühne zur Verfügung und wer in 30 Sekunden einen Gag vorführen möchte, ist ebenfalls gerne gesehen. Beifall ist garantiert.
Lieber nur zuschauen? Auch nicht schlimm. Decke dich und deine Freunde mit Getränken ein und genieße den Abend. Für die Moderation und Ansagen fühlen wir uns zuständig. Auch ein Klavier ist vorhanden.

Mit Neugier erwarten wir Euch: Künstler und Publikum. Und sind gespannt auf neue Talente und Entdeckungen.

Eintritt frei!

Event-URL http://www.facebook.com/marburgerabend

Emily Smith

29. März 2015
20:00
Emily Smith

Emily Smith

DIE junge schottische Sängerin / Liedermacherin und ihr „New Scottish Sound“

Vor ziemlich genau 13 Jahren ist Emily Smith praktisch aus dem Stand direkt in die erste Reihe der schottischen Sängerinnen gesprungen.
Das geschah damals in einem typischen Biotop für Folk-MusikerInnen (dem Rundfunk-Wettbewerb „BBC Radio Scotland’s Young Traditional Musician of the Year“), aber Allen, die damals Zeuge ihres überwältigenden Debüts werden durften, war sofort klar, dass diese (sehr junge) Musikerin mit ihrer professionellen und zugleich natürlichen Präsenz jedes Publikum erobern würde. (Sie gewann natürlich den Wettbewerb…)
Dies sollte sich bewahrheiten: In der gesamten englisch-sprachigen Welt wurde sie in alle führenden Rundfunkformate eingeladen, die irgendetwas mit Songwriting, „New-acoustic“ etc. zu tun hatten, na, und mit „Folk“ natürlich sowieso.

Von den USA bis Schottland gewann sie weiterhin alle Wettbewerbe, die das weite Feld von „Traditioneller Musik“ bis „Songwriting“ abdecken.
Und wenn Emily Smith sich nicht den Luxus bzw. ihre Gradlinigkeit leisten würde, ihre Musik am liebsten im Folk-/Trad.-/Bluegrass-Sound zum Besten zu geben, so hätte  sie problemlos zu einem echten Mainstream-Rock-/Pop-Star werden können.
Möglicherweise wäre ihr das zu langweilig geworden: Ihr Repertoire umschließt Material und Stilelemente, die von Folk, Unplugged-Pop, American-Oldtime, Bluegrass bis, nicht zuletzt (!) zu tradtioneller schottischer Musik reichen.

Natürlich kommt Emily Smith aus einem musikalischen Haushalt: ihre Mutter führte eine schottische Tanzschule, und so war es nur logisch, dass die junge Emily sich zunächst, außer durch Tanz natürlich, musikalisch mit schottischer Tanzmusik auf dem Akkordeon auslebte (womit sie, ganz nebenbei erwähnt, ebenfalls DEN einschlägigen Wettbewerb gewann, was sie auch heute noch, ebenfalls „nebenbei“, atemberaubend in ihren Konzerten unter Beweis stellt).
Da Emily Smith im Südwestzipfel Schottlands aufgewachsen ist, überrascht es nicht, dass sie u. A. eine der überzeugendsten Interpretinnen der Lieder jenes Bauerndichters aus ihrer Region wurde, der seit 200 Jahren Weltruhm genießt: Robert Burns.
Nicht nur den Burns-Songs, sondern den anonym überlieferten traditionellen Liedern allgemein ist sie treu geblieben: Ihre Stärke ist anerkanntermaßen, zu diesen Liedern eine persönliche Verbundenheit zu finden und zum Ausdruck zu bringen. Das ist ihr „New Scottish Sound“.
Diese Vertrautheit mit den besten Ergebnissen des Liedermaching der letzten ca. 300 Jahre bilden ein festes Fundament, auf dem Emily Smith bequem einen beeindruckenden „Handwerksbetrieb“ als Singer-/Songwriter-Meisterin aufbauen konnte.

Nachdem sie in den letzten Jahren mit Nashville-Größen wie Jerry Douglas, Mary Chapin Carpenter, Richard Thompson u. v. m. zusammengearbeitet hat, bringt sie nun ihr neues Solo-Album „Echoes“ (und einen Querschnitt durch ihr Repertoire) in einem kleinen intimen Kreis auf Tournee:
Emilys betörend-glockenhelle Stimme wird nur von ihrem Mann Jamie McClennan auf Fiddle und Gitarre und von ihr selber auf Klavier und Akkordeon begleitet. Und wilde Akkordeon-&-Fiddle-Instrumentals gibt es zwischendurch.
Die beiden schaffen es, auf höchstem Niveau an einem Abend fast alles auf die Bühne zu bringen, was mit „Folksong“ und „Scottish Music“ zu tun hat… fast:
Emily war auch mal Trommlerin in einer Dudelsackkapelle. Aber das ist eine andere Geschichte…

http://www.emilysmith.org/

Nur Abendkasse: 15 € / 10 €

Sous le Pont – BalFolk

17. Mai 2015
20:00
Sous le Pont

Sous le Pont

Französischer Neo-Trad

Sous le Pont ist eine der beliebtesten jungen BalFolk-Bands Frankreichs. Mit Posaune, Xylophon und Akkordeon ziehen sie die Zuhörer mit eigentümlichen Melodien und spukhaften Harmoniefolgen in ihren Bann. Sie haben keine Angst im traditionellen Repertoire zu fischen und die Stücke durch die Mühle SousLePont zu schicken. Dann noch gewürzt mit den Kadenzen und Motiven ihrer Lieblingskomponisten Prokofiev und Bartók – et voilá! Das Ergebnis läßt aufhorchen und ist in der BalFolk-Welt absolut einmalig.

Ausgehend von konventionelleren Genres (Jazz, Rock, Chanson, Trip Hop) entdeckten Guillaume Viala (Xylophon, Glockenspiel) und Raphaël André (Posaune) bei ihren Sessions die Freude daran, Musik zum Tanzen zu machen. Da ihnen dies mit zwei Instrumenten zu anstrengend wurde, begeisterten sie die Akkordeonistin Léa Lachat für die Sache. Sie entwickeln die Stücke gemeinsam, meist fußend auf Ideen von Raphaël André. Dabei haben die einzelnen Instrumente keine festgelegten Rollen, vielmehr wechseln sie sich mit Bass, Begleitung, Solo und Rhythmus ab. Sie spielen mit Freiheiten, Improvisationen und Soli, aber immer mit der „begeisternden Verpflichtung“ den Tänzern gegenüber: „Wie Abenteurer, mit einer Machete in der Faust, die in den reichen Tropenwald eindringen, so entdecken wir die traditionelle Musik und die traditionellen Tänze aus dem Blickwinkel des Walzers.“

Sous le Pont zu hören ist wie ein Weg über einen verspielten Jahrmarkt europäischer Traditionen. Ein frecher Zwiefacher im Spiegelkabinett merkwürdig verzerrt, ein bonbonbunter Schottisch zwischen schwebenden Luftballons, ein wirbelnder Walzer umringt von bizarren Tieren, die man irgendwo schon mal gesehen hat …

s.a: http://souslepont.org/

Tanzworkshop 19:00 Uhr: Wir zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Mit Live-Musik. Schwerpunkt diesmal: Walzer+Zwiefache. Es geht auch gut ohne – aber mit Workshop macht es noch mehr Spaß!

Abendkasse: 14,-; ermäßigt 10,- (incl. Tanzworkshop)